In der Katastralgemeinde Bruderndorf
Neues Gipfelkreuz in der Pfarre Langschlag

V. l. Vikar Cyriacus Onyenucheya, Kommandant der FF Bruderndorf Thomas Praher, Siegfried Maringer, Karl Groiss, Dechant Andreas Bühringer. | Foto: zVg
  • V. l. Vikar Cyriacus Onyenucheya, Kommandant der FF Bruderndorf Thomas Praher, Siegfried Maringer, Karl Groiss, Dechant Andreas Bühringer.
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Langschlag. Die Radfahrgruppe Bruderndorf mit Karl Groiss, Gerhard Höfenstock, Hans Klinger, Christoph Moser, Manfred Schwar­zinger und Fritz Zeilinger kam auf ihren Touren immer wieder bei Kreuzen vorbei und so entstand die Idee, am höchs­­ten Punkt der Katastralgemeinde Bruderndorf, dem Gaisberg, in der Pfarre Langschlag ein Kreuz zu errichten.

Der Besitzer des Waldes, Siegfried Maringer, gab rasch seine Zustimmung zur Errichtung des Kreuzes auf seinem Waldgrundstück, erzählen die Initiatoren. Die Dorfgemeinschaft Bruderndorf und die jungen Feuerwehrmitglieder scheuten keine Mühen, schweißten das Metallkreuz, zugeschnitten vom Metallkünstler „Düsi“, zusammen und stellten es am Gaisberg, 868 Meter über dem Meeresspiegel, auf. Also am höchs­ten Punkt der Region.

Am 5. September wanderten bei strahlendem Herbstwetter die Initiatoren und zahlreiche Gläubige vom Gemeinschaftshaus der Freiwilligen Feuerwehr Bruderndorf auf den Gaisberg, um an der feierlichen Segnung des neuen Gipfelkreuzes teilzunehmen, wie die Dorfgemeinschaft mitteilte.

Im Rahmen der Segnungsfeier sprach Karl Groiss über die Herkunft und Bedeutung des Kreuzes für das Christentum. Die Segnung des Kreuzes nahm dann Dechant und Pfarrmoderator Andreas Bühringer vor. Dieser würdigte die Initiative: „Das Kreuz steht an einem wunderbaren Ruheplatz. Dort kann man Gott neu entdecken und Kraft schöpfen!“ Der Dechant freut sich, „dass dieses wichtige Symbol des Glaubens an diesem weit sichtbaren Ort aufgestellt worden ist“. Es gibt auch bereits die Überlegung, künftig dort Andachten zu feiern, so Dechant Bühringer.

„Kapellen – Marterl – Kreuze“ ist eine Kirche bunt-Reihe, in der Geschichten von Kleindenkmälern vorgestellt werden.

Autor:

Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt

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