Weltgebetstag der Frauen
Ein Gebet geht um den Erdball

Das Titelbild für den heurigen "Weltgebetstag der Frauen" hat die Künstlerin Nonhlanhla aus Simbabwe gemalt.
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  • Das Titelbild für den heurigen "Weltgebetstag der Frauen" hat die Künstlerin Nonhlanhla aus Simbabwe gemalt.
  • Foto: weltgebetstag.de
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Am 6. März ist es wieder soweit: Ein Gebet wandert über 24 Stunden lang rund um den Erdball und verbindet Frauen in mehr als 120 Ländern der Welt miteinander. Gemeinsam beten und handeln sie dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Erde in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können.
Das Thema des heurigen Weltgebetstages lautet „Steh auf und geh!“. Frauen aus Simbabwe haben für den Gottesdienst die Geschichten aus der Bibel, die Lieder und die Gebete ausgewählt. Sie wollen die Menschen dazu auffordern, sich aus starrem Verhalten zu lösen und sich beherzt für Verbesserungen in verschiedenen Bereichen einzusetzen. Und sie wünschen sich für ihr eigenes Land endlich Frieden, Versöhnung und gute Lebensbedingungen. Dafür bitten sie um Gottes Hilfe und gegenseitige Unterstützung.
In der Regierungszeit des Langzeit-Präsidenten Robert Mugabe hat sich in dem südafrikanischen Land die Kluft zwischen der reichen Bevölkerung und den sehr Armen vertieft. Deshalb wünschen sich die Menschen Veränderung. Ihr Land ist gleichzeitig reich an kultureller Vielfalt, an Naturwundern wie z. B. den Victoriafällen sowie an kul­turhis­torisch bedeutsamen Sehenswürdigkeiten.
Die Frauen wollen mit ihren Spenden zum Weltgebetstag, die in zahlreiche Projekte fließen, anderen Frauen neue Lebensperspektiven ermöglichen. In einem Erholungszent­rum in Andhra Pradesh (Indien) bekommen alte, obdachlose Frauen Essen und Betreuung. In Simbabwe sollen mehr be­­­-
hinderte Kinder, in Mazedonien mehr Roma-Mäd­chen eine Schule besuchen. In Paläs­tina lernen Frauen und Jugendliche Fähigkeiten zum gewaltfreien Umgang mit Konflikten.
Der Weltgebetstag bewegt auch bei uns viele Frauen. Schon in den Vorbereitungstreffen sind Frauen unterschiedlichen Alters und manchmal auch unterschiedlicher Konfession aktiv. In vielen Pfarren ist der Weltgebetstag die lebendigste, dauerhafteste und manchmal auch einzige ökumenische Initiative.

Nähere Informationen zu den Projekten des „Weltgebetstages der Frauen“ finden Sie unter www.weltgebetstag.at.

Das Titelbild für den heurigen "Weltgebetstag der Frauen" hat die Künstlerin Nonhlanhla aus Simbabwe gemalt.
Die Texte für den Weltgebetstag haben heuer Frauen aus Simbabwe geschrieben und ausgewählt.
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Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt

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