Kirche Steiermark
Prinzip Glücklichsein

Tagung zum „Glücklichsein“ (v. l.): Verena Nagl (Kolleg für Elementarpädagogik), Daniela Krienzer (PPH), Alexandra Strohmeier-Wieser (KIB3), glückliche Gewinnerin eines Wolfers-Buches, Hebert Kohlmaier (Kolleg für Elementarpädagogik) und Elementarpädagogin Anke Obermayer. | Foto: Brunnthaler
  • Tagung zum „Glücklichsein“ (v. l.): Verena Nagl (Kolleg für Elementarpädagogik), Daniela Krienzer (PPH), Alexandra Strohmeier-Wieser (KIB3), glückliche Gewinnerin eines Wolfers-Buches, Hebert Kohlmaier (Kolleg für Elementarpädagogik) und Elementarpädagogin Anke Obermayer.
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Ermutigung zur Zuversicht bei Online-Tagung.

Weit über hundert ElementarpädagogInnen wurden von Melanie Wolfers im Rahmen der Online-Tagung „Elementares in der Bildung“ am 23. Jänner ermutigt, wirklich zuversichtlich zu sein. Ein Basiselement für Zuversicht sei die Freude. „Freude tut gut und macht klug!“, so die Theologin und Ordensfrau. Freude widersetze sich am stärksten der Angst. Sie weite unseren Blick für das Schöne und Gute, das mehrheitlich die Welt prägte. Gegen den Fokus auf das Negative, dürften wir genießen, dass die Welt besser geworden sei, als wir denken, so Wolfers.

Zur Freude gesellen sich weitere Schlüssel-Elemente: Sinn und Wert, Beziehung, die Kraft der Gemeinschaft und die innere Haltung. Sie alle stärken die Zuversicht, um mit den jungen Menschen die Welt gestalten zu können.
Als Quelle christlicher Hoffnung nannte Wolfers die Auferstehung, die Zuversicht gebe. Sie sei kein Betäubungsmittel, das Leid aufhebe, sondern könne uns stärken, Schweres durchzustehen. Wie Sonnenblumen, die sich schon in der Dunkelheit der Nacht der aufgehenden Sonne zuwenden, so könnten auch wir uns zuversichtlich dem Rhythmus von Tag und Nacht anvertrauen, ermutigte die Salvatorianerin.

Den Zusammenhang von Resilienz und Glück erörterte anschließend die Psychologin und Psychotherapeutin Franziska Matzer von der Privaten Pädagogischen Hochschule Augustinum. Sie zeichnete das Bild einer guten Schwimmerin im Fluss des Lebens. ElementarpädagogInnen kennzeichne die bedingungslose Anerkennung des Kindes und der Glaube an seine Fähigkeiten; sie seien stabile Rettungsanker in instabilen Zeiten.
Einblicke in Lachyoga gab Verena Nagl vom Kolleg für Elementarpädagogik. Während Kinder bis zu 500 Mal am Tag lachen, tun wir Erwachsene das nur etwa 20 Mal. Wir könnten viel von Kindern lernen!
Romana Landreiter präsentierte Forschungsergebnisse zum Zusammenhang von religionssensibler Bildung und Resilienz, während Anke Obermayer mit praktischen Impulsen die von der PPH Augustinum, dem Kolleg für Elementarpädagogik und KIB3 ausgerichtete Tagung abrundete.

Christian Brunnthaler

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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