Klosterkirche Imbach
Erste Etappe der Renovierung

Pfarrkirche Imbach

Die 1. Etappe der Innenrestaurierung der Klosterkirche Imbach wurde in Angriff genommen und umfasst die Sanierung des Verputzes und der Steinflächen im Altarraum/Presbyterium sowie des Hochaltars. Geplante Bauzeit ist vom Frühjahr bis zum Herbst 2021. Die Führung des Projekts läuft über das Bauamt der Diözese St. Pölten, den Förderverein zur Renovierung der Klosterkirche Kremstal in Imbach und den Pfarrkirchenrat Imbach.

Im Februar und März 2021 fand weiters die Befundung des Hochaltars und der gesamten Ausstattung (Skulpturen, Bilder) statt, welche die Grundlage für die detaillierte Kostenermittlung und damit der darauffolgenden eigentlichen Sanierung darstellt.

Die Pfarre sucht noch private Unterstützer und Spender für kleinere Teilrestaurierungen, etwa für die Renovierung des Seitenaltarbildes (14 Nothelfer). Wer daran Interesse hat, soll sich als Pate für ein Teilvorhaben oder einen der 14 Nothelfer bei der Pfarre melden. Alle Unterstützer und Spender werden auf einer eigenen Spendertafel im Eingangsbereich der Klosterkirche Imbach „verewigt“.

Das frühere Kloster Imbach befindet sich im Kremstal auf dem Gebiet der gleichnamigen Katastralgemeinde von Senftenberg. 1269 stiftete Albero von Feldsberg ein Damenkloster für den Orden der Dominikanerinnen. Das mittelalterliche Kloster zählte zu jenen sakralen Einrichtungen auf dem Areal der heutigen Republik Österreich, die unter Kaiser Joseph II. aufgehoben wurden.

Weitere Bauvorhaben im Norden der Diözese

Laut Bernd Schneider vom diözesanen Bauamt sind heuer im Waldviertel u. a. folgende größere Bau- und Renovierungsvorhaben geplant: Sanierung des Schindel­daches der Bründlkapelle in Grainbrunn; Renovierung der Apsis in der Pfarrkirche Eisgarn; das Großprojekt Pfarrhof von Zwettl-Stadt; Fassadenrenovierung in Kirchberg/Wild; die Sanierung des Kirchturms in Kautzen; Orgelsanierung in Walkenstein. Allerdings könnten auch noch weitere Bau- und Renovierungsprojekte im Norden der Diözese dazukommen, so Bernd Schneider.

Autor:

Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt

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