Abschied - Salesianer
Christus ist nicht mit weg

„Bleiben wir gesund!“, schloss Ulrike M. C. Fiedler vom Pfarrgemeinderat ihre Ansprache. Generalvikar Erich Linhardt, Provinzial P. Siegfried Kettner und Pfarrer Helmut Rodosek leiteten in Don Bosco den Dankgottesdienst.
  • „Bleiben wir gesund!“, schloss Ulrike M. C. Fiedler vom Pfarrgemeinderat ihre Ansprache. Generalvikar Erich Linhardt, Provinzial P. Siegfried Kettner und Pfarrer Helmut Rodosek leiteten in Don Bosco den Dankgottesdienst.
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Feier mit Wehmut. Pfarre Don Bosco lebt ohne Salesianer weiter.

Eine Lebensspanne, vier Generationen lang, 85 Jahre haben, so  Ulrike M. C. Fiedler (Pfarrgemeinderatsvorsitzende), etwa 40 Salesianer Don Boscos mit ihren Talenten und Fähigkeiten in Graz-Hl. Johannes Bosco gewirkt. Sie haben „beigetragen, dass das Pfarrzentrum Don Bosco für viele Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene und ältere Menschen zu einer zweiten Heimat wurde“. An diesem Ort der Begegnung sei „gelebt und gelitten, gebaut und gefeiert, geweint und gelacht, gearbeitet und gebetet“ worden.

Am 23. August feierte die Pfarre zugleich eine Dankmesse für 85 Jahre Salesianer Don Boscos in Graz sowie (in Wehmut) den Abschied des Ordens. In einem Grußwort dankte Bischof Wilhelm Krautwaschl, und Generalvikar Erich Linhardt zelebrierte mit dem neuen Salesianerprovinzial P. Siegfried Kettner den Festgottesdienst. Mit einer Fanfare leitete ihn das Jugendblasorchester Don Bosco ein. „Christus bleibt – er ist nicht mit weggegangen“, sprach der Generalvikar den Glaubenden zu. Er versprach der Pfarre volle Unterstützung seitens der Diözese. In naher Zukunft werden mit der neuen „Smart City“ um die 10.000 Menschen mehr zur Pfarre Hl. Johannes Bosco gehören.

Der Geist Don Boscos werde „hier bei uns immer lebendig bleiben“, versprach die Pfarrgemeinderatsvorsitzende. Die Grazer Pfarre sei 1935 ja die erste im deutschsprachigen Raum gewesen, die dem im April 1934 heiliggesprochenen Johannes Bosco geweiht worden sei. Jetzt beim Jubiläum grüßte Ulrike Fiedler auch treue Mitarbeiterinnen, „die schon da waren, als dies noch keine Kirche gewesen ist“. Als Kinder haben sie miterlebt, wie aus den Grazer Pulvertürmen, damals noch am Stadtrand von Graz, ein Gotteshaus wurde, wie Salesianer von Wien kamen und in sehr schweren Zeiten eine Pfarre gründeten.
Bei der Agape, bei der erstmals nach der Corona-Ruhezeit das Pfarrcaféteam wieder ganz umtriebig sein konnte, wurden Erinnerungsgaben verteilt: ein Schlüssel – von Petrus handelte das Evangelium – mit Süßigkeit und einem Zitat des heiligen Don Bosco: „Liebenswürdigkeit, Nachsicht und Rücksicht sind die Schlüssel zum Menschenherzen.“

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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