Präsentationstag
Katholisches Bildungswerk geht mit viel Schwung in die nächste Zeit
- hochgeladen von Wolfgang Zarl
Mit dem Hinweis „Lachen stärkt das Immunsystem! So wie das Lachen ist auch der Humor ansteckend!“ startete der diesjährige Präsentationstag des Katholischen Bildungswerkes (kbw) der Diözese im Bildungshaus St. Hippolyt. 70 Teilnehmende waren dabei, sie organisieren in den Pfarren Bildungsveranstaltungen. In ihnen schlägt das Herz des kbw.
„Die Verhältnisse konsolidieren sich, wir können wieder ein buntes Programm anbieten, was auch am Büroteam liegt“, betonte Veronika Prüller-Jagenteufel, Sprecherin des kbw-Vorstands. Aber: In den besten Zeiten habe das kbw elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehabt, jetzt seien es zwei.
Bildung macht Unterschied
Prüller-Jagenteufel teilte mit, dass es demnächst drei Regionaltreffen mit Möglichkeit zum Austausch geben werde und erinnerte an die Bedeutung des kbw, das zuletzt viele Veränderungen durchgemacht hat: „Bildung macht einen Unterschied.“ Außerdem wolle das kbw wieder sichtbarer sein, etwa bei der NÖ Freiwilligenmesse am 9. 11. Auch der Elterntisch wird wieder forciert. Weiters wird sich das kbw an der Landesausstellung 2026 in Mauer zum Thema Gesundheit beteiligen.
Es soll verstärkt kbw-Veranstaltungen auf Diözesanebene geben – in Zusammenarbeit mit den Bildungshäusern und der diözesanen Erwachsenenbildung. Auch die Caritas und die Bertha-von-Suttner-Uni sind Partner (Tagung am 14. und 15. 11., FH Campus St. Pölten: Wandel in Trauerkulturen).
Das Jahresthema heißt „Was uns glauben, lieben und hoffen lässt“. Dabei werden zentrale Werte und Leitsätze besprochen, die uns als Christen wichtig sind. Immer mit dem Wissen um die Zusage: Wir sind Gottes geliebte Kinder – ohne Unterschied.
Lernen könne die Kirche von der NÖ Dorferneuerung, die betont, dass nicht nur Plätze und Gebäude zählen, sondern vor allem die Haltung der Menschen, so Magdalena Steindl, Geschäftsführerin des kbw. Denn: Was nützt die schönste Fassade? Wirklich erneuert werde ein Ort erst, wenn das Herz mitmache. Das kbw orientiert sich laut Steindl bereits an diesem Ziel der Dorferneuerung: „Man lebt von Menschen, die glauben, lieben und hoffen.“
Prüller-Jagenteufel informierte zum Stand der Unterstützungen und Förderungen seitens des Landes, der Diözese, Pfarren und Ehrenamtlicher. Weiter Diskussion gebe es um das Statut – dieses müsse gut geregelt und transparent für Fördergeber sein. Zum Jahresende soll es fertig sein.
Interessante Themen buchbar
Sechs Referenten stellten beim Präsentationstag – an dem auch Weihbischof Anton Leichtfried teilnahm – ihr Programm vor, das Pfarren buchen können: Bernadette Goldberger („Argumente für einen starken Sozialstaat“); Brigitte Wenzina („Deine Geschichte beginnt jetzt!“); Ferdinand Kaineder, Präsident Katholische Aktion Österreichs („Demokratie aktiv gestalten“); Gertrude Ziselsberger („Du fehlst, ich lebe mit Trauer“); Gertrud Hartl („Gemeinsam menschenwürdigend leben“); Constanze Schilling („Der Mammutbaum – weitverwurzelt und stark“). W. Zarl – alle erhoben sich. Gut so: aufstehen, nicht ertragen und erleiden; weiters einig: Kirche kann viel tun; wachsende Ungleichheit ist die Gefahr für die Demokratie; Abhängigkeiten;
Autor:Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt |
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