Aber nur, wenn die geltenden Ausgangsbeschränkungen eingehalten werden
Diözesaner Umweltbeauftragter lädt zur „Kirchturm-Safari“

Wissen Sie, ob Ihr Kirchturm bewohnt ist?“, fragt Axel Isenbart, Umweltbeauftragter der Diözese St. Pölten. Isenbart: „Finden Sie es heraus. Besuchen Sie alleine oder mit einem Familienmitglied – natürlich im Rahemen der geltenden Ausgangsbeschränkungen – die Kirche, den Friedhof und den Pfarrgarten und beobachten Sie alles, was da summt, flattert und kriecht. So können Sie in dieser Zeit den Kontakt zur Kirche bewahren oder sogar aus einem neuen Blickwinkel entdecken.“

In vielen Pfarrhöfen, Klöstern und rund um viele Kirchtürme finden auch Tiere einen guten Lebensraum. Zum modernen Naturschutz gehört das Wissen, wo welche Tiere leben. Das Projekt „Kirchturmtiere“ der kirchlichen Umweltbeauftragten will helfen, den Artenschutz zu verbessern. Die Diözese St. Pölten ruft alle naturinteressierten Menschen auf, Beobachtungen von Tieren in, an und rund um Kirchtürme zu melden. Mit den Daten soll das Wissen über die Besiedlung von Kirchen durch Vögel und andere Tiere verbessert werden. Auch die kleinen und unscheinbaren Geschöpfe seien interessant: „Alles was summt, flattert und kriecht, ist von Bedeutung“, so Isenbart. Es sei auch „eine gute Gelegenheit, Gott in Stille zu entdecken“.

So einfach geht es: Kostenlose App naturbeobachtung.at herunterladen, Projekt „Kirchturmtiere“ auswählen. Die Fundmeldungen werden dann von Experten bestimmt. Das Projekt wird gemeinsam mit BirdLife Österreich und Naturschutzbund Österreich realisiert. Infos: www.kirchturmtiere.at.

Autor:

Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt

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