Diözese und Caritas laden dazu ein
Osthilfesammlung am 8. Februar in den Pfarren
- Foto: Caritas
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Gemeinsam mit der Osthilfe der Diözese St. Pölten sammelt die Caritas Spenden für Projekte, die vor allem Kindern in Osteuropa zugutekommen. Sammelsonntag in den Kirchen ist der 8. Februar.
Ob in der Ukraine, in Nahost, im Sudan oder an vielen anderen Orten – 473 Millionen Kinder leben oder fliehen vor Kriegen und bewaffneten Konflikten. Armut bedeutet für Kinder leere Teller und kalte Nächte. Es heißt, krank zu sein und keine Medizin zu bekommen. Arm zu sein bedeutet, keine Schule besuchen zu können, weil das Geld fehlt. Kinder aus armen Familien haben geringere Überlebenschancen und sind häufiger von Ausbeutung und Missbrauch bedroht. Armut in der Kindheit prägt häufig das gesamte Leben.
Caritas-Direktor Hannes Ziselsberger sagt: „Kriege rauben Kindern nicht nur ihre Kindheit, sie entreißen ihnen auch die Chance auf eine sichere Zukunft. Wir sammeln gemeinsam mit der Osthilfe der Diözese Spenden für Projekte, die vor allem Kindern in Osteuropa zugutekommen.“
Lichtermeer in St. Pölten
Ziselsberger informiert weiter, dass am Dienstag, 24. Februar, um 16.30 Uhr im Rahmen einer „Caritas füreinand‘-Aktion“ mit vielen Freiwilligen in Kooperation mit der diözesanen Jugendorganisation „Sankt.“ ein Lichtermeer am St. Pöltner Rathausplatz anlässlich des Jahrestages des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine stattfindet. Mit 1.000 Kerzen werden ein Herz und der Schriftzug „Hoffnung“ gebildet. Die Aktion soll ein Zeichen des Friedens sein und auf das Los von Kindern in Kriegsgebieten aufmerksam machen.
Kinderkrankenhaus in Kiew
Seit vier Jahren leben die Menschen in der Ukraine mit der grausamen Realität des Krieges. Besonders die Kinder leiden unter den täglichen Angriffen. Im Sommer 2024 traf ein russischer Raketenangriff das Kiewer Kinderkrankenhaus Ohmatdyt, eines der größten des Landes. Zwei Erwachsene kamen ums Leben, 30 Menschen wurden verletzt – darunter zehn Kinder. Hunderte kleine Patienten mussten gemeinsam mit tausend Mitarbeitenden evakuiert werden. Ein Teil der Kinder fand im Kinderkrankenhaus Nr. 2 Zuflucht, das als „kinderfreundliches Krankenhaus“ ausgezeichnet wurde. Hier werden jährlich 18.000 Kinder behandelt (siehe Bild) – viele von ihnen schwer krank, traumatisiert oder durch den Krieg vertrieben.
Die griechisch-katholische Kirche begleitet diese Kinder und ihre Familien seelsorglich. Priester und Seelsorger besuchen sie an den Krankenbetten, trösten und schenken Mut. Sie helfen beim Lernen, feiern mit den Kindern Gottesdienste und gestalten die Nikolaus- und Weihnachtsfeiern, die inmitten des Krieges Licht und Hoffnung bringen. Darüber hinaus unterstützt die Kirche Familien, die sich Medikamente nicht leisten können.
Kinder-Hilfe in Krisenregionen
- Mit 100 Euro kann man einem Kind einen Monat lang ein warmes Mittagessen, Nachmittagsbetreuung und Lernhilfe sichern.
- Mit 50 Euro pro Monat ermöglichen Spender einem Kind liebevolle Betreuung in einem Kinderzentrum.
- Mit 30 Euro pro Monat sichern Sie einem Kind in einem Tageszentrum für ukrainische Geflüchtete 3 Monate lang Lernmaterialien.
Spendenkonto: Caritas der Diözese St. Pölten, IBAN: AT28 3258 5000 0007 6000. Foto: Caritas
Autor:Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt |
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