Kirche Steiermark
Baustellen der Hoffnung
- Der Benediktiner Martin Werlen entdeckt Hoffnungorte, wo andere nur Schutt vor Augen haben und Chaos und Niedergang sehen. In seinem Vortrag beleuchtete er das positive Potenzial, das in Krisen, Umbrüchen und Neuanfängen liegen kann.
- Foto: Herbst
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Vortrag und Gespräch. Eine Ermutigung, das Leben anzupacken.
Mit „einem liebevollen Blick auf Baustellen eröffnen sich neue Perspektiven“, betonte der für das Stift St. Gerold verantwortliche Benediktiner-Pater Martin Werlen am 21. Jänner auf Einladung des Bildungsforums bei den Minoriten, des diözesanen Fachbereichs Pastoral & Theologie sowie der Katholischen Stadtkirche Graz und ermutigte dazu, Baustellen als Zeichen der Hoffnung zu sehen – durch sie könne Besseres entstehen!
Der „scharfzüngige Diagnostiker seiner Kirche“, wie er in der Wochenzeitung Die Furche einmal genannt wurde, gab zu bedenken, dass alle schönen Bauten erst auf Basis einer Baustelle entstanden seien.
Der Kirche konstatierte er viele Baustellen und rief dazu auf, diese auch mutig anzugehen. Bewältigt könnten Baustellen nicht alleine werden, sondern nur im Team, wie Werlen hervorhob – und verblüffte mit der Information, dass die Baustelle das „häufigste Bild für die Kirche im Neuen Testament“ sei.
Mit Lesepassagen aus seinem Buch „Baustellen der Hoffnung“ (2024), Erfahrungsberichten und zahlreichen Fotos diverser Baustellen vom Stift St. Gerold – inklusive wunderbarer Bilder vom Entstandenen – hat der geborene Schweizer, der seit 2020 in Vorarlberg wirkt, jedenfalls bewiesen, dass er selbst ein Mann reich an Baustellen-Erfahrung ist.
Reger Austausch zwischen Teilnehmenden und dem Vortragenden beschloss die Veranstaltung und leitete über, zur Möglichkeit Bücher von Martin Werlen signieren zu lassen und geselligem Beisammensein.
Margret Herbst,
Bildungsforum bei den Minoriten
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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