Gesellschaft & Soziales

Start in den Schulalltag

Die Schule hat in Oberösterreich vor vollen Klassen, aber unter besonderen Vorzeichen begonnen. Wie ein Religionslehrer durch den Glauben Zuversicht spenden will, lesen Sie im folgenden Artikel: Gottvertrauen in der Schule

  • 17.09.20
Kirche hier und anderswo

„Alles Starre widerstrebt dem Wesen der Kirche“

Vor 150 Jahren tagte das I. Vatikanische Konzil in Rom. Es war der Höhepunkt einer geistigen Verengung im Katholizismus, für die vor allem Papst Pius IX. und sein Konzil stehen. Wie es dazu kam, welche Nachwirkungen diese Entwicklung hatte und wie wir damit umgehen können, erläutert der Münsteraner Kirchenhistoriker Hubert Wolf im Gespräch mit Heinz Niederleitner.

  • 17.09.20

Nachrichten - Oberösterreich | KirchenZeitung

Kirche hier und anderswo

„Alles Starre widerstrebt dem Wesen der Kirche“

Vor 150 Jahren tagte das I. Vatikanische Konzil in Rom. Es war der Höhepunkt einer geistigen Verengung im Katholizismus, für die vor allem Papst Pius IX. und sein Konzil stehen. Wie es dazu kam, welche Nachwirkungen diese Entwicklung hatte und wie wir damit umgehen können, erläutert der Münsteraner Kirchenhistoriker Hubert Wolf im Gespräch mit Heinz Niederleitner.

  • 17.09.20
Severin Lederhilger ist Prämonstratenser Chorherr des Stiftes Schlägl, Professor für Kirchenrecht an der Katholischen Privatuniversität – und seit 15 Jahren Generalvikar der Diözese Linz.

Severin Lederhilger ist seit 15 Jahren Generalvikar
„Menschen im Blick behalten“

Seit 15 Jahren ist Severin Lederhilger Generalvikar der Diözese Linz. Im Gespräch mit der KirchenZeitung gibt der Kirchenrechtsprofessor Einblick in seine Aufgaben und seine Erfahrungen – auch mit Blick auf die Herausforderungen durch die Corona-Krise und auf die Zukunft der Diözese. Was waren und sind nach Ihrer Erfahrung in Ihrem Amt die wichtigsten Herausforderungen der Diözese? Severin Lederhilger: Ich habe nun schon mehrere Zukunftsprozesse der Diözese mitgestalten dürfen. Die Aufgabe...

  • 09.09.20

Dienst für ältere Priester
„Es geht darum zu zeigen: Ihr seid nicht vergessen“

Priester übernehmen über viele Jahre und manchmal Jahrzehnte Verantwortung für ihre Pfarre und stecken viel Arbeit in deren Gestaltung. Dabei übersehen sie oft, auch für die Zeit danach vorzusorgen. Der Soziale Dienst für ältere Priester hilft ihnen beim Übergang in die Pension, spricht bei Ämtern, Heimen und Ordensgemeinschaften vor, unterstützt bei der Gesundheitsvorsorge und der Organisation der geeigneten Pflege. „Die Idee stammt von einer Schwester aus Wien, die das dort schon länger...

  • 20.08.20
2 Bilder

Die Pfarr- und Wallfahrtskirche „Maria Attersee“
Die verwundete Muttergottes

Die Mariendarstellung auf der Titelseite der KirchenZeitung zeigt das Gnadenbild der Wallfahrtskirche Attersee – eines Gotteshauses in beeindruckender Lage und mit interssanter Geschichte. Der Kirchberg von Attersee ist historischer Boden. Schon im 6. Jahrhundert stand hier ein bayerischer Herzogshof, es folgt eine wechselvolle Geschichte von Herrschergeschlechtern. Heute bildet auf dieser Erhebung die Kirche das zentrale Gebäude. Das Gotteshaus ist das Wahrzeichen von Attersee und weithin...

  • 12.08.20

Glaube

Stolpersteine in der Bibel
Wie kann man „Isaaks Opferung“ verstehen?

Der Auftrag Gottes an Abraham, seinen Sohn Isaak als Brandopfer darzubringen, gehört zu den befremdlichsten Texten der ganzen Bibel (Genesis Kapitel 22). In dem Buch „Die Bibel falsch verstanden“ finden sich dazu interessante Überlegungen, die hier auszugsweise präsentiert werden. In der Erzählung über die von Gott befohlene Tötung Isaaks heißt es: „Abraham streckte seinen Hand aus und nahm das Messer, um seinen Sohn zu schlachten. Da rief ihm der Engel des HERRN vom Himmel her zu und...

  • 17.09.20

Ein Ausnahme für Österreich

Ich glaube an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt. Der Glaube soll Ausdruck im Leben finden. Im Gottesdienst geschieht das in besonderer, nämlich ritueller Kommunikation, also in wiederholbaren Handlungen und Sprechakten, zu denen auch die Glaubensbekenntnisse zählen. Nicht spontan, sondern vorgegeben, liegt ihr Wert in der beständigen Einladung zur Identifikation. Meist knappe, teils liturgische...

  • 09.09.20

Die Zugänge zur Bibel sind unterschiedlich, doch viele Wege führen zum Ziel
Bibel-Lesetypen entdecken

Für Menschen, die Geschichten lieben, stellt die Bibel eine riesige Fundgrube dar. Die Bibel ist ein Buch voll von spannenden, irritierenden und liebenswerten Geschichten. Manche ihrer Erzählungen kennt man noch aus der eigenen Kinderzeit. Wer könnte die Abenteuer des Hirtenjungen David vergessen? Schon das erste Buch der Bibel, das Buch Genesis, versammelt Geschichten: von Abraham, Isaak und Jakob und vom „ägyptischen Josef“, wie er lange Zeit in der Kinderbibel hieß. Die Rettung des...

  • 12.08.20

„Eine Richtschnur, an der sich der Glaube ausrichtet“

Die knappe Zusammenfassung eines Vortrags der Tübinger Theologin Johanna Rahner aus einer Agenturmeldung hat zu Diskussionen über die Veränderbarkeit von Dogmen auf den Leserbriefseiten geführt. Was Dogmen sind und wie das mit einer Veränderung aussieht, erklärt Franz Gruber, Professor der Dogmatik und Ökumenischen Theologie an der Katholischen Privat-Universität Linz im Interview. Die Fragen stellte Heinz Niederleitner Wie haben Sie die Diskussion über die Veränderungsfähigkeit von Dogmen...

  • 10.07.20
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Texte zum Sonntag

2 Bilder

Wort zum Sonntag
Veränderung zulassen

Mit Bewunderung verfolge ich das Verhandlungsgeschick der namenlosen Frau im heutigen Evangelium. Sie, die ausländische Frau, die Heidin, hat offensichtlich von Jesus gehört. Sie spricht ihn nämlich als Sohn Davids an und sie ist überzeugt, dass er ihr helfen kann. Beharrlich und mutig treibt sie ihr Anliegen voran und setzt Jesu ablehnender Haltung immer wieder ein Argument entgegen. Angelpunkt ist dabei die Wendung: ja, aber. Ja, du hast recht, aber – das kann alles durcheinanderbringen....

  • 12.08.20

Wort zum Sonntag
Liebe-voll

Irritierend kommt es auf den ersten Blick ­daher – das heutige Wort Jesu: Wer Vater oder Mutter, Sohn oder Tochter mehr liebt als mich … Spricht da etwa ein ­eifersüchtiger Mensch, der sich in Konkurrenz setzt zu all den anderen Menschen, die wir lieben? Der all unsere Liebe „für sich“ haben will? Ich ­glaube nicht! Vielmehr lese ich diese ­Worte als Infragestellung von Rollenerwartungen und als ­Befreiung und Befähigung zu wahrhaft liebe-voller ­Zuwendung. Vielleicht kennen auch Sie...

  • 24.06.20

Auferstehung

Sebastian Kurz hatte in der Corona-Krise einmal eine wirtschaftliche, gesellschaftliche und soziale „Auferstehung“ nach Ostern angedeutet. Doch ist derzeit kaum absehbar, wann diese „Auferstehung“ stattfinden soll. Diese übertragene Rede von einer Auferstehung stimmt nicht mit dem religiösen Verständnis von der Auferstehung überein, aber sie deutet einen Aspekt der Auferstehung im Neuen Testament an: Sie ist nicht planbar oder machbar. Sie ist eine Tat Gottes, die den menschlichen...

  • 09.04.20

Menschen & Meinungen

Wir müssen zusammenhalten

Als Generalsekretärin ist Ines Stilling die Schnittstelle zwischen Rudi Anschober und dem Gesundheitsministerium. Als Übergangsministerin war sie für Frauen, Familie und Jugend zuständig. Eine Frau, die Herausforderungen annimmt und Chancen nützt. Ines Stilling, Sie sind seit drei Monaten Generalsekretärin des Gesundheitsministeriums. Diese Stelle ist normalerweise nicht im Rampenlicht. Was macht eine Ministerialgeneralsekretärin? Ines Stilling: Es ist die Schnittstelle zwischen der...

  • 09.09.20
Matthäus Fellinger

Im Lebens-Spiegel
Weiterblättern

Um ganz zu verstehen, muss man weiterblättern – die Seiten wenden, von Blatt zu Blatt. Noch wichtiger als in der Zeitung ist das beim Lesen eines Buches: Der Ausgang steht nicht schon auf den ersten Seiten fest. Ein spannendes Buch nimmt Wendungen. Auch die Geschichten des Lebens erfordern dieses Weiterblättern. Ein flüchtiges Kennenlernen erfasst nicht den ganzen Menschen. Lebensgeschichten, Menschen selbst, nehmen Wendungen. Einem Menschen gerecht zu werden bedeutet, seinen Lebens-Wandel in...

  • 05.08.20
2 Bilder

Persönlichkeiten im Gespräch: Gudrun Sailer
Ich kann nicht abwaschen

Die Österreicherin Gudrun Sailer arbeitet seit 17 Jahren im Vatikan. Vieles ist dort im Wandel, versichert die Journalistin. Radio Vatikan sucht den Weg zum vielseitigen Online-Medium, die Kurie sucht ihr neues Profil. Wir sind am Weg vom Bahnhof in St. Pölten zu den Mary Ward Schulen. Was verbinden Sie mit dieser Strecke? Gudrun Sailer: Das war mein Schulweg. Aus meinem Dorf kam ich mit dem Bus nach St. Pölten und fuhr mit dem Zug wieder nach Hause. St. Pölten war ganz anders. Ich komme...

  • 29.07.20

„Die Regie führt ein anderer“

Kardinal Christoph Schönborn feierte heuer seinen 75. Geburtstag, einen besonderen Tag im Leben eines Bischofs. Er muss den Rücktritt anbieten und weiß nicht, wie lange er noch im Amt sein wird. Darum sprach der Kardinal von einer „Spielverlängerung“. Herr Kardinal, Sie sind heuer 75 Jahre alt geworden und machten im vergangenen Jahr schwere Krankheiten durch. Freuen Sie sich auf die Pension oder können Sie sich noch nicht vorstellen, wie das sein wird? Kardinal Christoph Schönborn: Ich...

  • 16.07.20

Bewusst leben & Alltag

2 Bilder

Vor 30 Jahren in der „Kirchenzeitung“
Noch immer in der Warteschleife

Was die Lockerung des Pflichtzölibats und der Priesterweihe anbelangt, werden jene, die diese Anliegen vorbringen, oft um Geduld ersucht. Es erwartet auch niemand, dass das von heute auf morgen geschieht, doch ein Blick ins KiZ-Archiv zeigt: Der Geduldsfaden ist schon sehr lange. Dieses Mal schlagen wir im Jahr 1990 nach und sehen bei den Priesterxerzitien in Rom 5.000 Priester aus aller Welt. Den Rahmen dazu bildete die Weltbischofssynode (siehe Foto), die Vorzeichen auf Veränderungen...

  • 17.09.20

Welt-Suizid-Präventionstag am 10. September 2020
Corona belastet die Psyche

Das vergangene Halbjahr war überschattet von Corona. Unsicherheit, Existenzängste und mangelnde soziale Kontakte haben den Alltag geprägt und das wird sich auch die nächsten Monate kaum ändern. Dieser psychische Stress traf besonders bestimmte Personengruppen und kann bei ihnen sogar vermehrt Suizidgedanken auslösen, wie der Mediziner Dr. Claudius Stein erklärt. Die Corona-Pandemie ist weltweit das beherrschende Thema des Jahres 2020. „Die psychische Belastung ist für alle enorm, aber wir...

  • 09.09.20
Der Lavendel blüht je nach Sorte in unterschiedlichen  Violett-Tönen.

Lavendel
Blickfang und Duftwolke

Gerade noch blühte der Lavendel an der sonnigen Gartenmauer, nun ist er geerntet. Auf unterschiedliche Weisen wird er weiterhin Augen, Nase und sogar den Gaumen erfreuen. Einen Strauß Lavendel kann man lose in eine Vase stecken oder zusammenbinden und verkehrt an die Wand oder den Türstock hängen. Auch wenn er vertrocknet, gibt er immer noch sehr lange einen angenehmen Raumduft ab. Lavendel-Aroma Mit etwas Geschick lassen sich aus ein paar Halmen auch dekorative Lavendelstäbchen oder...

  • 12.08.20

Ferien mit dem Haustier

Spaziergänge mit dem Hund oder Schmusestunden mit der Katze – im Sommer hat man endlich Zeit für den treuen Hausgenossen. Dabei lernt man auch seine „Sprache“ zu verstehen, wie zum Beispiel „katzisch“.

  • 05.08.20

Gesellschaft & Soziales

30 Jahre Kinderrechte in Österreich
Kindeswohl hat Vorrang

Am 2. September 1990 trat in Österreich die UN-Konvention über die Rechte der Kinder in Kraft. Die Kinder erhielten damit verbriefte Rechte auf Überleben, Entwicklung, Schutz und Beteiligung. Die Kinderrechtskonvention beruht auf vier Prinzipien: - Das Recht auf Gleichbehandlung - Das Wohl des Kindes hat Vorrang. - Das Recht auf Leben und Entwicklung - Achtung vor der Meinung des Kindes Bildung, Gesundheit, elterliche Fürsorge, aber auch Schutz im Krieg und auf der Flucht sind nur...

  • 17.09.20

Start in den Schulalltag

Die Schule hat in Oberösterreich vor vollen Klassen, aber unter besonderen Vorzeichen begonnen. Wie ein Religionslehrer durch den Glauben Zuversicht spenden will, lesen Sie im folgenden Artikel: Gottvertrauen in der Schule

  • 17.09.20
Umweltministerin Leonore Gewessler und Umwelt-LR Stefan Kaineder beim Lokalaugenschein am Hallstätter Gletscher.

Umwelt-LR Stefan Kaineder will Klimaschutz mit Corona-Hilfen koppeln
"Wir müssen ins Tun kommen"

Jedes Jahr werden die Gletscher am Dachstein kleiner und kleiner. Für den OÖ. Umweltlandesrat Stefan Kaineder ein unübersehbares Zeichen für den Klimawandel und ein Weckruf, mit aller Kraft die Klimakrise zu bekämpfen. Mitten im Sommer mit der Seilbahn auf die Gletscher am Dachstein zu fahren, ist ein Erlebnis. Während im Tal die Freibäder voll sind, steht man auf Eis- und Schneefeldern, sobald man die Gondel verlässt. Doch die Idylle trügt. Seit vierzig Jahren gehen die Gletscher am Dachstein...

  • 05.08.20

Reisen

Diözesanwallfahrt
Wüstenzeit

Auf der Diözesanwallfahrt war die judäische Wüste in ihrer kargen Schönheit hautnah zu erleben. Die Reisgruppe kam mit vielen Eindrücken nach Hause. Sehen Sie mehr dazu in der Bildgalerie

  • 26.02.20

Redaktionelles

Verstärkung für das Team der KirchenZeitung
Hauspost

Die KirchenZeitung freut sich, ein neues Teammitglied in der Redaktion begrüßen zu dürfen: Lisa-Maria Langhofer übernimmt unter anderem die Berichterstattung über soziale Themen, die Mitbetreuung unserer Homepage www.kirchenzeitung.at sowie fallweise Artikel auf der Bewusst-Leben-Seiten. Die 29-jährige Journalistin hat im Vorjahr bereits ein längeres Praktikum im Rahmen der OÖ. Journalistenakademie bei uns absolviert. Langhofer hat „Zeitbasierte und Interaktive Medien“ an der...

  • 09.09.20

Heinz Niederleitner über Videokonferenzen als kulturelle Herausforderung
Videokonferenzen

Ja, viele Menschen können derzeit Besprechungen nur als Videokonferenz abhalten. Jeder, der das in letzter Zeit des Öfteren machen musste, wird wohl bestätigen: Zwei Stunden im Austausch mit anderen vor dem Computer zu sitzen, können eine echte Qual sein, was aber nicht an den anderen Teilnehmer/innen liegt. Da die Wahrnehmung eingeschränkt ist, muss man viel mehr Aufmerksamkeit aufbringen. Erhöhte Disziplin bei Redebeiträgen ermöglicht erst eine sinnvolle Debatte. Es ist ganz etwas Anderes,...

  • 20.04.20

Blog "Im Gespräch bleiben"

Weil Kommunikation online in Zeiten von Corona wichtig ist. Redakteur/innen der KirchenZeitung schreiben "Im Gespräch bleiben" aktuell über ihren eigenen Alltag und berichten vom Leben einiger Leser/innen.

  • 18.03.20

Kunst & Kultur

4 Bilder

radio klassik Stephansdom
Unser Radio sendet jetzt österreichweit

Das Radio der Erzdiözese Wien, radio klassik Stephansdom, sendet ab sofort österreichweit digital auf DAB+. Damit haben 83% der ÖsterreicherInnen die Möglichkeit unseren Sender überall im Land zu hören. Ein Gespräch dazu mit Kardinal Christoph Schönborn und Mag. Roman Gerner, Geschäftsführer des Medienhauses der Erzdiözese Wien. Am 24. September 1998 ging radio klassik Stephansdom (damals: Radio Stephansdom) auf Sendung. Es war das Privatradio-Pionierjahr, in dem erstmals auch private...

  • 27.08.20
Musiker, Veranstalter, Ordensmann: Fr. Ewald Nathanael Donhoffer ist interimistischer Stiftskapellmeister im Stift Schlägl.

Endlich wieder Konzerte live erleben – auch im Stift Schlägl
„Die Musik braucht ein Du“

„Endlich dürfen wir wieder!“, schreibt Frater Ewald Nathanael Donhoffer vom Stift Schlägl und kündigt gleich zwei Konzerte im August an. „Die Krise ist zwar noch nicht ausgestanden, aber die Musik – auf ihre Art wohl die beste Form der Krisenbewältigung – darf wieder live erklingen“, ist er voll der Vor-Freude. Donhoffer ist im Stift Schlägl interimistischer Stiftskapellmeister, ein engagiertes Team unterstützt ihn. Während der Woche studiert der ausgebildete Musiker – er ist Dirigent und...

  • 05.08.20

Filmstart in Österreich: 21.8.
„Jeder von uns ist Christus“

Verstörend schön, spannend wie ein Thriller und gewohnte Sichtweisen aufbrechend: das ist der mehrfach preisgekrönte Film „Corpus Christi“ über einen jungen Mann, der sich als Priester ausgibt und Menschen begeistert und herausfordert. Daniel wirkt wie ein Asket. Kurz vor seinem 21. Geburtstag auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen, will er Priester werden. Der Funke des Glaubens, der durch den Gefängnispriester Tomasz entfacht wurde oder einfach übergesprungen ist, hat sich entzündet....

  • 29.07.20

Ein Urnengarten

Es ist ein Kunstprojekt und eine besondere Grabanlage, die am Mittwoch, 8. Juli am Barbara-Friedhof eröffnet und gesegnet wird: der Apfelbaum-Urnengarten. Der Trend ist unaufhaltsam: Feuerbestattungen nehmen zu und damit auch die Frage, wie Urnenbeisetzung und Beisetzungsstätten gestaltet werden sollen. Das beschäftigt Angehörige, Friedhofsverwalter und (Pfarr-)Gemeinden gleichermaßen. Am Barbara- Friedhof hat der Wiener Bildhauer Arnold Reinthaler nun einen Apfelbaum-Urnengarten geschaffen....

  • 01.07.20

Serien

In der Stille den Heiligen nachspüren, von denen sich viele auf den Weg gemacht haben, um den Menschen Gutes zu tun
5 Bilder

Mein Kraftort_10: Südtirol
Nachdenken über das Miteinander

Auf einem Waldhügel bei Tils oberhalb von Brixen liegt etwas versteckt das Kirchlein St. Cyrill. MARTINA RAINER Der Ort strahlt wohltuende Ruhe aus. Doch schon allein der rund einstündige Weg bis zu diesem besonderen Ort ist das Ziel: Er führt über den Europa-Besinnungsweg. Dieser ist dem christlichen Europa und auch 24 Heiligen gewidmet, die sich für ein geeintes und friedliches Europa eingesetzt haben. Uns umfängt die Ruhe des Waldes. Das hektische Treiben der Brixner Innenstadt und...

  • 03.09.20
56 Bilder

Mein Kraftort_9: Vorarlberg
Vom Gehen zum Loslassen

Maria Bildstein ist einer der beliebtesten Wallfahrtsorte im ganzen Bodenseeraum. Seit knapp 400 Jahren pilgern jedes Jahr viele Menschen in den kleinen Ort oberhalb des Rheintals. Mehrere Wege führen den Berg hinauf. Ein besonders eindrucksvoller Weg dorthin ist der „Ich-bin-Weg“ von Wolfurt aus. Text: Petra Baur      Bilder: Dietmar Steinmair Seit mehreren Jahrzehnten ist das kleine Bergdorf mit seinen gut 800 Einwohnern mein Lieblingskraftort. Etliche hundert Male bin ich den Weg...

  • 26.08.20
Auf Fels gebaut ist das Kloster St. Georgenberg hoch über dem Inntal.
3 Bilder

Mein Kraftort_8: Stift Georgenberg, Tirol
Bodenständig über den Dingen

Auf Fels gebaut, könnte das altehrwürdige Kloster Sankt Georgenberg Jahrhunderte Tiroler Geschichte erzählen. Der bedeutende Wallfahrtsort ist ein Sehnsuchtsort für viele – nur zu Fuß erreichbar, vom Inntal aus nicht zu sehen, lädt er ein, den Alltag hinter sich zu lassen und den Blick nach oben zu richten ... Ob man mit dem Auto zu einem geistlichen Gespräch fährt oder – wie bei der Wanderung auf den Georgenberg – erst eine gute Dreiviertelstunde zu Fuß den Berg hinauf geht, macht einen...

  • 19.08.20
Auf rund 1.460 Metern befindet sich das Jakobskreuz auf der Buchensteinwand.
4 Bilder

Mein Kraftort_7: Salzburg & Tiroler Teil
Das Filetstück des Jakobswegs

Wilde Natur sowie viel Zeit und Ruhe zum Nachdenken können all jene genießen, die sich auf den Pilgerpfad von Salzburg nach Tirol machen. Die Strecke verbindet die beiden Teile der Erzdiözese Salzburg auf eine besonders charmante Weise. Unterwegs erklärt ein passionierter Geher, wie er Gott mit auf den Weg nimmt – und die Grenze zwischen Wandern und Pilgern zieht. Michaela Hessenberger Mit einer flotten Handbewegung lupft Hermann Signitzer seinen grauen Filzhut auf den Kopf. Ein prüfender...

  • 14.08.20

Sonderthemen

KirchenZeitung mit Magazin inpuncto
Ostern zu Hause feiern

Von Gründonnerstag bis Ostersonntag Die KirchenZeitung hat gemeinsam mit Fachleuten für Liturgie das Magazin inpuncto trotzdem ostern gestaltet. Es bietet Anregungen und Hilfen, die Kar- und Ostertage zu Hause zu feiern. Für jeden Tag von Gründonnerstag bis Ostersonntag finden Sie einen Vorschlag, wie Sie zu Hause selbst Gottesdienste feiern können, ob für Erwachsene oder für Familien mit Kindern. Eine besondere Bedeutung hat für viele zu Ostern das Essen. Die „Speisensegnung“ ist...

  • 03.04.20

Kommentare & Blogs

2 Bilder

„Kirche ist mein Zufluchtsort“
Spaß in der Kirche und die ältere Generation

Was bringt junge Menschen dazu, im pfarrlichen Leben mitzumischen? Ein Gespräch mit der Studentin Lisa Prast über ihr Ehrenamt, Spaß in der Kirche und die ältere Generation in ihrer Pfarre. Wie sind Sie in die Pfarre gekommen, was war ausschlaggebend? Lisa Prast: Das hat angefangen mit meiner Firmvorbereitung, durch die ich die Katholische Jugend kennengelernt habe. Das hat mir gleich extrem gefallen und ich wollte sofort mitmachen. Vorher gab es für mich relativ wenige Berührungspunkte mit...

  • 19.11.19

Glaube & Spiritualität

Alles vorbereitet für die Feier zuhause. Die Zweige werden mit einem Kreuzzeichen gesegnet.

Palmsonntag zuhause feiern

Für viele Katholik/innen wird es eine Herausforderung: Der Palmsonntag wird mit Familie in den eigenen vier Wänden gefeiert. Was dabei hilfreich ist, haben wir hier zusammengefasst.

  • 02.04.20
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