Symposium St. Lambrecht
Öffne dich der Natur

Beim „Naturpark Auszeit Symposium WECHSEL WIRKUNG MENSCH NATUR“ konnten die Teilnehmenden viele Inspirationen mitnehmen, die Diskussionen und Pausengespräche haben einen fruchtbaren Austausch möglich gemacht.
  • Beim „Naturpark Auszeit Symposium WECHSEL WIRKUNG MENSCH NATUR“ konnten die Teilnehmenden viele Inspirationen mitnehmen, die Diskussionen und Pausengespräche haben einen fruchtbaren Austausch möglich gemacht.
  • Foto: Stift St. Lambrecht
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St. Lambrecht. Symposium – Wechsel Wirkung Mensch Natur.

Den Beginn des Symposiums „Wechsel Wirkung Mensch Natur“ im Benediktinerstift St. Lambrecht vom 4. bis 6. April kennzeichnete die Biophilie – die Liebe zum Lebendigen.
In einem Vortrag erklärte der Biologe und Autor Clemens G. Arvay, dass der Wald eine nachweislich positive Wirkung auf den Menschen habe. So wurde wissenschaftlich bewiesen, dass sich bei einem eintägigen Aufenthalt im Wald der Bluthochdruck senkt, der Blutzuckerspiegel sinkt, Stresshormone sinken, man sich geistig besser regenerieren kann, es zu einer Verbesserung der sozialen Kontakte durch Naturerfahrung kommt und das Sinnempfinden steigt. Die Empfehlung lautete: „Verbringen Sie zwei Tage pro Monat als Kurzurlaub im Wald!“
Der zweite Tag begann mit energetisierenden Morgenübungen und einer Achtsamkeitsmeditation. Diese Energie und Präsenz der Teilnehmer spürte man bei den spannenden Vorträgen von Beate Winkler, Autorin und Malerin, und Univ.-Prof. Wolfgang Lalouschek, Neurologe und Coach.
Die „Co-Pilotin für Chancenvielfalt“, wie sich Beate Winkler selbst bezeichnet, ging auf die Sehnsucht nach Veränderung ein. Die Situation, in der sich unsere Menschheit derzeit befindet, könnte man als „Identitätskrise“ bezeichnen – Stichworte wie Digitalisierung, Ökonomisierung, Klimawandel, Migration, Integration gehören dazu. Doch die entscheidende Frage ist: Wie sehen wir dies – als Möglichkeit oder als Bedrohung?
„In der Mitte der Mensch.“ Über das Leben mit einem inneren Ja referierte Wolfgang Lalouschek. Was braucht es, um zu leben statt zu funktionieren? Handeln ist das beste Mittel gegen Angst, sich umdrehen, der Angst begegnen, den Stress durch Bewegung abbauen, Regeneration, reale Beziehungen pflegen, überlegen, was wirklich wichtig ist, Single-Tasking, Kooperationen eingehen, Sinnfragen und Dankbarkeit.
Am dritten Tag wurde dann getan: Auszeit und Waldbaden, Auszeit und Pilgern, Auszeit im Garten und Auszeit im Kloster. Bereit für Veränderungen, offen für Neues und dankbar für alles, was ist, gingen die Teilnehmenden wieder in ihren Alltag.

Autor:

Ingrid Hohl aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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