Umweltschutz
„Natur im Garten“-Plakette für den Kapitelgarten

Landesrat Mag. Martin Eichtinger (2. v. l.) überreichte Bischof Dr. Alois Schwarz die Plakette „Natur im Garten“ im Kapitelgarten. Mit dabei Umweltreferent DI Axel Isenbart (li.) und Dompfarrer Mag. Josef Kowar (re.).
  • Landesrat Mag. Martin Eichtinger (2. v. l.) überreichte Bischof Dr. Alois Schwarz die Plakette „Natur im Garten“ im Kapitelgarten. Mit dabei Umweltreferent DI Axel Isenbart (li.) und Dompfarrer Mag. Josef Kowar (re.).
  • Foto: Pressestelle Diözese St. Pölten
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Der Kapitelgarten beim Dom in St. Pölten wird nach Kriterien von „Natur im Garten“ ohne chemisch-synthetische Düngemittel und Pestizide sowie ohne Torf bewirtschaftet und man findet dort einen reichhaltigen Bestand an Obstbäumen. Der Kräuterrasen, bewusst zugelassener Wildwuchs in den Randbereichen sowie ein Anteil an Totholz bieten Insekten und Vögeln optimale Lebensräume. Für diese ökologische Gestaltung und Pflege des Kapitelgartens überreichte Landesrat Martin Eichtinger an Bischof Alois Schwarz die „Natur im Garten“-Plakette.
Bischof Alois Schwarz, in der Österreichischen Bischofskonferenz Referatsbischof für Umwelt, wies in seinen Dankesworten u. a. darauf hin, dass in Zeiten der Klimaveränderung Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten und Tiere nicht zulezt dadurch bedroht seien, weil wertvoller Lebensraum verloren gegangen ist. Schwarz: „Das Wohl der heute so gefährdeten Schöpfung liegt auch in unserer Hand. Die Bewahrung der Artenvielfalt liegt im Interesse des Menschen. Daher sollen wir mit den Geschöpfen, mit denen wir unseren Lebensraum teilen, schützend und fürsorglich umgehen.“ Mit der ökologischen Gestaltung und Pflege des Kapitelgartens werde die Schöpfung bewahrt und Insekten und anderen Tieren ein wertvoller Lebensraum geschenkt.

Landesrat Martin Eichtinger: „Ich bedanke mich bei Bischof Alois Schwarz, dass er unsere Umweltbewegung mitträgt und freue mich, mit der katholischen Kirche einen starken Partner an unserer Seite zu wissen.“
Axel Isenbart, Umweltreferent der Diözese St. Pölten, freut sich, dass es schon 30 Kirchen und Klöster in Niederösterreich gibt, die mit der „Natur im Garten“-Plakette ausgezeichnet wurden: „So leisten wir einen Beitrag zur Biodiversität.“ Gleichzeitig ist er überzeugt, dass in vielen Pfarren die Gärten und Grünflächen ökologisch gepflegt werden. Deshalb ruft er dazu auf, dass sich Pfarren mit der „Natur im Garten“-Plakette auszeichnen lassen.

30 Kloster- und Pfarrgärten in Niederösterreich wurden bis dato mit der Plakette ausgezeichnet. Neun davon haben sich dem Netzwerk „Natur im Garten“-Schaugärten angeschlossen und bieten so der breiten Öffent­lichkeit die Möglichkeit, ihre Gärten zu be­sichtigen. Dazu gehören: Stift Altenburg, Stift Geras, Stift Göttweig, Stift Lilienfeld, Stift Zwettl, Stift Klosterneuburg, Stift Melk, Stift Seitenstetten und die Basilika Maria Taferl.
„Natur im Garten“ startete 1999 als Aktion des Landes Niederösterreich zur ökologischen Pflege und Gestaltung von privaten Gärten und öffentlichen Grünräumen. Daraus ist eine europäische Bewegung entstanden. Neben den Kernkriterien wie dem Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide, Dünger oder Torf wird großer Wert auf biologische Vielfalt und Gestaltung mit heimischen und ökologisch wertvollen Pflanzen gelegt.

Die Anmeldung zur „Natur im Garten“-Plakette erfolgt über das „Natur im Garten“-Telefon unter Tel. 02742/74333.

Autor:

Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt

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