Mit Romero-Preisträgern Bernhard-Michel Schelpe und Milo Ambros
KMB-Herbstkonferenz in Zwettl

KMB-Herbstkonferenz
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  • Foto: Michael Scholz
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Die beiden Geraser Padres Bernhard-Michel Schelpe und Milo Ambros informierten die Teilnehmer der Herbstkonferenz der Kath. Männerbewegung (KMB) im Bildungshaus Stift Zwettl über ihr umfangreiches Wirken in Brasilien. In mehr als 20 Jahren entstanden zahlreiche Kirchen und Kapellen, pastorale und schulische Angebote sowie eine Ausspeisung für die Ärmsten.

Den beiden Padres wird im November der Romero-Preis der KMB Österreich verliehen. Ihr Wirken wurde auch dadurch ermöglicht, dass die Diözese St. Pölten während ihres Aufenthalts in Brasilien zwei Priestergehälter zahlte.

In den Favelas – den Armenvierteln – wo beide wirkten, sei die Kriminalität besonders hoch. „Da traut sich nicht einmal die Polizei hin. Priester können jedoch gut arbeiten“, so P. Milo.

1998 wurde ein vom Stift Geras abhängiges Priorat des Prämonstratenserordens in Itinga errichtet, das ein Noviziat und eine philosophische Hauslehranstalt erhielt. 2009 wurde es als selbstständiges Kloster (Kanonie) des Ordens anerkannt. „Heute gibt es 20 Mitbrüder, die das weiterführen, was wir aufgebaut haben“, so P. Milo. Michaela Spritzendorfer-Ehrenhauser besuchte für die diözesane Fastenaktion die Projekte und meinte zu den Romero-Preisträgern: „Was ihr aufgebaut habt ist beeindruckend.“ Vor ihrem Engagement in Brasilien waren beide in mehreren Pfarren im Waldviertel im Einsatz. Heute sind sie in der Seelsorge in Sigmundsherberg engagiert.

KMB-Diözesanobmann Karl Toifl und Diözesansekretär Michael Scholz informierten über das geplante Jahresprogramm der KMB. Im nächsten Jahr wird eine Tagesbusfahrt nach St. Radegund angeboten. Die jährliche Wallfahrt wird 2022 von Weihbischof Anton Leichtfried geleitet. Erich Hitz, Geistlicher Assistent der KMB, hielt den spirituellen Impuls.

Autor:

Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt

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