Viele aus der Diözese im Stephansdom dabei
Maria-Namen-Feier im Zeichen des Franz von Assisi-Jubiläums
- Foto: Christian Zeitlberger
- hochgeladen von Wolfgang Zarl
Zur traditionsreichen Maria-Namen-Feier im Wiener Stephansdom kamen am 12. und 13. September auch viele Gläubige aus der Diözese St. Pölten – darunter waren viele aus dem Pfarrverband Im Horner Becken (siehe Bild). Organisiert wird Österreichs größte regelmäßig stattfindende religiöse Feier von der Gebetsgemeinschaft des „Rosenkranz-Sühnekreuzzugs“ (RSK), die eng mit dem Franziskanerorden verbunden ist. Dieser gedenkt heuer des 800. Todestages seines Gründers, des heiligen Franz von Assisi. Hauptzelebranten waren am 12. September der Salzburger Weihbischof Hansjörg Hofer und am 13. September der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl.
Der „Rosenkranz-Sühnekreuzzug“ sei eine Gebetsgemeinschaft, die wisse, dass das Gebet als geistig-geistliche Kraft vieles bewirken könne, sagte RSK-Schirmherr Grünwidl.
Spuren Christi folgen
Am Beginn der Maria-Namen-Feier wies der Guardian des Wiener Franziskanerklosters, P. Oliver Ruggenthaler, in einem geistlichen Impuls zu „800 Jahre heiliger Franz von Assisi“ an beiden Tagen auf die Weltzugewandtheit des Ordensstifters hin. Anhand zweier mitgebrachter Dinge – Sandale und Lupe – veranschaulichte der Franziskaner dessen Anliegen, den Spuren Christi in der Welt zu folgen und dabei das Evangelium nicht zu dozieren, sondern zu „beobachten“. Gottes gute Schöpfung sei für Franziskus keine feindliche Welt „da draußen“ gewesen, ja, die Welt sei das Kloster des Ordens, der sich als Bewegung verstehe, erklärte der Guardian.
Autor:Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt |
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