Buchtipp
Von der Freude am Katholischen
- hochgeladen von SONNTAGSBLATT Redaktion
Ohne Scheu von der Schönheit des christlichen Glaubens zu sprechen, das ist heute ein mutiges Unterfangen. Fast schon ein Risiko, also fast unmöglich. Denn manche Ereignisse der jüngeren Kirchengeschichte in den vergangenen Jahrzehnten zeigen, wie das Handeln von Gottes „Bodenpersonal“ immer wieder die anhaltende und lebensfreundliche Schönheit und Leuchtkraft des katholischen Christentums verdunkelt hat.
Und dennoch spricht der ausgesprochen katholische Roman „Amos oder eine Liebe in Wien“ von Stefan Kronthaler, Redakteur der Wiener Kirchenzeitung Der Sonntag, von Gott, der Liebe und dem Tod. Innerhalb eines Jahres, von Jänner bis Dezember, kommt der frühere Bio-Wissenschaftler Amos in einem Dorf im Weinviertel, in Wien und in Graz immer wieder mit dem Benediktiner-Pater Raphael, mit Hannah und mit Magdalena zusammen … Amos ist mit der Bibel vertraut, sie ist ihm Kraftquelle und Inspiration. Und er weiß um die Schätze der Spiritualität, die das Christentum für jene bereithält, die danach suchen. Die christliche Religion wird als Raum der Heilung und Vergebung erfahren, der biblisch-inspirierte Eros als entgiftet. Unerfüllt bleibt aber die Liebe …
Franz Josef Rupprecht
Chefredakteur des Martinus
Amos oder eine Liebe in Wien
von Stefan Kronthaler
Verlag Der Apfel
ISBN 978-3-85450-537-2
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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