Benefizsuppenessen
Katholische Frauenbewegung startet Benefizsuppenessen
- Benefizsuppenessen mit Projekterklärung im NÖ Landhaus. V. l.: Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Bischof Alois Schwarz, LH Johanna Mikl-Leitner, Suppenrezeptspender Reinhard Länger (Präsident Kath. Aktion), Anna Raab (Kath. Frauenbewegung), Landtagspräsident Karl Wilfing, NÖ Superintendent Michael Simmer.
- Foto: Wolfgang Zarl
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Mit dem Benefizsuppenessen im NÖ Landhaus in St. Pölten erfolgte der Start zur diesjährigen Benefizsuppenessen-Saison der Katholischen Frauenbewegung (kfb).
Anna Raab von der kfb, die seit vielen Jahren federführend bei dieser Hilfsinitiative ist, dankte den ehrenamtlichen Frauen für das Engagement. Raab freute sich über prominenten Besuch: Bischof Alois Schwarz, NÖ Superintendent Michael Simmer und Reinhard Länger (Präsident der Katholischen Aktion; er stellte das Rezept einer Brotsuppe zur Verfügung – siehe Ausgabe Nr. 10, S. 24) von kirchlicher Seite, sowie Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau-Stv. Stephan Pernkopf oder Landtagspräsident Karl Wilfing.
Aufruf der Katholischen Frauenbewegung, sich um Mutter Erde zu kümmern.
„Während wir hier Suppe essen, müssen in Syrien viele Menschen um ihr Leben bangen“, meinte Bischof Alois Schwarz, der auch betonte: „Deshalb bitten wir um Frieden und Gerechtigkeit hier in Europa und in den anderen Teilen dieser Erde. Es geht darum, dass die Welt als gemeinsames Haus für alle Menschen und Völker erhalten bleibt.“ Er sprach der kfb Respekt, Dank und Anerkennung aus.
Landeshauptfrau Mikl-Leitner würdigte das Engagement der Katholischen Frauenbewegung. Wir alle hätten Verantwortung, die Welt besser zu machen. Durch Teilen, Stärkung der Frauen oder Maßnahmen für Klimaschutz könnten wir Vorbild für andere Weltregionen sein, so die Landeshauptfrau.
Hilfe für Frauen in Kolumbien
Der Familienfasttag 2025 steht im Zeichen der Solidarität mit Frauen in Kolumbien. Das Land leidet unter Ausbeutung der Ressourcen und unter bewaffneten Konflikten, so Anna Raab. Unterstützt wird die Partnerorganisation „Sercoldes“, die indigene und afro-kolumbianische Frauen in schwierigen Lebenssituationen begleitet. Diese würden sich gegen Unrecht wehren und werden zu Aktivistinnen. Die Frauen erhalten Zugang zu Bildung, wirtschaftlicher Unabhängigkeit und politischer Teilhabe. Zudem werden sie ermutigt, sich aktiv für Friedensprozesse und den Umweltschutz einzusetzen, so Raab. Mit dem Projekt gehe auch der Aufruf einher, „sich um Mutter Erde zu kümmern“, so die Katholische Frauenbewegung.
Benefizsuppenessen in Pfarren
In vielen Pfarren der Diözese St. Pölten finden seit 12. März Benefizsuppenessen der Katholischen Frauenbewegung statt. Der Erlös kommt insgesamt rund 70 geförderten Hilfsprojekten zugute, die vorrangig die Lebenschancen von Frauen verbessern sollen. Auch Klimagerechtigkeit spielt bei vielen der Projekte eine große Rolle.
Weitere Infos: www.teilen.at.
Autor:Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt |
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