Bischof Alois Schwarz bei ,,Pfingsten Mostviertel"
"Es gibt nicht Aufregenderes als Pfingsten in Wieselburg"
- Pfingstfest Mostviertel
- Foto: Wolfgang Zarl
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Wie "Kirche bunt" berichtet: Vom 22. bis 24. Mai lud die Loretto Gemeinschaft Mostviertel zum bereits fünften Mal zum Glaubensfestival „Pfingsten Mostviertel“ nach Wieselburg. Über 300 junge Gläubige meldeten sich dazu an. „Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes. Die Geburtsstunde der Kirche in Jerusalem. Wir glauben, dass die Kraft aus der Höhe kommen wird. Wie in Jerusalem - so an allen 30 Pfingstlocations 2026 im deutschsprachigen Raum“, hieß es von der Loretto-Gemeinschaft. Am Starttag wurde ein Loppreis-Abend gefeiert. Der Samstag, 23. Mai war geprägt vom Zeugnis des Jakob Gfrerer und von der Heiligen Messe mit dem Waidhofner Kaplan Luca Fian. Berührend sagte er: „Gott hat immer einen Plan B für uns, er hat auch in schwierigen Situationen einen Ausweg für uns. Er kann aus Staub Diamanten machen!“ Abends wurde ein Abend der Barmherzigkeit mit Generalvikar Christoph Weiss gefeiert. Nicht weniger als 17 diözesane Priester waren vor Ort, um den jungen Gläubigen die Möglichkeit zur Beichte zu geben.
Der abschließende Sonntag begann mit einem Zeugnis der bekannten deutschen Ordensfrau Teresa Zukic. Sie betonte die Bedeutung der Lebensfreude, Gott trage durch Ruhe und Freude.
Fest des Zutrauens Gottes
Bischof Alois Schwarz zelebrierte am Pfingstsonntag in der vollen Kirche den Festgottesdienst, Konzelebranten waren der Wieselburger Pfarrer Mario Kietzer und Leandro Venegas. Er ist mittlerweile schon „Stammgast“ bei diesem Glaubensfestival. Er zeigte sich begeistert von der Atmosphäre: „Es gibt nichts Aufregenderes als Pfingsten in Wieselburg. Es ist damit zu rechnen, dass der Heilige Geist jede und jeden berühren kann!“ Wieselburg sei ein Ort, wo der Traum vom neuen Leben schon gemeinsam geträumt werde und wo Gott spürbar sei. Am Anfang des Christentums seien es nur wenige gewesen, „aber heute sind wir schon viele“, die etwas bewegen könnten. Pfingsten sei ein Fest des Zutrauens Gottes. Es sei ein Fest, bei dem das Feuer Gottes in die Herzen der Menschen komme. Er sprach ambivalente Situationen der Jugendlichen und der Menschen an: „Es ist eine Welt voller Möglichkeiten und zugleich der inneren Leere. Viele sind permanent online, aber auch innerlich heimatlos.“
Nicht dem grellen Licht, sondern dem Osterlicht hingeben
Der St. Pöltner Bischof erinnerte an das Siegerlied Bangaranga – das Wort bedeutet Chaos und Aufruhr - der bulgarischen Vertreterin beim Eurovision-Songcontest in Wien: „Wir geben uns nicht dem grellen Licht hin, sondern dem Osterlicht hin, das leuchtet in der Dunkelheit! Der Auferstandene ist unser Licht, nicht das grelle Licht der Scheinwerfer. Das Osterlicht versuche, sich an unser Herz heranzutasten. Gott wolle den Frieden und er führe uns zum Leben. Der Bischof erinnerte an die Worte von Papst Leo XIV.: „Wir sollen Architekten der Liebe sein und nicht Baumeister des Turms von Babel!“ Nach dem Scheitern der Menschen nach dem Turmbau von Babel, als sich die Menschen nicht mehr verstanden, habe Gott später mit Abraham, Mose und Jesus neu begonnen. Selbst als dieser gestorben ist, war es noch immer nicht aus. Daher habe er seinen Geist und die Gaben an die Apostel weitergegeben. Wer sich auf Gott einlasse, der erfahre ein Aufatmen der Seele.
Musikalisch gestaltetet wurden die Messen von der „Pfingstband Mostviertel“ unter der Leitung von Trompeter David Pöchlauer aus Waidhofen/Ybbs. Diese Band sowie die „Schule der Erweckung“ spielten mehrmals den Lobpreis. Abgeschlossen wurde das Festival am Pfingstsonntag mit der Lebensübergabe an Jesus und dem
Gebet um den Heiligen Geist.
Das Pfingsttreffen wurde maßgeblich von den Lorettos sowie von der Diözese St. Pölten organisiert. Es gab zahlreiche Workshops und ein umfangreiches Rahmen- und Freizeitprogramm. Hauptorganisatoren waren namentlich Erich, Tanja und Linda Ziegelwanger, Magdalena Pernkopf sowie Gabriel Pöchlauer.
Autor:Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt |
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