Studium
Priesterausbildung: Einführungsjahr neu

Das Einführungsjahr für neue Priesterkandidaten der österreichischen Diözesen findet im kommenden Studienjahr nicht mehr in Linz, sondern im jeweiligen Heimatseminar statt. 20 Jahre hindurch wurde das sogenannte „Propädeutikum“ gebündelt – zunächst 15 Jahre in Horn, seit 2015 in Linz –durchgeführt. Für das neue Ausbildungsjahr ab Herbst kündigte der scheidende Leiter dieser Einrichtung der Bischofskonferenz, Erwin Neumayer, ein „integriertes Propädeutikum“ an. Stattfinden soll diese Übergangslösung in jenen Seminaren, in denen sich die Priesterkandidaten angemeldet haben, begleitet von der Seminarvorstehung.
„Auch künftig soll während dieser Monate nicht das Studium, sondern die Priesterausbildung den Vorrang haben“, skizzierte Neumayer das Propädeutikum im Jahr 2020/21. An der Heimatuniversität soll während des Einführungsjahres eine biblische Sprache belegt werden, zudem ist in der Heimatdiözese auch ein Sozialpraktikum vorgesehen. Gemeinsame, diözesenübergreifende Aktivitäten soll es für Propädeutiker dennoch geben: Theologische, spirituelle, biblische sowie persönlichkeitsbildende Kurse finden weiter in Linz statt.
Derzeit sind von den ca. 150 katholischen Priesterstudenten in Österreich 81 in diözesanen Seminaren eingeschrieben, wobei im soeben beendeten Studienjahr sieben Seminaristen das einführende Propädeutikum starteten und fünf davon abschlossen. Das Propädeutikum ist nach der neuen vatikanischen Ausbildungsordnung von 2016 verpflichtend für alle Priesterseminaristen vorgeschrieben.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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