Welt-Panik-Tag
Religion gegen Angst
- Im Zeichen der grünen Schleife (mentale Gesundheit): Der „Internationale Panik-Tag“ am 18. Juni sensibilisiert für die Nöte von Menschen, die an Panikattacken leiden.
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Religion kann nach Ansicht des Psychiaters und Angstforschers Peter Zwanzger dabei helfen, mit Ängsten besser umzugehen. „Es ist wichtig, dass der Mensch spirituell verankert ist“, sagte Zwanzger der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Das allerdings werde derzeit aber oft hintenan gestellt und als nicht mehr wichtig erachtet, so Zwanzger. Im Frühjahr veröffentlichte der Angstforscher und Psychiater gemeinsam mit seiner Fachkollegin Katharina Domschke das „Alphabet der Angst“.
Auch der Gedanke daran, dass Dinge sich gut entwickeln, könne helfen, sagte Zwanzger, der auch Vorsitzender der Gesellschaft für Angstforschung ist. „Das ist auch ein psychologischer Effekt und es ist eine Ressource, die momentan zu wenig berücksichtigt wird.“ Religiöse Schriften wie die Bibel würden zeigen, dass Menschen sich schon vor mehr als 2.000 Jahren mit ihren Ängsten auseinandergesetzt hätten: „Alleine, wie oft die Formulierung ‚Fürchte dich nicht‘ dort auftaucht“, beweise das, so der Angstforscher laut KNA-Meldung vom 15. Juni 2025.
Etwa ein Fünftel aller Menschen erlebt mindestens einmal im Leben eine Panik-Attacke als Zustand äußerster Anspannung, der lebensbedrohlich werden kann.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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