Stiftsbibliothek

Beiträge zum Thema Stiftsbibliothek

Serien
Herr Ulrich Mauterer ist der Bibliothekar des Stifts Herzogenburg. | Foto: Patricia Harant-Schagerl
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Mein Lieblingsbuch - Bücherschätze der Stifte
Ein Buch für Chorherren, eines für den Adel

Herr Ulrich Mauterer ist Bibliothekar im Stift Herzogenburg – und damit Hüter eines über 900 Jahre gewachsenen Schatzes. Als „Lieblingsbuch“ hat er gleich zwei Werke ausgesucht: ein im Stift 1759 geschriebenes Gebetbuch sowie ein 1754 entstandenes Buch aus dem Schloss Walpersdorf. Die Schrift des Gebetbuches ist erstaunlich groß. Der überraschende Grund dafür: Das Buch lag im Chorgestühl auf und wurde von meist sechs Ordensmännern gleichzeitig benutzt. Einige saßen in der ersten Reihe, die...

  • 28.04.26
Menschen & Meinungen
Chorherr Benedikt Felsinger zeigt ein Gebetsbuch, das den Dreißigjährigen Krieg überstanden hat. | Foto: Patricia Harant-Schagerl
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Bücherschätze der Stifte
Mein Lieblingsbuch: Gebete und Kräuter

Kräuterpfarrer Benedikt, Hüter der Bibliothek des Stifts Geras, stellt sein Lieblingsbuch vor: ein Gebetsbuch aus dem 16. Jahrhundert, das die Ordensmänner durch den Dreißigjährigen Krieg trug. Das Gebetsbuch aus dem Ende des 16. Jahrhunderts hat viel mitgemacht, das sieht man sofort. Viele Seiten sind zerrissen, der Einband beschädigt. „Dieses Buch spricht so viel“, erklärt Herr Benedikt Felsinger den Grund, warum er es als Lieblingsbuch ausgewählt hat. Das Gebet habe die Chorherren durch...

  • 08.04.26
Kunst & Kultur
Pater Albert Groiß OSB mit der Sammelhandschrift „Altenburger Frauenregel“ von 1505 in der prächtigen Stiftsbibliothek von Altenburg. | Foto: Stift Altenburg
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Stiftsbibliothek Altenburg
Pater Albert Groiß stellt sein Lieblingsbuch vor

Noch in seiner Funktion als Bibliothekar stellt Pater Albert Groiß, nunmehr zum Administrator des Stifts Altenburg gewählt, sein „Lieblingsbuch“ aus dem Bestand der prächtigen Stiftsbibliothek vor. Pater Albert Groiß OSB, der bald nach seinem Klostereintritt im Jahr 1985 auch die Verantwortung über die Bibliothek und später das Archiv des Klosters Altenburg übernahm, wählte als sein Lieblingsbuch die sogenannte „Altenburger Frauenregel“ aus. Diese mittelalterliche Sammelhandschrift mit der...

  • 03.03.26
Kunst & KulturPremium
Das Einhorn erwähnt Conrad Gesner in seinem "Thierbuch" als wahrscheinlich existierendes Tier. | Foto: Patricia Harant-Schagerl
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Bücherschätze in unseren Stiften
Wie Einhörner zu fangen sind

Im Stift Lilienfeld ist Dr. Irene König die Hüterin der Bibliothek. Als ihr Lieblingsbuch stellt sie ein im Jahr 1606 erschienenes „Tierbuch“ vor, in dem man auch einiges über das Einhorn erfährt. Kinder mögen dieses Buch. Es gibt tolle Tier-Zeichnungen zu sehen und dass ein Einhorn Teil der Naturkunde ist, regt ihre Fantasie an. Aus diesem Grund hat Stiftsarchivarin Dr. Irene König das „Thierbuch“ von Conrad Gesner, erschienen 1606 in Heidelberg, als ihr Lieblingsbuch ausgewählt. Sie zeigt es...

  • 07.01.26
Kunst & Kultur
Dr. Andreas Gamerith, Stiftsbibliothekar im Stift Zwettl, mit seinem Lieblingsbuch. | Foto: Stiftsbibliothek Zwettl
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Bücherschätze in unseren Stiften
Mein Lieblingsbuch: "Moderne Zeiten"

Wir haben Stiftsbibliothekar Dr. Andreas Gamerith gefragt, welches Werk der Stiftsbibliothek Zwettl ihm besonders am Herzen liegt. Hier seine überraschende Antwort. Leicht ist die Frage nach einem Lieblingsbuch nicht zu beantworten. Die Zwettler Manuskripte des Mittelalters beeindrucken mich mit ihrer Disziplin und Schlichtheit – im Unterschied zu anderen Orden verzichteten die Zisterzienser ja bewusst auf alle Ausschmückungen, die vom Inhalt hätten ablenken können. Auch unsere jüngste...

  • 03.12.25
Kunst & Kultur
Stiftsbibliothekar Johannes Deibl mit seinem Lieblingsbuch "Speculum sapientiae". | Foto: Patricia Harant-Schagerl
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Neue Serie
Neu: Bücherschätze unserer Stifte

Die acht großen Stifte unserer Diözese besitzen jeweils auch einen – über Jahrhunderte angesammelten – Bücherschatz. Wertvolle mittelalterliche Handschriften, Wiegendrucke und moderne Bücher stehen in prachtvollen Bücherschränken ebenso wie in abgelegenen Regalen. Wir von „Kirche bunt“ haben jene Personen, die für die jeweilige Bibliothek zuständig sind, gebeten, ein Buch oder eine Handschrift auszuwählen, die ihnen besonders am Herzen liegen, und uns dieses Objekt vorzustellen. Den Reigen...

  • 13.11.25
Kunst & Kultur

Wissensspeicher
Stiftsbibliothek Melk

Abt Georg Wilfinger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Erwin Hameseder, Präsident des Fördervereins „Ex Litteris Immortalitas“, informierten im Stift Melk über die geplanten Renovierungsarbeiten für das Jahr 2025. Im vierten Jahr der Bibliotheksrestaurierung werde Denkmalpflege mit modernster Wissenschaft verbunden. Heuer werden u. a. die Fenster im Marmorsaal saniert, Bücher restauriert und gereinigt, der Gartenpavillon neu eingedeckt und die Fassade der Südbastei instandgesetzt. „Ein...

  • 16.04.25
Kunst & Kultur

Dinge mit Geschichte(n)
Der Sternenhimmel als Prestigeobjekt

Jeder Globus dient der Orientierung, im Unterschied zu einer Erdkugel zeigt ein Himmelsglobus jedoch den Sternenhimmel. Lange vor der Erfindung elektronischer Navigationssysteme waren händisch gezeichnete Karten für Herrscher, Seeleute oder Wissenschaftler unerlässlich. Viel besser noch als auf flachen Karten konnten sowohl die Oberfläche der Erde als auch die Sternbilder des Himmels auf einer Kugel dargestellt werden, wobei erstere die Form der Erde selbst imitierte, letztere die Fixsterne und...

  • 19.04.23
Kunst & Kultur

Stift Melk
Sanierung der berühmten Stiftsbibliothek

Zwölf Millionen Euro werden bis 2032 investiert, um den einzigartigen Kulturschatz im Benediktinerstift zu erhalten. Die berühmte Bibliothek im Benediktinerstift Melk wird bis 2032 saniert. Die Renovierung umfasst elf Etappen, als erste Arbeiten sind, wie das Kuratorium zur Restaurierung der Bibliothek mitteilte, Arbeiten an Fenstern, Bücherreinigung und Brandschutzmaßnahmen geplant. Insgesamt werden zwölf Millionen Euro investiert, informierten Abt Georg Wilfinger, Kuratoriums-Vorsitzende...

  • 13.04.22
Kunst & Kultur

Glaube.Leben.
„…mach mich ganz zu eigen dir!“

Eines gleich vorweg: Die Kunst hat sich Andreas Gamerith ganz zu eigen gemacht. Er ist 1980 in Horn geboren, wuchs in Altenburg auf, wohnt und arbeitet heute noch im Waldviertel. Dem ehemaligen Abt des Stiftes, Bernhard Naber, gilt sein Dank. Dieser hat ihn schon als Kind gefördert, weil Andreas die Kunst immer schon sehr interessiert hat. Ein Porträt von Paul Sieberer. Ich bin mit acht Jahren zu den Altenburger Sängerknaben gekommen. Hier wurde mir eine Art von Spiritualität vermittelt, die...

  • 04.02.22

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