Bewusst leben & Alltag
5 Bilder

Die Kunst des Makramee
Kurz mal die Welt vergessen

Aus Makramee lassen sich nicht nur Eulen, Blumenampeln oder Schlüsselanhänger herstellen, die uralte Knüpftechnik hat auch etwas Meditatives. Makramee entstand im arabischen Raum und kam im 14. Jahrhundert mit den Seefahrern zu uns, erzählt Erni Schmiedleitner aus der Pfarre Raab in Oberösterreich. Schon vor vierzig Jahren hat sie viele Makramee-Kurse gehalten, und auch jetzt ist die uralte Knüpftechnik wieder voll im Trend. Die Knoten haben sich nicht verändert, wohl aber, was daraus gemacht...

  • 12.01.22
Kirche hier und anderswo

Gewaltfreie Kommunikation über die Pandemie
„Im Gespräch bleiben“

Wenn Impfbefürworter/innen und Impfskeptiker/innen aufeinandertreffen, prallen oft nicht nur Argumente aufeinander, sondern Gefühle, Bewertungen und Unverständnis. Ein moderiertes Gespräch in der Kleingruppe kann helfen, die Position der jeweils anderen besser zu verstehen. Es werde zu oft über jene geredet, die eine andere Position vertreten, aber selten mit ihnen, sagt der pensionierte Arbeitnehmer/innen- und Krankenhausseelsorger Gerhard Lehrner aus Wartberg: „Deshalb eskalieren Konflikte...

  • 12.01.22

Nachrichten - Oberösterreich | KirchenZeitung

Kirche hier und anderswo

Gewaltfreie Kommunikation über die Pandemie
„Im Gespräch bleiben“

Wenn Impfbefürworter/innen und Impfskeptiker/innen aufeinandertreffen, prallen oft nicht nur Argumente aufeinander, sondern Gefühle, Bewertungen und Unverständnis. Ein moderiertes Gespräch in der Kleingruppe kann helfen, die Position der jeweils anderen besser zu verstehen. Es werde zu oft über jene geredet, die eine andere Position vertreten, aber selten mit ihnen, sagt der pensionierte Arbeitnehmer/innen- und Krankenhausseelsorger Gerhard Lehrner aus Wartberg: „Deshalb eskalieren Konflikte...

  • 12.01.22

Interview mit Bischof Scheuer
„Ein Zuwachs an Glaube, Hoffnung und Liebe“

Warum die Weihnachtsbotschaft Zuversicht spenden und uns Menschen verändern kann, erklärt Diözesanbischof Manfred Scheuer im KirchenZeitungs-Interview. „Tröstet, tröstet mein Volk“, heißt es in einem im Advent gerne gelesenen Jesaja-Text (40,1). Welchen Trost gibt es konkret zu Weihnachten 2021 für Christinnen und Christen? Manfred Scheuer: Die Bedeutung des Wortes „Trost“ ist vielschichtig. Wenn wir zum Beispiel sagen „Der ist nicht bei Trost“, dann meinen wir „Der ist nicht ganz...

  • 24.12.21

40 Jahre Bischofsernennung von Maximilian Aichern
„Ein Christ ist immer im Dienst“

Am 15. Dezember 1981 ernannte Papst Johannes Paul II. den Benediktinerabt Maximilian Aichern zum Bischof von Linz. Im Gespräch mit der KirchenZeitung berichtet der emeritierte Bischof über prägende Erfahrungen und seinen „Unruhestand“. Es heißt, die beste Voraussetzung, um Bischof zu werden, ist, es nicht werden zu wollen. Sie haben sich 1981 tatsächlich gegen die Ernennung gewehrt. Halten Sie das allgemein für richtig? Wann ist man ein Nachfolger der Apostel? Maximilian Aichern: Aufgabe der...

  • 10.12.21

Die Verantwortung der Kirche in der Pandemie
Wo die Kirche vorangeht

Die Pastoraltheologin Clara-Antonia Csiszar ermutigt zur Solidarität mit der Gemeinschaft in der Corona-Pandemie.  Die Coronapandemie ist nicht nur eine Frage der Medizin. Sie legt Defizite in der Gesellschaft offen, die vor der Krise zu wenig beachtet wurden, macht die Pastoraltheologin Clara-Antonia Csiszar aufmerksam. Alle sind  nun gefordert, ihren Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten.  Im Blick auf Corona ist die Rede von der gespaltenen Gesellschaft allgegenwärtig. Wie kam es so...

  • 03.12.21

Glaube

2 Bilder

Zur Apostelgeschichte
Grenzen überwinden

Egal ob wir eine Grenze zwischen Privatem und Beruflichem ziehen, unsere Meinungen und Gedanken von so manchem Unfug abgrenzen oder einfach die Grenzen des anderen respektieren, für uns selbst und unser soziales Verhalten spielen Grenzen eine wichtige Rolle. Sie können aber auch das Gegenteil bewirken, indem sie andere ausschließen, bestimmte soziale Gruppen abwerten oder Menschen voneinander trennen und somit Beziehung im Keim ersticken. In so einem Fall müssen Grenzen entweder neu gezogen...

  • 12.01.22
Die barocke Pantaleonsstatue bildet die Mitte des Hochaltars in der Pfarrkirche St. Pantaleon (Dekanat Ostermiething). Sein Fest wird am 27. Juli gefeiert.

Heilige
Der heilige Pantaleon als Patron der Ärzte

Die Coronapandemie ruft in Erinnerung, dass in der Kirche des Altertums eine Reihe von Ärzten als Heilige und Fürsprecher hoch verehrt wurden: unter ihnen Blasius, Kosmas, Damian und Pantaleon. Der frühchristliche Märtyrer und Arzt Pantaleon wird in der Tradition „Allerbarmer“ genannt Krank zu werden ist nie angenehm, wenn es aber kein ausreichendes Gesundheitssystem gibt, dann führt Krankheit Menschen ohne Vermögen unweigerlich in die Katastrophe. Wie in der Spätphase des Römischen Reichs. Mit...

  • 07.01.22
Mittelteil und Zentrum des gotischen Schnitzaltars von Mauer bei Melk: Das Werk ist aller Wahrscheinlichkeit nach eine Auftragsarbeit des Stiftes Göttweig.

Heilige als Begleiter

Dass der Schnitzaltar von Mauer bei Melk ein herausragendes Werk der Kunstgeschichte ist, steht außer Frage – was er in seinem Mittelteil darstellt, ist aber nach wie vor Gegenstand von Debatten. Ausgehend von der unteren Skulpturengruppe liegt eine Verbindung zum Fest Allerheiligen nahe. In dem Gewusel der Figuren fallen bekleidte und unbekleidete Menschen auf. Die Bekleideten lassen sich als Heilige identifizieren wie Petrus, Johannes, Agnes, Barbara und einige mehr. Die fünf kleineren...

  • 28.10.21
Neuanfang mit 62 Jahren als Ordenspriester

Christian Mayr: Maler, Missionar und Mönch

Im Kloster beginnt seine neue Mission Damit er seiner Wahlheimat Brasilien treu bleiben und gleichzeitig Zeit in Österreich verbringen kann, tritt der 62-jährige Priester Christian Mayr bei den Benediktinern in Kremsmünster ein. Trotz seiner Erfahrung fängt er als Novize im Orden ganz von vorne an. Maler, Missionar und Mönch: Mit diesen drei Stichworten lässt sich Christian Mayrs (62) Lebensweg auf den allerkürzesten Nenner bringen. Seine berufliche Laufbahn startete der gebürtige Ennser nach...

  • 26.08.21
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Texte zum Sonntag

2 Bilder

Unser Innerstes ist manchmal wie eine Wüste. Doch wir können Christus einen Weg in unser Herz bahnen.
Bereitet den Weg des Herrn!

2. Adventsonntag – Lesejahr B, 6. Dezember 2020 Lesung 1 Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. Redet Jerusalem zu Herzen und ruft ihr zu, dass sie vollendet hat ihren Frondienst, dass gesühnt ist ihre Schuld, dass sie empfangen hat aus der Hand des Herrn Doppeltes für all ihre Sünden! Eine Stimme ruft: In der Wüste bahnt den Weg des Herrn, ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott! Jedes Tal soll sich heben, jeder Berg und Hügel sich senken. Was krumm ist, soll gerade werden,...

  • 04.12.20
2 Bilder

Wort zum Sonntag
Veränderung zulassen

Mit Bewunderung verfolge ich das Verhandlungsgeschick der namenlosen Frau im heutigen Evangelium. Sie, die ausländische Frau, die Heidin, hat offensichtlich von Jesus gehört. Sie spricht ihn nämlich als Sohn Davids an und sie ist überzeugt, dass er ihr helfen kann. Beharrlich und mutig treibt sie ihr Anliegen voran und setzt Jesu ablehnender Haltung immer wieder ein Argument entgegen. Angelpunkt ist dabei die Wendung: ja, aber. Ja, du hast recht, aber – das kann alles durcheinanderbringen....

  • 12.08.20

Wort zum Sonntag
Liebe-voll

Irritierend kommt es auf den ersten Blick ­daher – das heutige Wort Jesu: Wer Vater oder Mutter, Sohn oder Tochter mehr liebt als mich … Spricht da etwa ein ­eifersüchtiger Mensch, der sich in Konkurrenz setzt zu all den anderen Menschen, die wir lieben? Der all unsere Liebe „für sich“ haben will? Ich ­glaube nicht! Vielmehr lese ich diese ­Worte als Infragestellung von Rollenerwartungen und als ­Befreiung und Befähigung zu wahrhaft liebe-voller ­Zuwendung. Vielleicht kennen auch Sie...

  • 24.06.20

Auferstehung

Sebastian Kurz hatte in der Corona-Krise einmal eine wirtschaftliche, gesellschaftliche und soziale „Auferstehung“ nach Ostern angedeutet. Doch ist derzeit kaum absehbar, wann diese „Auferstehung“ stattfinden soll. Diese übertragene Rede von einer Auferstehung stimmt nicht mit dem religiösen Verständnis von der Auferstehung überein, aber sie deutet einen Aspekt der Auferstehung im Neuen Testament an: Sie ist nicht planbar oder machbar. Sie ist eine Tat Gottes, die den menschlichen...

  • 09.04.20

Menschen & Meinungen

Kommentar
Nackt

Eine Büchse ist es, die Pandora in der griechischen Mythologie geschenkt bekommt. Einmal geöffnet, entweichen aus dieser Dose alle Übel auf die Erde, nur die Hoffnung bleibt leider darin versperrt. Die „Pandora Papers“, die seit 2019 einem internationalen Journalist/-innen-Netzwerk zugespielt wurden, enthalten auch viel Übles. Sie legen Informationen offen, die als Geheimnis gedacht waren. 25.000 Millionen Euro (!), schätzen die Expert/innen, verschleiern Vermögende aus aller Welt in für diesen...

  • 07.10.21

Kopf der Woche: Robert Kratky, Moderator und Gedenkredner
An einzelne Menschen erinnern

Hitradio-Ö3-Moderator Robert Kratky dankte der Katholischen Jugend, die im Rahmen von „72 Stunden ohne Kompromiss“ 2008 einen Gedenkraum für das KZ-Außenlager Ternberg eingerichtet hatte. Von Mai 1942 bis September 1944 waren 400 republikanische Spanier als KZ-Häftlinge im Außenlager Ternberg inhaftiert, um von dort aus am Bau des Kraftwerks Ternberg und von Straßen in der Umgebung zu arbeiten. Daran erinnert seit 2008 ein Gedenkraum im Keller des „alten Pfarrhofs“ außerhalb des Ortes....

  • 07.10.21
„Ich bin eure Stimme“ heißt das Buch, in dem Nadia Murad ihre bewegende Geschichte erzählt.

Kopf der Woche: Nadia Murad
Sie wird nicht müde

Die jesidische Friedensnobelpreisträgerin Nadia Murad setzt sich gemeinsam mit Papst Franziskus für die Rechte unterdrückter Frauen in Afghanistan ein. Sie hätten angesichts der „herzzerreißenden“ Ereignisse in dem Krisenland entsprechende Ideen ausgetauscht, schrieb Nadia Murad auf Twitter. Vorige Woche war die Nobelpreisträgerin bei Papst Franziskus in Privataudienz gewesen. Dabei hatten die beiden auch über den Schutz von Minderheiten im Irak gesprochen. Sie waren einander bereits vorher...

  • 07.09.21
LISA-MARIA LANGHOFER
Redakteurin, lisa-maria.langhofer@kirchenzeitung.at

Meinung
Machtgier zerstört Leben

Es geht im Grunde immer um Macht. So viele Konflikte, wenn nicht gar alle, drehen sich darum, wer der oder die Stärkere ist. Sei es in einer Paarbeziehung oder unter beruflichen Konkurrent/innen, sei es auf dem globalen Parkett, wenn es um die Vorherrschaft in einem Land oder einer Region geht – wie aktuell in Afghanistan. Bei all diesen Konflikten werden oft jene vergessen, die sich nicht gegen die Machtgier der Erwachsenen wehren können: Kinder. In Kriegen und bewaffneten Konflikten stehen...

  • 07.09.21

Bewusst leben & Alltag

5 Bilder

Die Kunst des Makramee
Kurz mal die Welt vergessen

Aus Makramee lassen sich nicht nur Eulen, Blumenampeln oder Schlüsselanhänger herstellen, die uralte Knüpftechnik hat auch etwas Meditatives. Makramee entstand im arabischen Raum und kam im 14. Jahrhundert mit den Seefahrern zu uns, erzählt Erni Schmiedleitner aus der Pfarre Raab in Oberösterreich. Schon vor vierzig Jahren hat sie viele Makramee-Kurse gehalten, und auch jetzt ist die uralte Knüpftechnik wieder voll im Trend. Die Knoten haben sich nicht verändert, wohl aber, was daraus gemacht...

  • 12.01.22
Nachhaltige Kleidung gibt es beispielsweise bei „KLEIDERgrün“ in Feldkirch (Vorarlberg) zu kaufen.
2 Bilder

Zwei Unternehmerinnen erklären den Unterschied
Mode geht auch fair

„Fair Fashion“, also fair und nachhaltig produzierte Kleidung, bildet einen wachsenden Gegenpol zur „Fast Fashion“, der schnell und billig hergestellten Kleidung. In der kleinen Schneiderei in Kathmandu, der Hauptstadt Nepals, rattern auf zweieinhalb Stockwerken die Nähmaschinen. Auf dem Dach befindet sich eine Photovoltaik-Anlage, die es ermöglicht, trotz der regelmäßigen Stromabschaltungen weiterzuarbeiten. Hier wird für das Eferdinger Modelabel „Fairytale Fashion“ nachhaltige und faire...

  • 07.01.22

Lebenserfahrung
„Und auf einmal bist du hundert“

Die KirchenZeitung sprach mit der 100-Jährigen Hermine Koll. Der Glaube an Gott gibt ihr Halt.  Auf der Welt gibt es immer mehr 100-Jährige. Besonders hoch ist ihre Zahl in den sogenannten „Blauen Zonen“, die es in Japan, Italien oder auch Costa Rica gibt. Aber auch in Österreich kann man sich auf die Suche nach dem Geheimnis der 100-Jährigen machen. Weltweit steigt die Zahl der 100-Jährigen immer mehr, besonders viele leben in den sogenannten „blauen Zonen“. Dazu gehören die japanische Insel...

  • 24.12.21

Alte Adventbräuche
Halm für Halm bis Heiligabend

Viele Adventbräuche sind schon jahrhundertealt, manche wurden vergessen, andere werden noch heute praktiziert, wenn auch in anderer Form. Adventsbräuche stimmen auf die Weihnachtszeit ein und verkürzen auch Kindern die Wartetzeit. Einige alte und vergessene Bräuche laden zum Wiederentdecken ein. Strohhalmlegen Das Strohhalmlegen ist sozusagen eine Vorform des heutigen Adventkalenders. Am ersten Advent stellte man die noch leere Krippe in der Wohnung auf und legte daneben ein Bündel Stroh. Um...

  • 17.12.21

Gesellschaft & Soziales

Kommentar
Stilles Gedenken verbindet

Ein Lichtermeer aus Kerzen, mehr als 2500 Menschen – und drei Minuten Stille. Alleine das tut meinen Augen und Ohren gut. Viel Lärm und Getöse gab es in den letzten Tagen und Wochen bei Demonstrationen verschiedenster Art auf unseren Straßen. Dass man auch ohne viel Dezibel für eine Sache eintreten kann, zeigen die Bilder vom Lichtermeer am Linzer Hauptplatz: Zum Gedenken an die 13.000 Covid-Opfer und als Zeichen der Solidarität mit dem Gesundheitspersonal und allen, die in...

  • 07.01.22
4 Bilder

Radiogottesdienste aus OÖ
„Eine Atmosphäre, die man hören kann“

Rund 400 Radiosendungen in 40 Jahren: Seit 1981 hat Johann Großruck die Live-Übertragungen der Gottesdienste aus Oberösterreich geleitet. Die Gottesdienste sind in ganz Österreich auf den Regionalradios des ORF zu hören. Am Stephanitag beschließt er mit der Sendung aus dem Stift Schlägl (Radio Oberösterreich, 10 Uhr) seine Tätigkeit. Mit der KirchenZeitung hat er seinen Erfahrungsschatz geteilt. Bei seiner letzten Sendung aus Schlägl schließt sich ein Kreis: Im Oberen Mühlviertel kam Johann...

  • 24.12.21
2 Bilder

Long Covid und ME/CFS
„Wenn ich aufwache, fühle ich mich kaputt“

Sarah Kanawin leidet unter den Langzeitfolgen einer Corona-Infektion. Sie gibt die Hoffnung nicht auf. ME/CFS, das chronische Erschöpfungssyndrom, ist meistens die Folge einer Viruserkrankung. Durch die Coronapandemie könnte sich Zahl der Betroffenen vervielfachen. Wie ein Leben mit ME/CFS aussieht, weiß Sarah Kanawin. Die 37-jährige Wienerin spricht im Interview über den Umgang mit der heimtückischen Krankheit, Heilungschancen und die Coronaimpfung. Sie leiden am chronischen...

  • 17.12.21
2 Bilder

Interview mit Obdachlosenseelsorger Helmut Eder
Advent ohne Dach über dem Kopf

Adventliche Vorfreude gibt es für Obdachlose wenig. Seit Oktober freuen sie sich aber auf das Weihnachtsessen mit dem Bischof, sagt Obdachlosenseelsorger Helmut Eder. „Die Menschen gut stützen“ Obdachlos im Advent Obdachlose sind zwar nicht gern gesehen, doch die wenigsten suchen sich ihr Schicksal freiwillig aus. Obdachlosen-Seelsorger Helmut Eder weiß, wie es den Betroffenen im Winter und im Lockdown geht. Von den Coronamaßnahmen sind alle Bevölkerungsteile betroffen, so auch die Obdachlosen....

  • 10.12.21

Reisen

Diözesanwallfahrt
Wüstenzeit

Auf der Diözesanwallfahrt war die judäische Wüste in ihrer kargen Schönheit hautnah zu erleben. Die Reisgruppe kam mit vielen Eindrücken nach Hause. Sehen Sie mehr dazu in der Bildgalerie

  • 26.02.20

Redaktionelles

2 Bilder

Dankeschön

Die Zeit ist wie im Flug vergangen. Über zehn Jahre ist es her, dass ich meine ersten Artikel für die KirchenZeitung schreiben durfte. Zusammengerechnet waren das weit mehr als 500 Ausgaben. Zu Beginn hat mich vor allem die Themensuche oft ordentlich gestresst. Mit der Zeit habe ich allerdings erkannt, dass das Ressort „bewusst leben“ eigentlich einem Schlaraffenland gleicht: Themen über Themen. Und wenn auch klar war, dass „meine“ Seiten nicht das Herzstück der KirchenZeitung bilden (können),...

  • 10.03.21

Neue Abo-Geschenke
Textile Gesichtsmaske - Mund-Nasen-Schutz

Die textilen Gesichtsmasken der KirchenZeitung werden in der Näherei der Naturfabrik (Ahorn/Haslach) gefertigt. Vorteile: Die Maske ist auch - mit eingenähtem Drahtbügel - perfekt für Brillenträger geeignet. Die Nase wird gut umschlossen, daher läuft die Brille nicht mehr an. Der Stoff (100% Baumwolle) und der Gummi sind kochecht und sollten vor der Erstbenutzung gewaschen werden. hygienisch verpackt 2 textile Gesichtsmasken produziert in Oberösterreich als Geschenk Hier gehts zur Bestellung...

  • 04.01.21
  • 1

Verstärkung für das Team der KirchenZeitung
Hauspost

Die KirchenZeitung freut sich, ein neues Teammitglied in der Redaktion begrüßen zu dürfen: Lisa-Maria Langhofer übernimmt unter anderem die Berichterstattung über soziale Themen, die Mitbetreuung unserer Homepage www.kirchenzeitung.at sowie fallweise Artikel auf der Bewusst-Leben-Seiten. Die 29-jährige Journalistin hat im Vorjahr bereits ein längeres Praktikum im Rahmen der OÖ. Journalistenakademie bei uns absolviert. Langhofer hat „Zeitbasierte und Interaktive Medien“ an der Kunstuniversität...

  • 09.09.20

Kunst & Kultur

2 Bilder

Himmlisches Orchester
Singen, lachen und nie die Hoffnung aufgeben

„Musik ist wie eine zweite Haut für mich“, sagt Opernstar Elina Garanča. 2022 ist sie wieder Gast bei „Klassik am Dom“ in Linz.  Zu Weihnachten werde ihr bewusst, wie wichtig echte menschliche Nähe sei, erzählt sie. Gerne denkt sie an ihre Kindheit in Lettland zurück – und an die Geschenke, die man sich am Heiligen Abend erst verdienen hat müssen. Was bedeutet Musik für Sie? Wie präsent ist Musik in den eigenen vier Wänden? Elina Garanča: Für mich ist Musik zu etwas geworden, das sich nicht...

  • 17.12.21
Diese Nürnberger Pfennige sind Teil des Schatzfundes von 6.000 Silbermünzen im Bezirk Freistadt. Die Landes-Kultur GmbH wird sie nun restaurieren und beforschen.

Schatzfund im Bezirk Freistadt

Dieser Schatzfund im Bezirk Freistadt aus dem Februar 2021 wird in den nächsten Monaten von der OÖ Landes-Kultur GmbH restauriert und beforscht. Mehr als fünf Jahrhunderte blieb der Schatz unentdeckt, so geschickt wählte der Besitzer oder die Besitzerin der 6.000 Silbermünzen das Versteck in der heutigen Gemeinde Rainbach im Mühlkreis im Bezirk Freistadt. Bauarbeiten am Fundament eines Bauernhauses legten den Deckeltopf aus Ton schließlich frei, in dem die Münzen, in Stoff eingeschlagen,...

  • 11.11.21
„Wetterleuchten am Horizont“, so nennt Christian Kosmas Mayer seine dreiteilige Arbeit. Das Zitat entstammt einem Gedicht über Grubers Leben und Wirken im KZ.

Widerständigkeit und Fürsorge: künstlerisch sichtbar gemacht

Am Freitag, 15. Oktober war es so weit: Der neue Gedenkort für den Priester und NS-Märtyrer Johann Gruber wurde präsentiert und gesegnet. Zum Abschluss gab es auch eine „Gruber“-Suppe: ein Teil des künstlerischen Gesamtkonzepts an der pädagogische Hochschule der Diözese Linz. Johann Gruber war eine beeindruckende und vielschichtige Persönlichkeit. Sein Einsatz für andere ist bis heute wegweisend. Unfassbar sind Stationen und Details aus seinem Leben: als er etwa im KZ Gusen unter Lebensgefahr...

  • 22.10.21
Das Gitterwerk lässt Wind und Licht durch, schwebende Klangstäbe erzeugen sanfte Klänge.

Ungenach: Gedenkort für Sternenkinder am Friedhof
Du bist nicht vergessen

Künstlerin Su-Mara Kainz schuf neuen Gedenkort für Sternenkinder. Leicht und durchlässig, auf zarten Füßen stehend und hellen Klang verströmend: So präsentiert sich das neu geschaffene Werk der Künstlerin Su-Mara Kainz in Ungenach. Sie hat den neuen Gedenkort für Sternenkinder gestaltet. „Ein Sternenkind ist für mich etwas nicht Greifbares, doch Wunderbares, weil es, wenn auch nur kurz, ein Leben war und seine Spuren hinterließ. So ist die Idee eines hellen, klingenden Raumes entstanden.“ Das...

  • 15.10.21

Serien

Das Ziel der Wegetappe: Kloster Marienberg, die höchstgelegene Benediktinerabtei Europas.
3 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen Teil 11: Südtirol
Der Herrgott als ständiger Begleiter

Durch weite Felder, entlang ortstypischer Wasserwaale, vorbei an Kapellen und historischen Bauernhöfen – die Etappe des Südtiroler Jakobsweges von Glurns über Mals zum Kloster Marienberg besticht auf vielerlei Art. In den Gassen hinter den beeindruckenden Ringmauern und zwischen den jahrhundertealten Häusern ist mittelalterliches Flair spürbar: Glurns, die im Obervinschgau gelegene kleinste Stadt Südtirols und Ausgangspunkt der rund zehn Kilometer langen Weg-etappe, ist auf jeden Fall einen...

  • 18.08.21
Traumhafte Ausblicke auf den Bodensee, Deutschland, Österreich und die Schweiz gibt es immer wieder zu bewundern.
3 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen Teil 10: Vorarlberg
Durch zwei Länder pilgern

Von Scheidegg im deutschen Allgäu führt ein Jakobsweg nach Bregenz. Rund 20 Kilometer abwechslungsreiche Wegstrecke, gewürzt mit einem beeindruckenden Dreiländer-Panorama hoch über dem Bodensee, erwartet die PilgerInnen. PETRA BAUR Scheidegg – der Ausgangspunkt der Pilgerwanderung ist im bayrischen Allgäu – ist der sonnenreichste Ort Deutschlands. Im Schnitt 2304 Sonnenstunden kann die Marktgemeinde für sich verbuchen. Sie liegt auf einem Hochplateau, sanft eingebettet in hügelige Landschaft....

  • 12.08.21
Aus den Quellen der Salzach schöpft Hermann Signitzer Wasser – und Kraft.
5 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_9: Salzburg
Zur Salzachquelle geht‘s über Tirol

Mit leisem Gurgeln treffen dünne Rinnsale aufeinander. Sie drängen aus dem Almboden. Vereint klingt ihr Plätschern lauter. Hoch oben, wo Salzburg und Tirol aufeinandertreffen, liegt der Ursprung der Salzach. Eine Wanderung zu den Quellen – zu jenen des Flusses und zu jenen der Seele. Michaela Hessenberger „Je näher wir dem Ursprung des Wassers kommen, desto sprudelnder werden die Ideen“, sagt Hermann Signitzer mit beschwingtem Ton. Er zieht die Bänder seiner Bergschuhe fest, denn auf einer Höhe...

  • 03.08.21
Der heilige Romedius verbrachte nach seiner Bekehrung sein Leben in Gebet und Stille – im Bild die Einsiedelei St. Romedio, das Ziel des 180 Kilometer langen Romediusweges.
4 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_8: Tirol
Auf dem Romediusweg durch Tirol

Der Romediusweg verbindet das historische Tirol von Norden nach Süden auf einer Länge von 180 Kilometern. Weil er durch das Hochgebirge führt, verlangt dieser Weg allerdings gute Kondition. Gilbert Rosenkranz Gleich vorweg: Der Romediusweg ist nichts für „Warmduscher“. In seiner Gesamtlänge ist er ambitioniert. Und auch sein Höhenprofil ist anspruchsvoll. In Summe stellt er auch die Himalaya-Riesen in seinen Schatten. 9600 Höhenmeter legen jene zurück, die sich von Thaur (zwischen Hall und...

  • 30.07.21

Sonderthemen

Abendstimmung am Schober mit Blick auf Thalgau.
6 Bilder

Nachgefragt
Vermissen Sie die Ferne?

Die Corona-Pandemie hat das Reisen stark eingeschränkt. Jutta Steiner hat Prominente nach ihrem Sehnsuchtsort und ihrer Kur gegen Fernweh befragt. Kleine Entdeckungen. Eine meiner besonderen Lieblingsland­schaften ist das Mühlviertel, wo ich aufgewachsen bin. Im Sommer ist es eine wunderbare Umgebung zum Wandern und Radfahren, im Winter zum Langlaufen. In den letzten Monaten habe ich – coronabedingt – viele Wanderungen in und rund um Wien unternommen. Es ist eine Chance, die nähere Umgebung...

  • 31.03.21
Das „literarische“ Gipfelkreuz auf dem Traunspitzl in den Loferer Steinbergen.
2 Bilder

Kreuz-Geschichte(n)
Auf allen Gipfeln steht ein – Kreuz

Natur erleben, eine Bergtour unternehmen ist selbst in Coronazeiten möglich. Oben am Gipfel zu stehen, gibt einem ein befreiendes Gefühl. Und lässt manchen darüber grübeln, warum eigentlich auf fast jedem Gipfel der Alpen ein Kreuz steht. Ein „Grübler“ hat dazu ein ganzes Buch mit Geschichten gefüllt. Die letzten Schritte, alle Kräfte sammeln, noch einmal tief durchatmen. Endlich, da steht es, das Kreuz, der Endpunkt der anstrengenden Bergtour. Ein Ziel, das selbst in diesen Zeiten ohne Maske...

  • 31.03.21
SchülerInnen der Höheren Lehranstalt für Mode in Mödling stellen Kostüme her.
3 Bilder

Passionsspiele St. Margarethen
Ein rot gewandeter Jesus am Kreuz im Steinbruch

„Emmaus – Geschichte eines L(i)ebenden“ – diesen Titel trägt die Neuinszenierung der Passionsspiele St. Margarethen, die diesen Sommer im bekannten burgenländischen Steinbruch stattfinden werden. Ein Gespräch mit dem Regisseur über coronabedingte Onlineproben, den neuen Text und ungewohnte Szenen. Jesus wird in blutrotem Gewand gekleidet am Kreuz hängen. Das wird vielleicht so manchen Zuseher irritieren, trägt doch Jesus sonst ­traditionell einen Lendenschurz. Aber das Publikum mit seinen...

  • 31.03.21
Verstärkt auf Qualität, nicht auf Masse sollte der heimische Tourismus setzen, sagt Eva Brucker.

Nachgefragt bei der Tourismusexpertin
„Viele wollen einen ­bewussteren Urlaub erleben“

Die Corona-Pandemie hat das Urlaubsverhalten verändert. Ob die Krise den Tourismus nachhaltig verwandeln wird, ist für Eva Brucker, Leiterin des Studiengangs Innovation und Management im Tourismus an der FH Salzburg, noch nicht entschieden. Gibt es neue Urlaubswünsche, andere Reisemotive als vor der Krise? Wir haben schon im vergangenen Frühjahr eine Untersuchung gemacht. Gefragt waren da sehr stark Regionalität, die Natur für Aktivitäten nutzen, erdgebundene Reiseziele, keine...

  • 31.03.21

Kommentare & Blogs

2 Bilder

„Kirche ist mein Zufluchtsort“
Spaß in der Kirche und die ältere Generation

Was bringt junge Menschen dazu, im pfarrlichen Leben mitzumischen? Ein Gespräch mit der Studentin Lisa Prast über ihr Ehrenamt, Spaß in der Kirche und die ältere Generation in ihrer Pfarre. Wie sind Sie in die Pfarre gekommen, was war ausschlaggebend? Lisa Prast: Das hat angefangen mit meiner Firmvorbereitung, durch die ich die Katholische Jugend kennengelernt habe. Das hat mir gleich extrem gefallen und ich wollte sofort mitmachen. Vorher gab es für mich relativ wenige Berührungspunkte mit der...

  • 19.11.19

Glaube & Spiritualität

Wie geht die Vielfalt der Kulturen zusammen mit    der Einheit der Weltkirche? Paul M. Zulehner sieht darin eine Schlüsselfrage der Weltsynode.
2 Bilder

Interview: Paul M. Zulehner
Das Ende der Uniformität

Spannungen in der Kirche sieht der Theologe Paul M. Zulehner als „pastoraltheologischen Normalfall“, die Vielfalt der Kulturen als Stärke. Der synodale Prozess soll die Entscheidungsfindung in der Kirche neu regeln, um die Einheit zu sichern. Interview: Monika Slouk Paul Zulehner, Sie nennen den synodalen Prozess eine „epochale Reformchance“. Viele in der Kirche sind aber müde. Es gibt so viele Strukturprozesse, wo Menschen Anliegen einbringen und doch merken, dass wenig in Bewegung kommt....

  • 23.09.21
Alles vorbereitet für die Feier zuhause. Die Zweige werden mit einem Kreuzzeichen gesegnet.

Palmsonntag zuhause feiern

Für viele Katholik/innen wird es eine Herausforderung: Der Palmsonntag wird mit Familie in den eigenen vier Wänden gefeiert. Was dabei hilfreich ist, haben wir hier zusammengefasst.

  • 02.04.20
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Mehr lesen... Hier finden Sie eine kleine Auswahl. Das gesamte Angebot dazu lesen Sie auf: www.kirchenzeitung.at
Powered by PEIQ