Rom Stadt der Wunder

Beiträge zum Thema Rom Stadt der Wunder

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Installation anlässlich des Heiligen Jahres in einem Seitenaltar der Kathedrale von San Giusto in Triest. | Foto: Heinz Finster
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Rom Stadt der Wunder 10/10
Treppe, Tuch und Tür

Mit dem SONNTAGSBLATT und COMMUNIO.DE durch das Heilige Jahr. In Rom feiert die katholische Kirche 2025 ein Heiliges Jahr. Wir nehmen Sie mit in die Heilige Stadt und erzählen von Wundersamem, Wunderlichem und Wundervollem. Darum geht man in Rom durch die Heilige Pforte. Von Stefan Heid Die Heilige Pforte im Petersdom gehörte einst zu einem Marienaltar – dann kam Papst Borgia. Seither pilgern in den Heiligen Jahren unzählige Menschen durch das Portal, auf der Suche nach Ablass. Zum Beginn des...

  • 03.09.25
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Rom: Stadt der Wunder | Teil 9
Immer so, wie Gott es will

Wohnungslos in der Ewigen Stadt Auch das gehört zur römischen Realität: dass man überall auf wohnungslose Menschen trifft. Wobei viele von ihnen tatsächlich gar keine Sesshaftigkeit anzustreben scheinen. Heute hier, morgen dort … Johannes der Täufer war bis vor Kurzem beinahe täglich im Supermarkt Pam an der Chiesa Nuova anzutreffen. Er kann nirgendwo lange inkognito bleiben, man erkennt ihn sofort, nicht nur am Zottellook und dem Hirtenstock. Leider war er in keiner guten Verfassung. Die...

  • 27.08.25
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Rom Stadt der Wunder 8/10
Klosterstille und Farbenrausch

Auf einen Kaffe im Chiostro del Bramante Von Isabella Bruckner Wer guten Kaffee liebt und interessante Orte zu sehen wünscht, ist im Chiostro del Bramante genau richtig. Der Chiostro ist kein Touristen-Hotspot – und trotzdem ein kleines Juwel römischer Renaissance-Architektur. Mitten im Stadtzentrum und in unmittelbarer Nähe zur Piazza Navona gelegen, befindet sich der Eingang, ein wenig versteckt, gleich neben der Kirche Santa Maria della Pace. Ursprünglich gehörte der um 1500 von Kardinal...

  • 20.08.25
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 Die christliche Gemeinschaft von Sant’Egidio wurde 1968 in Rom gegründet. Gebet, Arme und Friede sind die Grundpfeiler ihres Auftrages. Die Basilica Santa Maria in Trastevere ist ein wichtiger Kraftort im geistlichen Leben der Gemeinschaft. Santa Maria in Trastevere. | Foto: © Diego Delso/Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Rom: Stadt der Wunder | Teil 7
Das Geheimnis von Sant’Egidio

Wer nach Rom pilgert, sollte auch die Kirche vor Ort erleben. Eindrücke von der Gemeinschaft Sant’Egidio, die für die religiöse Erneuerung nördlich der Alpen lehrreich sein könnten. Gerne bin ich seit meiner Studienzeit bei Reisen nach Rom alleine oder mit Gruppen zur Gemeinschaft Sant’Egidio gegangen. Durch meine Tätigkeit am Pontificio Ateneo Sant’Anselmo (Päpstliche Hochschule in Rom, Anm. d. Red.) konnte ich in den letzten fünf Jahren auch von meiner Tätigkeit her Sant’Egidio besser...

  • 12.08.25
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Der große Obelisk wurde 1586 dorthin gebracht und bildet heute das Zentrum des Petersplatzes. Der Platz ist um die große Steinnadel herumgebaut – nicht umgekehrt.
 | Foto: Danbu14, CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org
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Rom: Stadt der Wunder | Teil 6
Stummer Zeuge der Petrus-Passion

Der Obelisk auf dem Petersplatz. Von Martin Wallraff Mitten auf dem Petersplatz befindet sich ein spektakuläres Monument aus der Antike: Der ägyptische Obelisk, der schon zur Zeit des Petrus am Vatikan stand – längst, bevor es dort eine Kirche gab. Heute hat er eine „ökumenische“ Bedeutung. Im Heiligen Jahr strömen Pilger und Touristen zum Petersplatz und zur Peterskirche am Vatikan. Denn mit diesen Orten ist die Erinnerung an den Märtyrertod und das Begräbnis des Apostels Petrus verbunden. Wer...

  • 06.08.25
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 Gemäß der begleitenden Inschrift stammen die sichtbaren Wölbungen in Steinblöcken in der Basilika Santa Francesca Romana, gelegen direkt am Kolosseum, von den Knien des heiligen Petrus, der an dieser Stelle gebetet haben soll.  | Foto: Zátonyi
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Rom: Stadt der Wunder | Teil 5
Das fassbare Unfassbare

Die Knieabdrücke des heiligen Petrus. Von Maura Zátonyi In Rom finden sich überall Spuren des Heiligen zum Anfassen. Was hinter diesen Zeichen steckt und warum sie mehr sind als fromme Maskerade. Dass man die Fußabdrücke Jesu in Rom bewundern kann, ist bekannt: In der Kirche Domine quo vadis an der Via Appia Antica kann man gleich beim Eintritt auf einer Steinplatte die Spuren sehen, die Jesu Füße eingeprägt haben sollen. In seinem Roman „Quo vadis“ hat der polnische Schriftsteller Henryk...

  • 30.07.25
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Der „Facchino“ (Fontana del Facchino, Via Lata, 1580) gehört zur Gruppe der sechs „statue parlanti“, der sprechenden Statuen oder Figuren. Facchino, ein Symbol für die „Wasserträger“ Gottes? | Foto: stock.adobe.com
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Rom: Stadt der Wunder | Teil 4
Mach den Facchino!

Seit Jahren begegnen wir uns – täglich, wortlos, doch vertraut. Facchino, der Wasserträger, eine der „sprechenden Statuen“ Roms, lässt bei mir die Frage aufkommen: Wer sorgt heute dafür, dass das kirchliche Leben nicht vertrocknet? Wir kennen uns eigentlich schon eine ganze Weile. Und das verwundert auch nicht, sehen wir uns doch fast jeden Tag. Schon seit nahezu fünf Jahren. Ich auf dem Weg zur Arbeit an der Universität oder der Villa Malta auf dem Pincio, dem Hügel hinter der Spanischen...

  • 23.07.25
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Ein Besuch in Rom schenkt tolle Eindrücke und vielleicht manche Erinnerungen. Selbst ein Friseur-Besuch macht Lust zum Träumen.  | Foto: Istock.com
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Rom: Stadt der Wunder | Teil 3
Mit Giorgia Meloni beim Friseur

Wie eine Kopfmassage meine Fantasie anregte. Von Eva Sichelschmidt Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, kleiner als gedacht, im rosa Hosenanzug und gesprächig wie eine Markthändlerin. Doch was sagt man zur mächtigsten Frau Italiens, wenn man die Gelegenheit zum Plausch hat? Neulich traf ich Giorgia Meloni beim Friseur. Wie immer, wenn man einen Star aus Film und Fernsehen im wirklichen Leben trifft, war auch sie kleiner, als ich sie mir vorgestellt hatte, noch kleiner. Ihr blonder...

  • 16.07.25
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Ein besonderer Blick auf die Kuppel von St. Peter. An der Piazza Cavalieri di Malta befindet sich die Villa del Priorato von Malta.  | Foto: Istock.com
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Rom: Stadt der Wunder | Teil 2
Ein Schlüsselloch und ein verborgenes Kloster

Worüber man sich in Rom wundern kann. Von Jeremias Schröder Rund um den Aventin-Hügel stehen Touristen Schlange für fragwürdige Sehenswürdigkeiten. Das traditionsreiche Kloster Tor de’ Specchi kennen die wenigsten – und ahnen nichts von dem Drama, das sich um diesen Ort abspielt. Die Anschrift der Benediktineruniversität auf dem Aventin heißt „Piazza Cavalieri di Malta“. Dieser Platz der Malteserritter ist von Piranesi 1770 gestaltet und rechtzeitig zum Heiligen Jahr prächtig renoviert worden....

  • 09.07.25
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Ein Stadtspaziergang in Rom wird nie langweilig. Allein die verschiedenen Straßenniveaus machen die Stufen der Geschichte sehr konkret und augenscheinlich sichtbar, findet Isabella Bruckner. Im Bild: Das Kolosseum in Rom. | Foto: adobe.stock.com
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Rom: Stadt der Wunder | Teil 1
Die Kunst der Improvisation

Von Not und Segen römischer Überfülle Isabella Bruckner Gäste aus dem Norden können in Rom einen neuen, eleganten Umgang mit Vorgegebenem und Grenzen erleben – und davon lernen. Wer zum ersten Mal nach Rom kommt, vielleicht nur für ein paar Tage, ist meist von der Fülle, die hier begegnet, überwältigt. Es ist nicht nur der Verkehr, der für Menschen aus Mittel- oder Nord-Europa eher gewöhnungsbedürftig anarchisch wirkt. Es sind auch nicht die vielen Touristen aus aller Welt, die mindestens von...

  • 02.07.25

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