Franz-Josef Trondl erzählt von seinem Hobby
Das Wandern ist des Pfarrers Lust

Das Wandern begleitet Franz-Josef Trondl, Pfarrer vom Pfarrverband Ötscherland, der aus den Pfarren Gaming, Lunz und Lackenhof-Neuhaus besteht, seit Kindheit auf Schritt und Tritt. Der gebürtige Rappottensteiner wuchs auf einem Bauernhof auf und lief als Kind etwa beim Betreuen der Rinder viel in der Natur herum. In bleibender Erinnerung sind Trondl auch die vielen Wanderungen im Heiligen Land während des Theologiestudiums. Auf den Spuren Jesu war er u. a. auf dem Berg der Seligpreisungen, am See Genezareth sowie am Mose-Berg Sinai. Den höchsten Gipfel erklomm er mit dem Mount Kenya, der 5.199 Meter hoch ist. Diesen erkletterte der Priester im Rahmen eines Besuchs in Kenia, wo er den Bau einer Kirche im Soweto-Land unterstützte.

Extrembergsteiger sei er keiner, so der 62-Jährige, wenngleich er bereits dutzende Male den Ötscher bestiegen hat. Einmal sogar in nur 1,5 Stunden, als er frühmorgens um fünf Uhr vom Fuße des Mostviertler Berges wegging. Viele haben mit ihm wohl auch schon die Ötscherbergmessen mitgefeiert, die er jedes Jahr am ersten Sonntag im August zelebriert. Der Ötscher-Weg „Himmelsleiter“ habe für ihn eine große symbolische Bedeutung, so wie jeder Aufstieg: „Desto höher man kommt, desto mehr Ausblick hat man. Man sieht die Dinge klarer und fühlt sich dem Himmel näher.“

Heuer habe er schon viele Berg- und Almmessen gefeiert, etwa auf dem Maiszinken in Lunz oder bei der Kapleralm-Kapelle in Gaming. Diese Gottesdienste im Freien seien bei den Menschen sehr beliebt, gerade jetzt während der Corona-Pandemie. Wenn es die Zeit erlaubt, marschiert er auch gerne auf seinen Hausberg, den Kirchstein. „Für mich ist das Wandern eine gute Übung für Körper und Seele“, sagt der Seelsorger, der meist mit Pfarrangehörigen unterwegs ist.

Neben der prägenden Reise ins Heilige Land kann Pfarrer Trondl auf viele weitere Reiseziele verweisen, wo er gewandert ist: auf der russischen Halbinsel Kamtschatka, Grönland, Alaska oder Padagonien in Südamerika. Es sei wunderbar, dabei immer wieder Gottes schöne Schöpfung neu zu entdecken.

„Mein Hobby“ ist eine Reihe von Kirche bunt, in der außergewöhnliche Talente und interessante Hobbys von kirchlichen Persönlichkeiten vorgestellt werden.

Autor:

Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt

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