Kurz vor Weltgebetstag um geistliche Berufungen
P. Christoph Fischer in Seitenstetten zum Priester geweiht

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Im Benediktinerstift Seitenstetten wurde am 23. April Pater Christoph Fischer von Bischof Alois Schwarz zum Priester geweiht. Zahlreiche Gläubige, Freunde und Angehörige des Neugeweihten nahmen an dem Gottesdienst in der Stiftskirche teil. Abt Petrus Pilsinger konnte neben Bischof Schwarz viele Benediktiner aus ganz Österreich, Ordensfrauen, Priester, Generalvikar Christoph Weiss, Gläubige aus Stiftspfarren sowie Altbischof Maximilian Aichern begrüßen. Abt Petrus sah diese Priesterweihe als „österliches Zeugnis der Zuversicht und der Hoffnung“ an. Pater Christoph ist 29 Jahre alt, stammt aus Molln (OÖ) und wirkt derzeit in Aschbach.

Mit dem priesterlichen Dienst erinnere der Neugeweihte laut Bischof Schwarz an Jesus, der in seiner Verkündigung ganz bei den Menschen gewesen sei. Der Bischof betonte, dass eine geistliche Vertrautheit in Jesus notwendig sei. Menschen würden erleben wollen, dass Gott da sei. Das Stift Seitenstetten sei prägend, weil hier christliche Freude vermittelt werde. Mönche beten in Seitenstetten und nehmen sich in der Region der Nöte der Menschen an. Sie würden helfen, das Dunkle, das Durcheinander und Gegeneinander zu durchbrechen, denn hier gebe es Gottvertrauen und österlichen Glauben, so der Bischof.

Großer Empfang für Jungpriester

Am Ende des Gottesdienstes dankte der Jungpriester den vielen Begleitern auf seinem Weg, vor allem seinen Eltern und Geschwistern. Danach spendete er in der festlich geschmückten Kirche den bei der Bevölkerung beliebten Primizsegen. Nach der Messe wurde P. Christoph im Meierhof des Stiftes ein großer Empfang bereitet. Am 24. April spendete er den Klosterprimiz-Segen und am 30. April findet ein Empfang in Molln statt.

Welttag für geistliche Berufungen

Unter dem Motto „Höre!“ findet am 30. April der 60. Weltgebetstag für geistliche Berufungen statt. Der Stimme Gottes zu folgen sei nicht einfach, sagt die aus Loiben stammende Sr. Franziska Madl, stv. Vorsitzende der Österreichischen Ordenskonferenz, anlässlich des Weltgebetstages. „Umso wichtiger ist der Tag, der uns jedes Jahr neu daran erinnert, dass wir als Getaufte zwar alle Berufene sind, dass es aber auch eine besondere Form der Nachfolge Christi gibt, die alles auf eine Karte setzt.“ Sie ist überzeugt, dass „jede Berufung mit dem genauen Hin-Hören beginnt“, aber es „nicht immer leicht ist, die Stimme Gottes zu hören“.

Spezielle Messen gibt es in jeder der vier Regionen der Diözese: 8.30 Uhr in Krenstetten und Maria Jeutendorf; 10 Uhr in Maria Taferl und Waidhofen/Thaya.

Autor:

Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt

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