Oberösterreich | KirchenZeitung - Glaube

Beiträge zur Rubrik Glaube

Reinhard Stiksel mit seiner Frau Beatrix unterwegs auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela in Spanien.

Referent des Bibelwerks
Der Pilgerweg als Symbol für den Weg des Lebens

Als Auftakt zur Sommerserie „Beten mit den Füßen“ gibt der Referent des Bibelwerks Linz Einblicke rund ums Pilgern, worauf man beim Rucksackpacken achten soll und welche Bereicherung das Pilgern in sich birgt. Was schätzen Sie am Pilgern? Reinhard Stiksel: Zeit zu haben – für wichtige Fragen, um aufs Leben zu schauen, um über Dinge nachzudenken. Die Zeit zu nutzen, konkret auch fürs Gebet. Gerade das Gehen bietet viel Freiraum im Kopf und offenbart auch reichlich Raum für Gespräche. Das schätze...

  • 27.05.21
„Der Garten ist auch ein Ort der Hoffnung, wenn ich im Herbst die Blumenzwiebeln einsetze und darauf bauen kann, dass im Frühling etwas erblüht“, sagt Elisabeth Rathgeb.

Theologin Rathgeb über den Garten
Eine spirituelle Entdeckungsreise

Ihren Garten in Ranggen im Bezirk Innsbruck-Land bezeichnet die Theologin Elisabeth Rathgeb als „unspektakulär“. Für sie ist er aber ein sehr wichtiger Ruhe- und Kraftort, ein Ort spiritueller Erfahrungsmöglichkeiten. In ihrem Buch „Kopfsalat mit Herz“ nimmt Rathgeb die Leser/innen auf eine besondere Entdeckungsreise mit. Welche Bedeutung hat Ihr Garten für Sie? Elisabeth Rathgeb: Der Garten ist für mich als Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit ein wichtiger Ort der Ruhe und der Kraft....

  • 08.04.21

Josef, der stumme Heilige

Vom heiligen Josef sind keine direkten Reden in den biblischen Texten erhalten. Und rasch verschwindet er auch ohne Aufsehen aus der Lebensgeschichte Jesu. Wichtig ist er in Bezug auf die Abstammung Jesu und durch sein Handeln, nicht durch Worte. Er steht im Hintergrund. Durch Josef verwirklicht sich aber die Erwartung, dass der Messias aus dem Geschlecht Davids hervorgeht (Mt 1,1–16; Lk 3,23–38), obwohl Josef laut biblischer Darstellung (Mt 1,18; Lk 1,35) nicht der biologische Vater Jesu war....

  • 19.03.21
Irene Gassmann (56) ist Priorin des Benediktiner­innenklosters Fahr vor den Toren der Stadt Zürich. Infos zum Kloster Fahr: www.kloster-fahr.ch.
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Interview zum Weltfrauentag
Wechselspiel von Glaube und Leben

Priorin Irene Gassmann leitet seit 2003 die Gemeinschaft der Benediktinerinnen im Kloster Fahr in der Schweiz. Die Ordensfrau spricht im Interview über Berufung, Glaube sowie die Gleichstellung von Frauen und Männern in der katholischen Kirche und über den internationalen Frauentag. Hat der Glaube immer schon eine große Rolle in Ihrem Leben gespielt? Gassmann: Ich bin auf einem Bauernhof in der Innerschweiz aufgewachsen, im Kanton Luzern. Bei uns zu Hause war es üblich, am Tisch vor und nach...

  • 04.03.21
Pater Anselm Grün gehört dem Benediktinerkloster Münsterschwarzach (Bayern) an.

Ein Impuls von Pater Anselm Grün
Gesegnete Fastenzeit

Nicht Verzicht, sondern Umkehr und Umdenken sind die Impulse, die für Pater Anselm Grün von der heurigen Fastenzeit ausgehen sollen. Der bekannte spirituelle Autor verweist auch auf die Rolle von Christinnen und Christen bei der Vermittlung von Hoffnung. Eingeschränkte Kontakte, eingeschränkte Bewegungsfreiheit, weniger Einkommen aufgrund von Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit – ist vor diesem Hintergrund „Verzicht“ ein gutes Thema für die Fastenzeit 2021? Pater Anselm Grün: Viele Menschen müssen...

  • 19.02.21
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Das Bischofswort zur österlichen Bußzeit
Dem Grundwasser unserer Lebensfreude neu auf die Spur kommen

Liebe Schwestern und Brüder! Wo ist dein Lächeln geblieben? Diese Frage einer demenzkranken Frau während eines Lock-downs hat eine Pflegerin dermaßen erschüttert, dass diese daraufhin in Tränen ausgebrochen ist. Der Mund-Nasen-Schutz verdeckte das vertraute Gesicht der Bezugsperson, verdeckte die Lebensfreude. Wo ist dein Lächeln geblieben? Das vergangene Jahr hat uns vieles abverlangt. Die Pandemie hat fast alles in den Hintergrund gedrängt, hat Planungen verunmöglicht oder über den Haufen...

  • 19.02.21
Miteinander lachen entspannt und macht den oft starren Alltag leichter.
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Humor hilft
Ein Lächeln auf die Lippen zaubern

Einem Mitbruder in der Gemeinschaft der Steyler Missionare in St. Gabriel wird ein besonderer „Tagesrückblick“ zugeschrieben: „Ach war das ein strenger Tag. Das Telefon hat geläutet, kaum aufgelegt hat es an der Tür geklopft und umgekehrt!“ Kurze Pause – „Ach nein, das ist ja erst morgen!“ Der Mitbruder hat uns andere mit unerwarteten und pointierten Aussagen immer wieder zum Lachen und Nachdenken gebracht. Wie oft fällt mir diese Szene ein, vor allem an etwas hektischen Tagen, in denen nicht...

  • 12.02.21
Peinliche Situationen lassen sich mit einem Augenzwinkern leichter lösen.

Wie man angespannte Lagen humorvoll auflösen kann
Leben mit Augenzwinkern

„Singen ist gesund und macht Freude!“, habe ich mir gedacht und fleißig drauflosgesungen am Altar. Das war bei meiner Primizmesse, die ich vor mehr als 20 Jahren in meinem Heimatdorf in der Schweiz gefeiert habe. Über den Brillenrand nahm ich auf der Empore der Kirche einen ehemaligen Klassenkameraden wahr, der das Lachen fast nicht mehr zurückhalten konnte. Er war einer der drei Burschen, die wie ich im Internat vom Chorgesang befreit waren. Er eher aus disziplinären Gründen – ich, weil meine...

  • 05.02.21
Der innere Ruf blitzt immer wieder durch, wie die Sonnenstrahlen. Ist die Zeit reif, machen wir uns auf den Weg, unserer Sendung nachzukommen.

Kraftquelle Bibel
Du bist gesendet!

Drei ermutigende und stärkende Zusagen wurden die letzten Wochen in dieser Reihe bedacht: Du bist gesegnet! Du bist gerufen! Du bist befreit! Wer hört so eine Zusage nicht gern? Was für die drei bisherigen Zusagen gegolten hat, ist auch bei „Du bist gesendet!“ der Fall. Doch neben der Zusicherung ist darin auch ein Auftrag enthalten: Ja, auch du bist Teil der umfassenden Sendung. Gesendet zu sein hat etwas „Forderndes“. Da will jemand etwas, das ich nur mehr bedingt selbst steuern kann. Jemand...

  • 28.01.21
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Ökumenisches Bibelprojekt begeistert hunderte Menschen
Verbindendes Projekt Corona-Bibel

Ein ökumenisches Team aus der Schweiz stellte kurz vor dem ersten Corona-Lockdown im März ein tolles Bibel-Projekt auf die Beine. Mitgemacht haben rund 1000 Menschen aus der Schweiz, Österreich, Deutschland und anderen Ländern, die per Hand Kapitel aus der Bibel abgeschrieben und an das Team gesandt haben. Herausgekommen ist die St. Galler Corona-Bibel, die aktuell online abrufbar ist. Blättert man in der Online-Ausgabe der Corona-Bibel, so kommt man ins Staunen. Die per Hand geschriebenen und...

  • 17.12.20

Bibelstellen in Advent- und Weihnachtsliedern Teil 3 von 5
Ave Maria

Besonders viele Advent- und Weihnachtslieder verdanken wir dem Lukasevangelium. Heute sollen einmal jene zur Sprache kommen, die Maria und Josef in den Mittelpunkt stellen. Das bekannteste (nicht nur Weihnachts-)Lied ist selbstverständlich das Ave Maria, das zwei Bibelstellen miteinander kombiniert und zitiert. Der Anrede des Engels Gabriel in der Verkündigungsszene: „Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir“ (vgl. Lk 1,28), folgt die Anrede der Elisabeth in der...

  • 11.12.20

Bibelstellen in Advent- und Weihnachtsliedern Teil 2 von 5
Sieh, dein König kommt zu dir!

Nicht sehr viele Texte des Alten Testaments sprechen von einem endzeitlichen Messias. Manche erwarten stattdessen das Kommen von Gott selbst, manche andere eine Wiedererrichtung des Königshauses durch einen Nachkommen Davids. Einige dieser Texte wurden erst rückblickend, nach den Ereignissen rund um Jesus, messianisch auf Jesus gedeutet. Die Adventzeit ist geprägt von der Erwartung der Ankunft des Messias. So werden in manchen Adventliedern das Kommen Gottes und das Kommen Christi in eins...

  • 04.12.20
In dunklen Zeiten kündigt sich Heilvolles an.

Bibelstellen in Advent- und Weihnachtsliedern, Teil 1 von 5
Tauet, Himmel, den Gerechten!

Viele bekannte Advent- und Weihnachtslieder begleiten uns durch den Advent. Einige der schönsten Lieder haben sich am Buch Jesaja inspiriert, und da vor allem an Texten, die ursprünglich an das Gottesvolk Israel im babylonischen Exil gerichtet waren. Am Tiefpunkt seiner Geschichte, mitten in seiner dunkelsten Stunde, erhält das Volk die Zusage, dass etwas Neues, Unerhörtes anbricht, dass das Volk wieder aufleben kann, dass eine neue Zeit des Heils beginnt. In Jesaja 45,8 spricht Gott: „Taut,...

  • 27.11.20
Gemeinsam feiern – räumlich getrennt, aber im Geiste (und über das Internet) verbunden.

Segnung des Adventkranzes

Das Begegnungszentrum der Citypastoral „URBI@ORBI“ in Linz lädt beginnend mit dem Samstag vor dem 1. Adventsonntag zu interaktiven Adventfeiern mit Liedern, Texten und Austausch ein. Wenn möglich, nehmen Sie Adventkranz oder Kerze zum Laptop beziehungsweise Handy mit. Termine: immer samstags, 28. November, 5. Dezember, 12. Dezember und 19. Dezember jeweils von 16.00 bis 16.45 Uhr. Einstiegslink: www.urbiorbi.at Segensgebet für den Adventkranz (Segensgebet von Veronika Kitzmüller, Geistliche...

  • 27.11.20

Glaube für Kinder erklärt
Welche christlichen Symbole kennst du?

Symbole und Zeichen kennst du sicher von vielen alltäglichen Dingen und aus der Werbung. Oft nennt man das auch Logo. Auch im christlichen Glauben werden Symbole verwendet und einige davon stelle ich dir hier vor. Kreuz Das Kreuz ist das wichtigste Symbol des Christentums. Es erinnert an den Tod Jesu am Kreuz. Jesus hat den Tod besiegt und ist auferstanden. Deshalb ist das Kreuz Symbol für Leiden, Hoffnung und Auferstehung. Fisch Das Fischsymbol hat seinen Ursprung im frühen Christentum....

  • 21.10.20

Unser Herz führt uns zu guten Entscheidungen

Den roten oder den blauen Pullover anziehen? Heiraten oder noch abwarten? Eine Wohnung kaufen oder mieten? Das Leben fordert immer wieder auf, uns zu entscheiden. Manchmal fällt es schwer, die richtige Entscheidung zu fällen. In der kommenden Herbstserie und in ihrem neuen Buch zeigt die Salvatorianerin Melanie Wolfers Strategien auf, wie es leichter gelingen kann, eine gute Wahl zu treffen. Gibt es momentan in Ihrem Leben eine wichtige Entscheidung, die ansteht? Melanie Wolfers: Derzeit nicht....

  • 03.10.20

Welche Reichweite hat die Nächstenliebe?

Wenn es um die Aufnahme von Flüchtlingen geht, kommt oft auch die Bibel ins Spiel. Nächstenliebe ja, aber es gäbe eine Abstufung, meinen gar nicht wenige: zuerst die eigene Familie, dann die Nachbarschaft, und so weiter. Was sagt die Bibel zur Nächstenliebe in konzentrischen Kreisen? Die Überlegung ist schon richtig: die „Übernächstenliebe“ ist oft weniger fordernd als die Liebe zum unmittelbar Nächsten, zum nervenden Kind oder zu den anstrengenden Eltern. Das Engagement für die Fernsten kann...

  • 25.09.20

Stolpersteine in der Bibel
Wie kann man „Isaaks Opferung“ verstehen?

Der Auftrag Gottes an Abraham, seinen Sohn Isaak als Brandopfer darzubringen, gehört zu den befremdlichsten Texten der ganzen Bibel (Genesis Kapitel 22). In dem Buch „Die Bibel falsch verstanden“ finden sich dazu interessante Überlegungen, die hier auszugsweise präsentiert werden. In der Erzählung über die von Gott befohlene Tötung Isaaks heißt es: „Abraham streckte seinen Hand aus und nahm das Messer, um seinen Sohn zu schlachten. Da rief ihm der Engel des HERRN vom Himmel her zu und sagte:...

  • 17.09.20

Ein Ausnahme für Österreich

Ich glaube an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt. Der Glaube soll Ausdruck im Leben finden. Im Gottesdienst geschieht das in besonderer, nämlich ritueller Kommunikation, also in wiederholbaren Handlungen und Sprechakten, zu denen auch die Glaubensbekenntnisse zählen. Nicht spontan, sondern vorgegeben, liegt ihr Wert in der beständigen Einladung zur Identifikation. Meist knappe, teils liturgische...

  • 09.09.20

Die Zugänge zur Bibel sind unterschiedlich, doch viele Wege führen zum Ziel
Bibel-Lesetypen entdecken

Für Menschen, die Geschichten lieben, stellt die Bibel eine riesige Fundgrube dar. Die Bibel ist ein Buch voll von spannenden, irritierenden und liebenswerten Geschichten. Manche ihrer Erzählungen kennt man noch aus der eigenen Kinderzeit. Wer könnte die Abenteuer des Hirtenjungen David vergessen? Schon das erste Buch der Bibel, das Buch Genesis, versammelt Geschichten: von Abraham, Isaak und Jakob und vom „ägyptischen Josef“, wie er lange Zeit in der Kinderbibel hieß. Die Rettung des...

  • 12.08.20

„Eine Richtschnur, an der sich der Glaube ausrichtet“

Die knappe Zusammenfassung eines Vortrags der Tübinger Theologin Johanna Rahner aus einer Agenturmeldung hat zu Diskussionen über die Veränderbarkeit von Dogmen auf den Leserbriefseiten geführt. Was Dogmen sind und wie das mit einer Veränderung aussieht, erklärt Franz Gruber, Professor der Dogmatik und Ökumenischen Theologie an der Katholischen Privat-Universität Linz im Interview. Die Fragen stellte Heinz Niederleitner Wie haben Sie die Diskussion über die Veränderungsfähigkeit von Dogmen auf...

  • 10.07.20
Trost für eine gewisse Zeit: „Hiob (Ijob) und seine Freunde“ –  Gemälde von Eberhard von Wächter

Die Gefahr billiger Antworten

Die Frage nach dem Sinn des Leidens drängt auf Antworten. Das ist verständlich, aber auch gefährlich. Nicht selten führen solche Antworten auf falsche Spuren, können Seelen zerstören, das Gottesbild verwüsten oder das Wichtigste ausblenden: veränderbares Leid aufzuheben, unveränderliches Leid anzuerkennen. So versuchte der Philosoph Leibniz mit einer logischen Argumentation zu beweisen, dass Gott die beste aller Welten erschaffen hätte. Als 1755 ein Erdbeben Lissabon zerstörte, war ganz Europa...

  • 24.06.20
Luft. Aluminium-Tafel, gestaltet von Schüler/innen der 7-O-Klasse des BORG Oberndorf.

Sonnengesang
Starkes Element: Bruder Wind

Franz von Assisi preist Gott mit den Elementen der Natur. Ein Stück Weltliteratur über die Wunder der Schöpfung, bald 800 Jahre alt. Jugendliche lassen den Sonnengesang lebendig werden. Sie gestalten mit der Kunstpädagogin Maria Juen Aluminium-Tafeln zu Strophen des Sonnengesangs und teilen ihre Gedanken. Teil 1 der Serie "Sonnengesang"

  • 05.06.20
2 Bilder

Elisabeth Leitner im Gespräch mit Altbischof Maximilian Aichern
Der Patron Europas

Mit einem neuen Reiseführer über die Benediktiner in Europa macht der Journalist Paolo Rumiz neugierig auf die Ordensgemeinschaften des hl. Benedikt. Er sieht sie als die „Erbauer Europas“. Altbischof Maximilian Aichern OSB stimmt ihm zu: Die Werte des hl. Benedikt gelten auch heute. „Von Benedikt kann man auch heute noch viel lernen. Zum Beispiel Gemeinschaft halten, nicht nur für sich, sondern miteinander und füreinander leben, Gebet und Arbeit – und Solidarität," ist Altbischof Maximilian...

  • 05.06.20
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