Corona-Krise
Das Gotteslob kommt ins Wohnzimmer

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Das Gotteslob, das Katholische Gesangs- und Gebetbuch, hat bereits seit 2013 in seiner neuen und völlig überarbeiteten Ausgabe in den österreichischen Pfarren erfolgreich Einzug gehalten.

Die meisten Exemplare liegen als Ausgabe „Eigentum der Kirche“ in Kirchen und Pfarrgemeinden für die gemeinsame Verwendung auf. Parallel dazu gibt es die Ausgabe „für den eigenen Gebrauch“, die sich lediglich in der Ausstattung von den kircheneigenen Ausgaben unterscheidet und im Buchhandel erhältlich ist. Das vom gemeinsamen Feiern in der Kirche bewährte und bereits vertraute Gotteslob findet dieser Tage eine neue wichtige Aufgabe in den Wohnzimmern der Gläubigen.

Verbundenheit in Krisenzeiten

In der aktuellen Corona-Krise dürfen keine öffentlichen Gottesdienste mehr gefeiert werden.
Die gute Nachricht ist aber, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt, medial an Gottesdiensten im Radio, TV, Livestream und Podcasts teilzunehmen. Besonders großen Zuspruch findet landesweit die tägliche Live-Übertragung der Morgenmesse mit Kardinal Christoph Schönborn. Bei diesem Gottesdienst sowie bei fast allen Onlineangeboten werden Lieder aus dem Gotteslob live gesungen und auf der jeweiligen Website des Anbieters aufgelistet. Wer nun ein Gotteslob zu Hause – „im Wohnzimmer“ hat, dem bietet sich in der aktuellen Krise die Chance, die Messe viel intensiver mitzufeiern und stärker die Verbundenheit untereinander zu spüren. Das aktive Mitsingen und Mitlesen der Gebete macht die virtuelle Zeremonie ein Stück persönlicher.

Vertraute Texte und Melodien

„Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Mt 18,20). Im Sinne vom Evangelisten Matthäus sind wir angehalten, nicht nur allein zu beten, sondern auch gemeinsam, gerade jetzt. Es gibt umfangreiche Angebote, die einladen, mit Gott und untereinander im Gebet verbunden zu bleiben und ein Netzwerk von Haus zu Haus zu knüpfen.

Unter www.netzwerk-gottesdienst.at wird regelmäßig ein einfacher Gottesdienst angeboten, mit dem man alleine oder im kleinsten Kreis angeleitet wird, zu Hause zu beten und zu feiern. Auch bei diesen Gottesdienstvorlagen kommen die Lieder, Gebete und Psalmen aus dem Gotteslob zum Einsatz und geben durch vertraute Texte und Melodien der Messfeier einen wichtigen Teil der „Normalität“ zurück.

Das „religiöse Hausbuch“

Vielleicht war es bisher noch nicht so bekannt, aber das Gotteslob ist das „religiöse Hausbuch“ für häusliche Feiern. Gerade jetzt besonders wichtig für Familien, die sich zum Gebet vereinen und auch für das persönliche Gebet. Der reiche Schatz der Psalmen, die Gebete für Menschen in jedem Alter, die Anleitungen zur Feier von Andachten und zu einem geistlichen Leben geben vielerlei Impulse für ein Leben aus dem christlichen Glauben. Ob ein schlichtes Gebet mit Kindern am Abend, gemeinsame christliche Familienrituale, Feier der Sakramente oder die Wahl der richtigen Worte am Krankenbett – mit hilfreichen Anregungen und passenden Gebeten begleitet das Gotteslob die schönen und schweren Augenblicke des Lebens, die wir gerade durchleben.

Auch für Ostern gut vorbereitet!

„Ostern und die Auferstehung kommen trotzdem!“ So wie es Kardinal Christoph Schönborn bestätigt hat, steht fest: Ostern wird stattfinden und ebenso die Gottesdienste in der Karwoche und zum Osterfest, wobei die aktuellen Beschränkungen im Hinblick auf die Feiern der Karwoche und Ostern viele Fragen aufwerfen. Auch hier gibt es eine gute Nachricht: Mit dem Gotteslob ist man für die Osterzeit entsprechend gerüstet, von der Kreuzwegandacht bis hin zu allen Liedern und Gebeten des Osterfestkreises, auch mit einzelnen Liedvariationen der Diözesen.

Noch ein Hinweis: Wer die Lieder aus dem Gotteslob instrumental begleiten möchte, findet im Carus-Verlag Alternativen zur Orgel wie zum Beispiel das Gitarrenbuch und das Klavierbuch zum Gotteslob. Infos unter www.carus-verlag.com

Erhältlich ist das Gotteslob im Shop von meinekirchenzeitung.at, beim Wiener Dom-Verlag auf www.domverlag.at sowie in den Online-Shops des gut sortierten Buchhandels.

Autor:

Der SONNTAG Redaktion aus Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

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