Bischof Schwarz in Maria Taferl
920.000 Zuschauer bei TV-Messe

Bischof Dr. Alois Schwarz

Der TV-Gottesdienst am 23. August aus Maria Taferl erreichte via ORF und ZDF Österreich und Deutschland über 920.000 Zuseher.

Kirchen sollen als „Rastplatz für pilgernde Menschen“ dazu einladen, „in die Freundschaft Jesu hineinzuwachsen.“ Das betonte Bischof Alois Schwarz am Sonntag, 23. August, bei einer von ORF und ZDF übertragenen Fernseh-Messe aus der Wallfahrtsbasilika Maria Taferl. Der Bischof leitete den Gottesdienst gemeinsam mit P. Stefan Obergfell, Rektor des Oblattenklosters Maria Taferl.

„Unser Gott gibt keine Ratschläge von oben her, sondern unser Gott geht den Weg mit den Menschen“, sagte Schwarz in der Predigt. Wer nach Jesus frage, bekomme es mit einem Gott zu tun, „dessen Programm Liebe und Leben ist“. Genau dies sei auch das Programm der Christen, so der Bischof. „Jede Kirche ist ein Ort der Hoffnung und der Einladung, mit Jesus mehr Liebe in die Welt zu bringen.“

In Maria Taferl pilgern Gläubige seit 360 Jahren zum Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes. Jährlich zählen die Verantwortlichen rund 300.000 Pilger. Der TV-Gottesdienst in dem bekannten Wallfahrtsheiligtum stand unter dem Motto „Unterwegs sein“.

Nach einer Legende fanden 1633 und 1642 auf einem Höhenrücken oberhalb von Marbach an der Donau in Maria Taferl Wunderheilungen bei einer Kreuzeiche statt, woraufhin Alexander Schinagel 1642 in die Eiche eine geschnitzte Pieta einsetzen ließ. Urkundlich wurde 1659 zu Maria Taferl eine Kapelle genannt, kurz darauf begann man mit dem Bau einer Wallfahrtskirche. Seit 1969 wird die 1947 zur Basilika erhobene Kirche vom Orden der Oblati Mariae Immaculatae betreut.

Autor:

Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt

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