Erlagschein auch in "Kirche bunt"
Caritas-Haussammlung gestartet: heuer per Kuvert

V. l.: Caritas-St. Pölten-Direktor Hannes Ziselsberger, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Bischof Alois Schwarz, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Caritas-Präsident Michael Landau.
  • V. l.: Caritas-St. Pölten-Direktor Hannes Ziselsberger, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Bischof Alois Schwarz, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Caritas-Präsident Michael Landau.
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Die Caritas-Haussammlung in Niederösterreich schuf in den letzten Jahren viele Begegnungen zwischen den ehrenamtlichen 5.000 Sammlern, die von den Pfarren entsandt werden, und den Spendern in den Haushalten. Um Sammler und Spender vor dem Coronavirus zu schützen, wird die Sammlung heuer in anderer Form durchgeführt: und zwar mittels Kuvert, welches in der nächsten Ausgabe von „Kirche bunt“ sowie in der NÖN beiliegt. Der offizielle Start erfolgte am 4. Juni im NÖ-Landhaus.

„Gemeinsam mit den Verantwortlichen des Landes wollen wir alles tun, damit aus der Gesundheitskrise von heute keine soziale Krise von morgen wird. Wir müssen in den kommenden Wochen verstärkt füreinander da sein. Zusammenhalten, Abstand halten und dabei nicht auf die Schwächs­ten vergessen – darum geht’s“, betonte Caritas Österreich-Präsident Michael Landau.

Die Caritas-Sammlung steht unter dem Motto „Die Not wohnt bei dir im Ort – die Hilfe auch.“ Der St. Pöltner Caritas-Direktor Hannes Ziselsberger berichtete, dass derzeit so viele Menschen wie selten zuvor auf die Hilfe der Caritas angewiesen sind. „Menschlichkeit und Solidarität halten unsere Gemeinschaft zusammen.“ Diese Werte enden laut Ziselsberger nicht an der Tür des Nachbarn, „sondern nehmen vielmehr dort oft ihren Anfang“. Jeder Spendeneuro komme Notleidenden in Niederösterreich zugute.

Die Haussammlung solle laut Bischof Schwarz mithelfen, dass sich jeder Mensch in Niederösterreich gehört und gesehen und damit zuhause fühlen kann. Er dankte allen, die dieses Gefühl des Zusammenhalts und des Zuhauseseins mit ihrem Engagement und ihrer Spende unterstützen.

„Die Coronakrise hat uns allen vor Augen geführt, dass die Not jede und jeden von uns plötzlich und unverschuldet treffen kann“, wies Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hin. Ein wichtiger Partner, in dieser Zeit auf niemanden zu vergessen, sei für die Landespolitik die Caritas. Mit ihrer Haussammlung mache sie es möglich, den Menschen schnell unter die Arme zu greifen. Der niederösterreichische Sozialbereich „wäre ohne Caritas undenkbar“, so Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. Die Haussammlung sei „ein klares Zeichen für Zusammenhalt und Solidarität in unserer Gesellschaft“.

Die Haussammlung erbrachte im Vorjahr rund eine Million Euro. Davon verwenden die Pfarren rund 100.000 Euro für eigene Soforthilfeprojekte in der Diözese St. Pölten. In den rund 900 Pfarren Niederösterreichs soll der 21. Juni zum Sonntag der Haussammlung gemacht werden. Rund 15.000 Menschen profitieren jedes Jahr durch die Spenden – etwa durch die Sozialberatung und Nothilfe, die Versorgung mit Lebensmitteln in den Sozialmärkten, die Beratung Angehöriger von Demenzerkrankten oder Lernbegleitung in den Lerncafés oder den mobilen Hospizdienst.

Caritas-Spendenkonto: IBAN: AT23 2011 1000 0123 4560; Kennwort „Haussammlung“; Online-Spenden unter www.caritas-haussammlung.at; Spenden via SMS mit Betrag und Kennwort „20 HS NÖ“ an Tel. 0664/6603333.

Autor:

Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt

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