Hauskirche zum Jahreswechsel
In deinem Licht

Im Jahresrückblick das Vergangene erwägen.
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Hauskirche zum Jahreswechsel
gemeinsam & allein, feiern & beten

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Das Jahr rundet sich, Zeit zum Danke sagen und mit Zuversicht das Kommende entgegenzunehmen. Dieser Impuls lädt ein, sich Zeit zu nehmen für einen persönlichen Jahresrückblick. Dieser kann anhand der eigenen Handyfotos gemacht werden, mit dem eigenen Kalender oder ganz einfach im persönlichen Nachdenken. Das geht allein oder auch in einer Gruppe, in der sich zuerst jede und jeder allein Zeit nimmt und dann ausgetauscht
wird.
Dazu passt das Lied „Meine Zeit steht in deinen Händen“ (GL 907) und als Bibeltext: „Alles hat seine Stunde“ (Koh 3,1–8.15). Vielleicht mag man für den Rückblick eine ruhige Musik einschalten. Wenn mehrere zusammen sind, kann eine Zeit für dieses Nachdenken vereinbart werden und wann man sich zum Austauschen wieder trifft.

Hinführung: Der heilige Ignatius nennt seinen täglichen Tagesrückblick „Gebet der liebenden Aufmerksamkeit“ und lädt ein, alles was war, gemeinsam mit Gott noch einmal anzuschauen, alles in SEIN LICHT zu stellen. Nicht, um es zu bewerten in Gut und Schlecht, sondern um zu spüren, was mich zu mehr Lebensfreude (Trost) und was mich zu mehr Verwirrung (Mistrost) geführt hat bzw. führt.

Gebet:
Gott der Zeit und Ewigkeit!
Vor dir und dem großen Universum bin ich klein. Mein Leben – ein Funke vor dir – eine Ewigkeit für mich. Sei jetzt da, wenn ich die Momente des letzten Jahres wiege. Schenke deinen liebenden Blick, und lass mich die Spuren erkennen, die du mir in diesem Jahr gelegt hast.
Amen.
Jahresrückblick: Mit dieser liebenden Aufmerksamkeit Gottes können wir nun unser Jahr – Monat für Monat – (mit Kalender oder Handy) durchgehen. Manchen hilft ein großes, leeres Papier, um einzelne Ereignisse, prägende Begegnungen, getroffene Entscheidungen, den persönlichen Stimmungsverlauf durch dieses Corona-Jahr niederzuschreiben. In einem zweiten Blick kann man über das Geschriebene mit zwei Farben noch einmal „drübergehen“: Helle Farbe für das Trostvolle, das mich weiterführt. Dunkle Farbe für das Verwirrende, von dem ich mich lösen will.

Vertiefende Fragen:
Was waren die Höhepunkte?
Wer war mir nahe, wem war ich nahe?
Was ist mir gut gelungen?
Wo gibt es Scherben und Schmerzvolles?
Was habe ich gelernt?
Was hat sich verändert?
Wofür bin ich dankbar?
Was lasse ich zurück?
Was wünsche ich mir im kommenden Jahr?
Worauf freue ich mich?
Was ängstigt mich, wer/was kann mir helfen?
Wo kann ich Gottes Spuren in meinem Leben erkennen?

Möglichkeit zum Austausch.

Lesung aus Kohelet 3,1–8.15.

Kalendersegen: Nimm deinen Kalender für das kommende Jahr oder dein Smartphone, wenn du darin deinen Kalender führst, und bete diesen Kalendersegen (Text siehe Spalte links), damit die „gespeicherte Zeit“ eine gute und von Gott begleitete werde!

Ein gesegnetes Jahr 2021 wünscht
Marlies Prettenthaler-Heckel!

Marlies Prettenthaler-Heckel
ist Mutter von vier Kindernund Fachreferentin für
Glaube & Verkündigung im Fachbereich Pastoral & Theologie.

Segen für jeden Tag des neuen Jahres
Gott, Vater und Mutter des Lebens!
Jeden Tag gießt du von Neuem Sonne deiner Welt ins Angesicht und sagst – ihr seid meine Schöpfung.
Jeden Tag streust du von Neuem Hoffnung allen Wesen auf die Wege und sagst – ich bin euer Gott.
Jeden Tag hauchst du von Neuem Atem deinen Menschen auf die Lippen und sagst – ihr seid meine Wunder.
Jeden Tag erfüllst du von Neuem
Herzen mit dem Geist deiner Liebe und sagst – ihr seid ein Segen.
Christine Sgarz
So segne, begleite und behüte uns
bei allen Vorhaben, jedem Termin, jeder Begegnung, in Arbeit und
Freizeit, im Urlaub und wenn wir Schweres auszuhalten haben. Nimm auch alles unvorhersehbare Leid in deine gütigen Hände.
Du, der du für uns Vater und Mutter bist, der du uns in Jesus Wegbegleiter und Freund bist, und du, der du Geist und Lebenskraft bist.
Amen.

Im Jahresrückblick das Vergangene erwägen.
Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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