Buch-Tipp
Freundschaft
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Florin Moise erzählt in diesem Buch von seinem „besten Freund, Vater Georg“ – einem Mann, der für ihn wie ein Vater wurde. Moise erinnert sich daran, wie er als Straßenkind in Bukarest niemanden hatte. Als Pater Georg Sporschill 1991 am Nordbahnhof ankommt, begegnet er einer Gruppe von Kindern, die hungrig, krank und voller Flöhe und Läuse sind. „Wir fühlten, dass der Vater uns mochte. Er hatte keine Angst. Kein anderer Mensch hatte sich getraut, uns zu berühren“, schreibt Moise.
Aus dieser ersten Begegnung entsteht eine Freundschaft, die seit 35 Jahren hält. Moise begleitet P. Georg bei seinen Sozialprojekten, bricht aus, kehrt zurück, arbeitet mit – manchmal widerwillig, wie er selbstironisch erzählt: „In der Früh kam er mit seiner Liste und verteilte Aufgaben und Besen. Ich versteckte mich lieber hinter dem Haus.“
In diesem Comic-Roman – ein Geschenk zum 80. Geburtstag von P. Georg Sporschill (dazu siehe auch S. 11) – steht ihre Freundschaft im Mittelpunkt: Wie Moise und Georg einander zuhören, voneinander lernen und gemeinsam helfen. Eine Geschichte über Vertrauen, Nähe und die Kraft, Menschen nicht aufzugeben.
Der Text richtet sich auch an alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten und erinnert, wie wichtig es ist, Menschen wirklich anzusehen und ein Stück Weg mit ihnen zu gehen.
Mein Leben mit Pater Georg,
von Florin Moise / Ruth Zenkert
ISBN 978-3-99153-254-5
Erhältlich im Buchhandel oder beim Verein Elijah: 01952/6000, office.wien@elijah.at
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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