Kraft zum Leben
Hochaltrigen Tagung

Zu Biografiearbeit lud der Arbeitskreis Umfassender Schutz
des Lebens – aktion leben steiermark mit dem Referenten
Dr. Hubert Klingenberger bei der 12. Hochaltrigentagung bei den Elisabethinenin Graz. Viele Fragen nach Lebenserinnerungen, wie an das erste eigene Auto oder die erste große Liebe, sollen dazu beitragen, positive Gefühle zu wecken.
Foto: Neuhold
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  • Zu Biografiearbeit lud der Arbeitskreis Umfassender Schutz
    des Lebens – aktion leben steiermark mit dem Referenten
    Dr. Hubert Klingenberger bei der 12. Hochaltrigentagung bei den Elisabethinenin Graz. Viele Fragen nach Lebenserinnerungen, wie an das erste eigene Auto oder die erste große Liebe, sollen dazu beitragen, positive Gefühle zu wecken.
    Foto: Neuhold
  • Foto: Gerd Neuhold - Sonntagsblatt für Steiermark
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Bei der Hochaltrigentagung bei den Elisabethinen in Graz lud ein Experte zu Biografiearbeit ein. Weil Erinnerungen das Leben im Heute bereichern können.

Der Arbeitskreis Umfassender Schutz des Lebens – aktion leben steiermark hat am 17. September zur 12. Tagung „Hochaltrigsein als Herausforderung – Biografiearbeit als Schatzsuche“ eingeladen – diesmal ins Krankenhaus der Elisabethinen.

Der Referent, Dr. HubertKlingenberger aus München, ein Fachmann auf dem Gebiet der Biografiearbeit, hat sich mit den Teilnehmenden auf eine mit Humor untermalte biografische Schatzsuche begeben.

Aufgrund der Corona-Maßnahmen wurdendie Teilnehmenden vor Ort in zwei Gruppen geteilt: Eine Gruppe war im Vortragssaal, für die zweite Gruppe wurde in der Cafeteria ein gemütlicher Vortragsraum geschaffen, wo sie über eine große Leinwand die Tagung verfolgenund, betreut von Margit Huber von aktion leben, auch aktiv an der Diskussion teilnehmen konnten. Peter Rosegger von den Elisabethinen begleitete in charmanter Weise als Moderator durch den Nachmittag.

Mit der Vergangenheit arbeiten
Biografiearbeit eröffnet Möglichkeiten des Nachdenkens und Austausches über den persönlichen Lebensverlauf. Der ressourcenorientierte Blick in die Vergangenheit hilft, die Gegenwart zu bewältigen und in ihr liegende Chancen zu ergreifen. Durch Biografiearbeit erfahren Menschen Heilung, Lebensorientierung sowie Lebensbejahung und Ermutigung.

Mittels praktischer Übungen, um Zugänge zum eigenen Leben zu schaffen und um Heilsames und Sinnvolles zu entdecken, wurdendie Teilnehmenden überrascht, wie einfach und zugleich bereichernd es sein kann, sich mit dem eigenen Leben – mit Schönem, aber auch mit Schmerzhaftem – zu beschäftigen.

Erste Male und heilsame Gefühle
Der Bildungsreferent lud die Teilnehmendenein, darüber nachzudenken, wann sie das erste Mal etwas Bestimmtes gemacht haben.
Zum Beispiel: Mein erster Urlaub ohne Eltern, mein erstes Auto, meine erste eigene Wohnung, meine erste große Liebe, mein erster Erfolg, mein erster Job … Hubert Klingenberger betont, dass man sich unbedingt immerwieder so ein „erstes Mal“ suchen soll: „Wann werde ich zum nächsten Mal etwas zum ersten Mal machen?“

Sinnvoll und heilsam ist es außerdem, sichan positive Gefühle zu erinnern. Dazu leitete der Referent mit folgenden Fragen an: Wofür bin ich in meinem Leben dankbar? Worauf bin ich stolz? Wobei ist Versöhnung geschehen? Was genieße ich zur Zeit? Wofür kann ich mich begeistern? Wer oder was schenkt mir Ruhe oder Trost? Was sind meine Träume? Worauf freue ich mich? Was möchte ich noch alles erleben?

Zudem ermutigte Dr. Klingenberger dazu, die eigene Lebensleistung zu betrachten: Was habe ich geschafft oder geschaffen? Was oder wen habe ich losgelassen? Was/wen habe ich ausgehalten/durchgestanden? Welche Ange-bote und Chancen habe ich genützt? Wo habe ich Widerstand geleistet? Ein kleiner Tipp zum Schluss: Stellen Sie sich am Ende jeden Tages die Frage: Was war heute gut?

Die Aufzeichnung der Tagung kann man lebensschutz.graz-seckau.at nachsehen.

MARGIT HUBER

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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