Bewusst leben & Alltag
Digitale Schulungen, Konferenzen und auch Familientreffen gehören in Zeiten von Corona zum Alltag.
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Wichtige Tipps von erfahrenen Experten
Keine Angst vor Online-Konferenzen

Seit März soll man wegen des Corona-Virus soziale Kontakte nach Möglichkeit einschränken. Beruflich, aber auch privat läuft seither vieles am Bildschirm ab. Zwei Expertinnen fassen dazu wichtige Infos – auch für Anfänger/innen – zusammen. Es kam alles sehr rasch. Fast von einem Tag auf den anderen wurde der Büro- und Schulalltag auf den Bildschirm umgestellt. Ein Tempo, das auch so manchen Online-Profi zum Schwitzen brachte. Sich trauen Der Schritt ins Homeoffice traf viele Menschen,...

  • 02.11.20

Nachrichten - Oberösterreich | KirchenZeitung

Kirche hier und anderswo

inpuncto 75 Jahre KirchenZeitung
Sternstunden der „KirchenZeitung“

Für eine aktuelle Zeitung ist der Rückblick in die weitere Vergangenheit nicht die typische Ausrichtung. Aus Anlass eines Jubiläums aber lohnt sich der Blick auf erklommene Gipfel. Im Anfang waren die Amerikaner: „Genehmigung Nr. 76 des Information Service Branch“ steht auf der ersten Ausgabe des „Linzer Kirchenblatts“ vom 28. Oktober 1945. Im Herbst 1945, knapp vor der ersten Nationalratswahl der Zweiten Republik, erlaubte die Besatzungsmacht Österreichern durch Einzelgenehmigungen, eigene...

  • 22.10.20
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Die erste Ausgabe des „Linzer Kirchenblatts“ vor 75 Jahren
„Fröhliche Urständ“

Mit dem persönlichen Brief von Bischof Josephus Fließer „Liebes ‚Linzer Kirchenblatt’!“ titelte die erste Ausgabe am 28. Oktober 1945. „Endlich! So sagen froh und dankbar Bischof und Priester: endlich können wir wieder zu unseren Gläubigen auch von der Presse-Kanzel aus reden. ... Endlich! So sagen ebenso Tausende und aber Tausende von Katholiken: endlich können sie wieder katholisches Schrifttum zur Hand nehmen, auf das sie seit langem und mit einem wahren Heißhunger gewartet haben.“ Nach...

  • 21.10.20

75 Jahre KirchenZeitung der Diözese Linz
Sie war bei der Gründung des „Linzer Kirchenblatts“ dabei

Seit der ersten Ausgabe am 28. Oktober 1945 liest Maria Obermayr Woche für Woche die KirchenZeitung: „Von A bis Z“, wie sie betont, seit 75 Jahren. Die heute 100-Jährige war auch die erste Angestellte des „Linzer Kirchenblatt“. Ein Fixpunkt in ihrem Tagesablauf sind die Morgengedanken, die täglich um 5.40 Uhr im ORF-Regionalradio zu hören sind. Die sind Maria Obermayr, die im März ihren hundertsten Geburtstag gefeiert hat, ganz wichtig. „Ich stehe jeden Tag vor sechs Uhr – dankbar – auf und...

  • 21.10.20

Glaube

Glaube für Kinder erklärt
Welche christlichen Symbole kennst du?

Symbole und Zeichen kennst du sicher von vielen alltäglichen Dingen und aus der Werbung. Oft nennt man das auch Logo. Auch im christlichen Glauben werden Symbole verwendet und einige davon stelle ich dir hier vor. Kreuz Das Kreuz ist das wichtigste Symbol des Christentums. Es erinnert an den Tod Jesu am Kreuz. Jesus hat den Tod besiegt und ist auferstanden. Deshalb ist das Kreuz Symbol für Leiden, Hoffnung und Auferstehung. Fisch Das Fischsymbol hat seinen Ursprung im frühen...

  • 21.10.20

Unser Herz führt uns zu guten Entscheidungen

Den roten oder den blauen Pullover anziehen? Heiraten oder noch abwarten? Eine Wohnung kaufen oder mieten? Das Leben fordert immer wieder auf, uns zu entscheiden. Manchmal fällt es schwer, die richtige Entscheidung zu fällen. In der kommenden Herbstserie und in ihrem neuen Buch zeigt die Salvatorianerin Melanie Wolfers Strategien auf, wie es leichter gelingen kann, eine gute Wahl zu treffen. Gibt es momentan in Ihrem Leben eine wichtige Entscheidung, die ansteht? Melanie Wolfers: Derzeit...

  • 03.10.20

Welche Reichweite hat die Nächstenliebe?

Wenn es um die Aufnahme von Flüchtlingen geht, kommt oft auch die Bibel ins Spiel. Nächstenliebe ja, aber es gäbe eine Abstufung, meinen gar nicht wenige: zuerst die eigene Familie, dann die Nachbarschaft, und so weiter. Was sagt die Bibel zur Nächstenliebe in konzentrischen Kreisen? Die Überlegung ist schon richtig: die „Übernächstenliebe“ ist oft weniger fordernd als die Liebe zum unmittelbar Nächsten, zum nervenden Kind oder zu den anstrengenden Eltern. Das Engagement für die Fernsten kann...

  • 25.09.20

Stolpersteine in der Bibel
Wie kann man „Isaaks Opferung“ verstehen?

Der Auftrag Gottes an Abraham, seinen Sohn Isaak als Brandopfer darzubringen, gehört zu den befremdlichsten Texten der ganzen Bibel (Genesis Kapitel 22). In dem Buch „Die Bibel falsch verstanden“ finden sich dazu interessante Überlegungen, die hier auszugsweise präsentiert werden. In der Erzählung über die von Gott befohlene Tötung Isaaks heißt es: „Abraham streckte seinen Hand aus und nahm das Messer, um seinen Sohn zu schlachten. Da rief ihm der Engel des HERRN vom Himmel her zu und...

  • 17.09.20
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Texte zum Sonntag

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Wort zum Sonntag
Veränderung zulassen

Mit Bewunderung verfolge ich das Verhandlungsgeschick der namenlosen Frau im heutigen Evangelium. Sie, die ausländische Frau, die Heidin, hat offensichtlich von Jesus gehört. Sie spricht ihn nämlich als Sohn Davids an und sie ist überzeugt, dass er ihr helfen kann. Beharrlich und mutig treibt sie ihr Anliegen voran und setzt Jesu ablehnender Haltung immer wieder ein Argument entgegen. Angelpunkt ist dabei die Wendung: ja, aber. Ja, du hast recht, aber – das kann alles durcheinanderbringen....

  • 12.08.20

Wort zum Sonntag
Liebe-voll

Irritierend kommt es auf den ersten Blick ­daher – das heutige Wort Jesu: Wer Vater oder Mutter, Sohn oder Tochter mehr liebt als mich … Spricht da etwa ein ­eifersüchtiger Mensch, der sich in Konkurrenz setzt zu all den anderen Menschen, die wir lieben? Der all unsere Liebe „für sich“ haben will? Ich ­glaube nicht! Vielmehr lese ich diese ­Worte als Infragestellung von Rollenerwartungen und als ­Befreiung und Befähigung zu wahrhaft liebe-voller ­Zuwendung. Vielleicht kennen auch Sie...

  • 24.06.20

Auferstehung

Sebastian Kurz hatte in der Corona-Krise einmal eine wirtschaftliche, gesellschaftliche und soziale „Auferstehung“ nach Ostern angedeutet. Doch ist derzeit kaum absehbar, wann diese „Auferstehung“ stattfinden soll. Diese übertragene Rede von einer Auferstehung stimmt nicht mit dem religiösen Verständnis von der Auferstehung überein, aber sie deutet einen Aspekt der Auferstehung im Neuen Testament an: Sie ist nicht planbar oder machbar. Sie ist eine Tat Gottes, die den menschlichen...

  • 09.04.20

Menschen & Meinungen

Bundespräsident Alexander van der Bellen

Wort der Woche: Alexander van der Bellen, Bundespräsident
Würdigung und Dank

Religionen sind Begegnungsstifter, so wie sie auch Friedensstifter sein sollen. Sie sind essenziell für unser Land. Danke und Vergelt’s Gott! Kirchen und Religionen sind für ihr Wirken im Blick auf Menschlichkeit, Spiritualität und Solidarität und für ihre Corona-Maßnahmen von Bundespräsident Alexander Van der Bellen gewürdigt worden. Anlass war eine Begegnung mit religiösen Spitzenrepräsentanten in der Wiener Hofburg.

  • 21.10.20

Wir müssen zusammenhalten

Als Generalsekretärin ist Ines Stilling die Schnittstelle zwischen Rudi Anschober und dem Gesundheitsministerium. Als Übergangsministerin war sie für Frauen, Familie und Jugend zuständig. Eine Frau, die Herausforderungen annimmt und Chancen nützt. Ines Stilling, Sie sind seit drei Monaten Generalsekretärin des Gesundheitsministeriums. Diese Stelle ist normalerweise nicht im Rampenlicht. Was macht eine Ministerialgeneralsekretärin? Ines Stilling: Es ist die Schnittstelle zwischen der...

  • 09.09.20
Matthäus Fellinger

Im Lebens-Spiegel
Weiterblättern

Um ganz zu verstehen, muss man weiterblättern – die Seiten wenden, von Blatt zu Blatt. Noch wichtiger als in der Zeitung ist das beim Lesen eines Buches: Der Ausgang steht nicht schon auf den ersten Seiten fest. Ein spannendes Buch nimmt Wendungen. Auch die Geschichten des Lebens erfordern dieses Weiterblättern. Ein flüchtiges Kennenlernen erfasst nicht den ganzen Menschen. Lebensgeschichten, Menschen selbst, nehmen Wendungen. Einem Menschen gerecht zu werden bedeutet, seinen Lebens-Wandel in...

  • 05.08.20
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Persönlichkeiten im Gespräch: Gudrun Sailer
Ich kann nicht abwaschen

Die Österreicherin Gudrun Sailer arbeitet seit 17 Jahren im Vatikan. Vieles ist dort im Wandel, versichert die Journalistin. Radio Vatikan sucht den Weg zum vielseitigen Online-Medium, die Kurie sucht ihr neues Profil. Wir sind am Weg vom Bahnhof in St. Pölten zu den Mary Ward Schulen. Was verbinden Sie mit dieser Strecke? Gudrun Sailer: Das war mein Schulweg. Aus meinem Dorf kam ich mit dem Bus nach St. Pölten und fuhr mit dem Zug wieder nach Hause. St. Pölten war ganz anders. Ich komme...

  • 29.07.20

Bewusst leben & Alltag

Backen mit Sauerteig ist auch bei Männern sehr beliebt.
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Woher kommt die neue Lust am Backen?
Unser tägliches Brot, neu entdeckt.

Brot selbst zu backen ist eine Wissenschaft für sich. Sie begeistert und entschleunigt, gerade in unsicheren Zeiten. Der Tiroler Marian Moschen, erfolgreicher Backbuchautor und Blogger, bringt mit seinen Rezepten und Tipps viele Backbegeisterte auf den Geschmack. Es ist noch gar nicht lange her, seit überall Germ und oft auch Mehl ausverkauft waren. Nicht erst seit Beginn der Corona-Krise ist Backen „in“. Doch was ist dran am Hype um Sauerteig und selbstgebackenes Brot? Liebe zum...

  • 04.11.20
Digitale Schulungen, Konferenzen und auch Familientreffen gehören in Zeiten von Corona zum Alltag.
3 Bilder

Wichtige Tipps von erfahrenen Experten
Keine Angst vor Online-Konferenzen

Seit März soll man wegen des Corona-Virus soziale Kontakte nach Möglichkeit einschränken. Beruflich, aber auch privat läuft seither vieles am Bildschirm ab. Zwei Expertinnen fassen dazu wichtige Infos – auch für Anfänger/innen – zusammen. Es kam alles sehr rasch. Fast von einem Tag auf den anderen wurde der Büro- und Schulalltag auf den Bildschirm umgestellt. Ein Tempo, das auch so manchen Online-Profi zum Schwitzen brachte. Sich trauen Der Schritt ins Homeoffice traf viele Menschen,...

  • 02.11.20
Die Stotter­therapie für Kinder ist individuell und wird auf das Kind abgestimmt.

Wie Kindern geholfen werden kann
Was tun bei Stottern?

Noch immer werden stotternde Menschen diskriminiert und ausgelacht. Um ihre alltäglichen Probleme in den Mittelpunkt zu rücken, wurde 1998 der Welttag des Stotterns (22. Oktober) ins Leben gerufen. Eltern, die bemerken, dass ihr Kind stottert, sind oft verunsichert und suchen nach Hilfe. Je früher man mit einer Therapie beginnt, desto besser sind auch die Erfolgsaussichten, weiß der Mediziner German Brandstötter vom Sprachtherapiezentrum im Krankenhaus Barmherzige Brüder in Linz. Niemand...

  • 21.10.20
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Bastelidee für den Herbst
Was steckt unter dem Puppensofa?

Die Schnupfenzeit steht wieder an. Im Wohnzimmer, am Schreibtisch und im Schlafzimmer stehen die beliebten Taschentuch-Boxen herum. Aber man muss sie ja nicht gleich als solche erkennen. Eine handelsübliche Taschentuchbox ist etwa 22,5 cm lang, 11,5 cm breit und 6,5 cm hoch. Für den Überzug benötigt man einen Stoffrest, der sich bequem über eine Box legen lässt, am besten sollte rundherum noch etwas Stoff überstehen. Zusätzlich näht man eine Rolle als Rücken- und Seitenlehne. Hier liegt der...

  • 14.10.20

Gesellschaft & Soziales

OÖ. Landwirtschaftskammerpräsidentin LAbg. Michaela Langer-Weninger dankte Bischof Manfred Scheuer (rechts) für den Dialogabend „Kirche und Landwirtschaft“ am 7. Oktober 2020 in Linz. Als Geschenk überreichte sie ihm einen Lindenbaum. Univ.-Prof. Michael Rosenberger (links) referierte über „Hand in Hand in die Zukunft – Ernährung und Akteursverantwortung“.

Bischof Scheuer und Gottes Visitenkarte

Bis vor sechzig Jahren war die Kirche Oberösterreichs eine durch und durch bäuerlich geprägte Kirche, stellte Bischof Scheuer fest. Am deutlichsten zeigte sich das beim Priester- und Ordensnachwuchs. Der Klerus stammte zum ganz großen Teil aus bäuerlichen Familien. Bauernstand und Kirche bildeten schon allein deshalb eine feste Achse. Als durch den zunehmenden Wirtschaftsaufschwung der ländliche Raum gesellschaftlich und politisch vernachlässigt wurde, hat ihm auch die Diözese Linz weniger...

  • 14.10.20

Ohne Recht kein Staat

Vor 100 Jahren, am 1. Oktober 1920, wurde das Bundes-Verfassungsgesetz beschlossen – die rechtliche Grundlage unserer Republik. Das zentrale Verfassungsdokument hat mehrere Mitgestalter, aber vor allem einen Architekten: Hans Kelsen, Rechtswissenschaftler und Denker von Weltrang. Über Kelsens Beitrag zur Verfassung, seine „Reine Rechtslehre“ und sein Verhältnis zur Religion spricht der Rechtshistoriker Thomas Olechowski im Interview. Er hat heuer eine umfassende Kelsen-Biografie...

  • 03.10.20

Ist Sterben nur Gewinn?

Der Verfassungsgerichtshof behandelt in seiner laufenden Session einen Antrag von vier Antragstellern, die fordern, das Verbot der Beihilfe zur Selbsttötung sowie das Verbot der Tötung auf Verlangen aufzuheben. „Für mich ist Christus das Leben und Sterben Gewinn“, so wurde im katholischen Lesejahr letzten Sonntag aus dem Philipperbrief des Apostels Paulus vorgetragen. „Wenn ich aber weiterleben soll, bedeutet das für mich fruchtbares Wirken. Was soll ich wählen? Ich weiß es nicht.“ Paulus...

  • 25.09.20

Reisen

Diözesanwallfahrt
Wüstenzeit

Auf der Diözesanwallfahrt war die judäische Wüste in ihrer kargen Schönheit hautnah zu erleben. Die Reisgruppe kam mit vielen Eindrücken nach Hause. Sehen Sie mehr dazu in der Bildgalerie

  • 26.02.20

Redaktionelles

Verstärkung für das Team der KirchenZeitung
Hauspost

Die KirchenZeitung freut sich, ein neues Teammitglied in der Redaktion begrüßen zu dürfen: Lisa-Maria Langhofer übernimmt unter anderem die Berichterstattung über soziale Themen, die Mitbetreuung unserer Homepage www.kirchenzeitung.at sowie fallweise Artikel auf der Bewusst-Leben-Seiten. Die 29-jährige Journalistin hat im Vorjahr bereits ein längeres Praktikum im Rahmen der OÖ. Journalistenakademie bei uns absolviert. Langhofer hat „Zeitbasierte und Interaktive Medien“ an der...

  • 09.09.20

Heinz Niederleitner über Videokonferenzen als kulturelle Herausforderung
Videokonferenzen

Ja, viele Menschen können derzeit Besprechungen nur als Videokonferenz abhalten. Jeder, der das in letzter Zeit des Öfteren machen musste, wird wohl bestätigen: Zwei Stunden im Austausch mit anderen vor dem Computer zu sitzen, können eine echte Qual sein, was aber nicht an den anderen Teilnehmer/innen liegt. Da die Wahrnehmung eingeschränkt ist, muss man viel mehr Aufmerksamkeit aufbringen. Erhöhte Disziplin bei Redebeiträgen ermöglicht erst eine sinnvolle Debatte. Es ist ganz etwas Anderes,...

  • 20.04.20

Blog "Im Gespräch bleiben"

Weil Kommunikation online in Zeiten von Corona wichtig ist. Redakteur/innen der KirchenZeitung schreiben "Im Gespräch bleiben" aktuell über ihren eigenen Alltag und berichten vom Leben einiger Leser/innen.

  • 18.03.20

Kunst & Kultur

Über Hingabe und Selbstlosigkeit

„Kunst und Kultur sind Nahrung für den Geist“, sagt Publikumsliebling Daniela Dett. Sie spielt die Titelrolle in „Piaf“ im Linzer Musiktheater, davor war sie Mutter Oberin in „Sister Act“. Warum sie von Ordensfrau Sr. Maria Schlackl und ihrem Engagement begeistert ist, erzählt sie im Interview.

  • 07.10.20
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radio klassik Stephansdom
Unser Radio sendet jetzt österreichweit

Das Radio der Erzdiözese Wien, radio klassik Stephansdom, sendet ab sofort österreichweit digital auf DAB+. Damit haben 83% der ÖsterreicherInnen die Möglichkeit unseren Sender überall im Land zu hören. Ein Gespräch dazu mit Kardinal Christoph Schönborn und Mag. Roman Gerner, Geschäftsführer des Medienhauses der Erzdiözese Wien. Am 24. September 1998 ging radio klassik Stephansdom (damals: Radio Stephansdom) auf Sendung. Es war das Privatradio-Pionierjahr, in dem erstmals auch private...

  • 27.08.20
Musiker, Veranstalter, Ordensmann: Fr. Ewald Nathanael Donhoffer ist interimistischer Stiftskapellmeister im Stift Schlägl.

Endlich wieder Konzerte live erleben – auch im Stift Schlägl
„Die Musik braucht ein Du“

„Endlich dürfen wir wieder!“, schreibt Frater Ewald Nathanael Donhoffer vom Stift Schlägl und kündigt gleich zwei Konzerte im August an. „Die Krise ist zwar noch nicht ausgestanden, aber die Musik – auf ihre Art wohl die beste Form der Krisenbewältigung – darf wieder live erklingen“, ist er voll der Vor-Freude. Donhoffer ist im Stift Schlägl interimistischer Stiftskapellmeister, ein engagiertes Team unterstützt ihn. Während der Woche studiert der ausgebildete Musiker – er ist Dirigent und...

  • 05.08.20

Filmstart in Österreich: 21.8.
„Jeder von uns ist Christus“

Verstörend schön, spannend wie ein Thriller und gewohnte Sichtweisen aufbrechend: das ist der mehrfach preisgekrönte Film „Corpus Christi“ über einen jungen Mann, der sich als Priester ausgibt und Menschen begeistert und herausfordert. Daniel wirkt wie ein Asket. Kurz vor seinem 21. Geburtstag auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen, will er Priester werden. Der Funke des Glaubens, der durch den Gefängnispriester Tomasz entfacht wurde oder einfach übergesprungen ist, hat sich entzündet....

  • 29.07.20

Serien

In der Stille den Heiligen nachspüren, von denen sich viele auf den Weg gemacht haben, um den Menschen Gutes zu tun
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Mein Kraftort_10: Südtirol
Nachdenken über das Miteinander

Auf einem Waldhügel bei Tils oberhalb von Brixen liegt etwas versteckt das Kirchlein St. Cyrill. MARTINA RAINER Der Ort strahlt wohltuende Ruhe aus. Doch schon allein der rund einstündige Weg bis zu diesem besonderen Ort ist das Ziel: Er führt über den Europa-Besinnungsweg. Dieser ist dem christlichen Europa und auch 24 Heiligen gewidmet, die sich für ein geeintes und friedliches Europa eingesetzt haben. Uns umfängt die Ruhe des Waldes. Das hektische Treiben der Brixner Innenstadt und...

  • 03.09.20
56 Bilder

Mein Kraftort_9: Vorarlberg
Der Weg vom Gehen zum Loslassen

Maria Bildstein ist einer der beliebtesten Wallfahrtsorte im ganzen Bodenseeraum. Seit knapp 400 Jahren pilgern jedes Jahr viele Menschen in den kleinen Ort oberhalb des Rheintals. Mehrere Wege führen den Berg hinauf. Ein besonders eindrucksvoller Weg dorthin ist der „Ich-bin-Weg“ von Wolfurt aus. Text: Petra Baur      Bilder: Dietmar Steinmair Seit mehreren Jahrzehnten ist das kleine Bergdorf mit seinen gut 800 Einwohnern mein Lieblingskraftort. Etliche hundert Male bin ich den Weg...

  • 26.08.20
Auf Fels gebaut ist das Kloster St. Georgenberg hoch über dem Inntal.
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Mein Kraftort_8: Stift Georgenberg, Tirol
Bodenständig über den Dingen

Auf Fels gebaut, könnte das altehrwürdige Kloster Sankt Georgenberg Jahrhunderte Tiroler Geschichte erzählen. Der bedeutende Wallfahrtsort ist ein Sehnsuchtsort für viele – nur zu Fuß erreichbar, vom Inntal aus nicht zu sehen, lädt er ein, den Alltag hinter sich zu lassen und den Blick nach oben zu richten ... Ob man mit dem Auto zu einem geistlichen Gespräch fährt oder – wie bei der Wanderung auf den Georgenberg – erst eine gute Dreiviertelstunde zu Fuß den Berg hinauf geht, macht einen...

  • 19.08.20
Auf rund 1.460 Metern befindet sich das Jakobskreuz auf der Buchensteinwand.
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Mein Kraftort_7: Salzburg & Tiroler Teil
Das Filetstück des Jakobswegs

Wilde Natur sowie viel Zeit und Ruhe zum Nachdenken können all jene genießen, die sich auf den Pilgerpfad von Salzburg nach Tirol machen. Die Strecke verbindet die beiden Teile der Erzdiözese Salzburg auf eine besonders charmante Weise. Unterwegs erklärt ein passionierter Geher, wie er Gott mit auf den Weg nimmt – und die Grenze zwischen Wandern und Pilgern zieht. Michaela Hessenberger Mit einer flotten Handbewegung lupft Hermann Signitzer seinen grauen Filzhut auf den Kopf. Ein prüfender...

  • 14.08.20

Sonderthemen

Kirchenzeitungen – gut für Österreich

Österreich gehört zu den Ländern, in denen sich die Religionsgemeinschaften frei am Medienmarkt beteiligen können. Die Kirchenzeitungen tun dies. Das ist wichtig für die Kirchen. Es ist aber auch gut für Österreich. "Zeitung mit Sinn" - Gerald Grünberger Im Gegensatz zu tagesaktuellen Medien wie Tageszeitungen, Radio, Fernsehen oder Online kann die Kirchenzeitung als Wochenzeitung kaum mit Nachrichten-Sensationen aufwarten. Ebenso selten werden Kirchenzeitungen mit ihrer Berichterstattung...

  • 20.10.20
Das erste Titelblatt der „Wiener ­Kirchenzeitung“ aus dem Jahr 1848 ist ­zugleich die erste Seite einer österreichischen Kirchenzeitung.
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Wie Österreich zu den Kirchenzeitungen kam

Im Ringen der Ideologien im 19. Jahrhundert haben auch die Kirchenzeitungen und andere kirchennahe ­Medien ihren Ursprung. Österreich hatte in den revolutionären Märztagen des Jahres 1848 ein neues Pressegesetz erhalten, das die Freiheit des Wortes ermöglichte. Einer, der die Gelegenheit dazu ergriff, war der Priester Dr. Sebastian Brunner. Er gründete die ­„Wiener Kirchenzeitung für Glauben, ­Wissen, Freiheit und Gesetz in der katholischen Kirche“ und legte damit den Grundstein der...

  • 20.10.20
Wo auch immer der Blick hinfiel: die Not war groß
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Bis 1969 erschien in Tirol und Vorarlberg eine gemeinsame Kirchenzeitung
Was in Trümmern begann

Es war eine Pioniertat: Bereits vier Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs erschien erstmalig das „Kirchenblatt“. Ein Exemplar der vier Seiten starken Zeitung kostete 10 Pfennig. Papier war ein Luxusartikel in den Monaten nach Ende des Zweiten Weltkriegs. So sehr, dass viele Zeitungen nur wenige Seiten umfassten. Auch das „Kirchenblatt“, das erstmals am 2. September 1945 erschien – „herausgegeben und verlegt vom Seelsorgeamt der Apostolischen Administratur Innsbruck-Feldkirch“. Aufmacher...

  • 20.10.20
Das Team von „Kirche bunt“ heute mit Bischof Dr. Alois Schwarz (Bildmitte), Prälat KR Mag. Eduard Gruber (3. v. l.) und Chefredakteurin Sonja Planitzer (3. v. r.).
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Die Anfänge der Kirchenzeitung in Niederösterreich
Fern aller Parteipolitik

Mit dem Datum 1. Jänner 1946 erschien das ­„Kirchenblatt für die Diözese ­­­St. ­Pölten“ erstmals. Das sie als einzige Kirchenzeitung ­Österreichs ausschließlich in der sowjetischen Besatz­ungs­­zone redigiert, gedruckt und verbreitet wurde, galt es manigfaltige Schwierigkeiten zu überwinden. Bereits zwei Wochen nach Kriegsende, am Pfingstmontag, dem 21. Mai 1945, ­veröffentlichte der damalige Bischof von St. Pölten, Michael Memelauer (1927 – 1945), ein Pastoralschreiben an den Klerus, in...

  • 20.10.20

Kommentare & Blogs

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„Kirche ist mein Zufluchtsort“
Spaß in der Kirche und die ältere Generation

Was bringt junge Menschen dazu, im pfarrlichen Leben mitzumischen? Ein Gespräch mit der Studentin Lisa Prast über ihr Ehrenamt, Spaß in der Kirche und die ältere Generation in ihrer Pfarre. Wie sind Sie in die Pfarre gekommen, was war ausschlaggebend? Lisa Prast: Das hat angefangen mit meiner Firmvorbereitung, durch die ich die Katholische Jugend kennengelernt habe. Das hat mir gleich extrem gefallen und ich wollte sofort mitmachen. Vorher gab es für mich relativ wenige Berührungspunkte mit...

  • 19.11.19

Glaube & Spiritualität

Alles vorbereitet für die Feier zuhause. Die Zweige werden mit einem Kreuzzeichen gesegnet.

Palmsonntag zuhause feiern

Für viele Katholik/innen wird es eine Herausforderung: Der Palmsonntag wird mit Familie in den eigenen vier Wänden gefeiert. Was dabei hilfreich ist, haben wir hier zusammengefasst.

  • 02.04.20
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