1. Sonntag der Fastenzeit | 22. Februar 2026
Meditation
- hochgeladen von SONNTAGSBLATT Redaktion
Neu beginnen
Unser Vater im Himmel!
Heilige du deinen Namen!
Es komme deine neue Welt!
Es geschehe dein Wille
wie im Himmel,
so auf der Erde.
(Vgl. Mt 6,9–10)
Unser Vater!
Nicht dein, ja auch nicht mein Vater.
Nicht euer Vater, sondern unser aller Vater.
Der gleiche Vater, den auch andere anbeten.
Ja, jener Vater, den auch die anrufen,
die sich gerade über mich ärgern
und ihre eigenen Bitten vorbringen.
Unser Vater!
Nicht ein Despot,
kein Allmächtiger,
kein Wunderwuzi.
Sondern ein Vater,
der als Abba erfahrbar ist,
als ein Papa.
Ein Papa,
der ein Gespür dafür hat,
was mir gut tut.
Heilige du deinen Namen.
Nicht ich muss da was bewegen.
Du hast alles in der Hand.
Daher sorge doch du dafür,
dass dein Name nicht in den Schmutz
gezogen wird.
Mehr noch: Dein Name soll heilig sein und heilig bleiben.
Es komme deine neue Welt!
Neustart.
Wieder neu beginnen.
Eine neue Seite aufschlagen.
Es geschehe dein Wille
wie im Himmel, so auf der Erde.
Es geschehe. Es werde.
Bitte.
Franz Kogler
Aus: Aufatmen, Bibelwerk Linz, 2024.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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