Ordensspitäler für ältere Menschen
Fit sein und ­älter werden ist möglich

Gezieltes Üben bringt schnell Erfolg und Sicherheit.
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Die gute Nachricht: Sie selbst können viel dazu beitragen, fit und gesund älter zu werden. Die Genetik hat bei der Alterung nur einen geringen Einfluss, vor allem hängt sie von unserem Lebensstil ab.

Regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und ein guter Umgang mit Stress tragen dazu bei, den Organismus in Form zu halten. ­Ins­besondere der Schlaf ist ­essenziell für ­Körper, Geist und Seele. Der Stoff­wechsel und das Immunsystem erholen sich während des Schlafs. Daher ist es wichtig, ­eventuelle Schlafstörungen in einem Schlaflabor abzuklären.

Fit.
Eine weitere wichtige Komponente ist die Bewegung. Verbunden mit ­moderatem Krafttraining fördert sie nicht nur die ­optimale Durchblutung und damit die Versorgung der Organe, sondern beugt auch ­Osteoporose vor. Denn nur ein ­Knochen, der in Bewegung ist, bleibt fest und fit. „Wir sehen in unserer Abteilung für ­Akutgeriatrie und Remobilisation im ­Franziskus Spital, dass auch ältere ­Menschen in der Lage sind, sich motorisch und ­muskulös so zu regenerieren, dass sie wieder Freude an der Bewegung und damit mehr Lebensqualität gewinnen können“, erklärt Primar Joakim Huber, Vorstand der Inneren Medizin im Franziskus Spital ­Landstraße, Diabetes-Experte und Präsident der ­Österreichischen Adipositas Gesellschaft.

Gesund. Auch der Ernährung sollte man mit zunehmendem Alter mehr Aufmerksamkeit schenken: Der Vitalstoffgehalt soll möglichst hoch sein, damit der Körper mit ausreichend Antioxidantien, Vitaminen und Mineralstoffen versorgt wird. „Uns als Mediziner/innen liegt die rechtzeitige Behandlung von Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes besonders am Herzen. Mit der optimalen Therapie können Folgeschäden an den großen und kleinen Gefäßen wie Herzinfarkt, periphere arterielle Verschlusskrankheit, Schlaganfall, diabetisch bedingte Nierenerkrankung, Augenschäden oder Schäden an den Nerven vermieden werden. „Im Franziskus Spital Landstraße liegt der Fokus der Inneren Medizin auf der ganzheitlichen Behandlung von Diabetes und geht Hand in Hand mit kardiovaskulären Schwerpunkten, also der Gesundheit von Herz und Gefäßen“, so Primar Huber ­abschließend.

Wenn Sie diese Punkte im Alltag beachten, können Sie selbst einen großen Beitrag für Ihr Wohlbefinden im Alter leisten!

Das hält sie Gesund

  • Regenerierender Schlaf und ausreichend Bewegung, am besten eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining
  • Schlafstörungen sollten abgeklärt ­werden, damit mögliche Risiken wie schlaf­assoziierte Atmungsstörungen ­rechtzeitig erkannt werden.
  • Etwaige Stoffwechselkrankheiten wie ­Diabetes abklären lassen und wenn nötig therapieren. Dafür gibt es ­eigene ­Diabetes-Ambulanzen, so auch im ­Franziskus Spital.
  • Bei Bedarf (etwa nach Stürzen oder Operationen) Reha-Angebote wahrnehmen, um möglichst rasch wieder mobil zu werden und selbstständig den Alltag zu meistern
  • Beim Essen sollen die Portionen an den ­individuellen Bedarf angepasst werden. Der Nährstoffgehalt sollte möglichst groß sein, um ausreichend mit Antioxi­dantien, Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen. Antioxidantien wirken sich positiv auf entzündliche Prozesse aus, die die Körperzellen und das Immunsystem ­schädigen können.
Gezieltes Üben bringt schnell Erfolg und Sicherheit.
leitet die Abteilungen Akutgeriatrie und Remobilisation am Franziskus Spital in Wien.
Autor:

Kooperation Kirchenzeitungen aus Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT

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