Sternsinger in der Pfarre Amstetten-Herz-Jesu
Was Sternsinger wirklich wollen

Sternsinger der Pfarre Amstetten-Herz-Jesu

In der Pfarre Amstetten-Herz-Jesu sind jedes Jahr 18 Gruppen zu je vier Kindern im Sternsinger-Einsatz. Im Ortsteil Eisenreichdornach werden sie meist königlich empfangen. Familien bereiten Caspar, Melchior und Balthasar ein kleines Fest. In der Pfarre freut man sich, dass es genügend Kinder und Jugendliche Begleiter sowie Gastfamilien für das Mittagessen gibt. Die Sternsinger spekulieren, was es wohl geben wird. Sind Begleiter fies, kündigen sie nahrhaften Broccoli oder Spinat an. Doch meistens gibt es das absolute Lieblingsmahl: Wiener Schnitzerl mit Pommes sowie weitere Gänge vorher und nachher.

Vier Freunde unterwegs

Die 10- und 11-jährigen Freunde Felix, Florian, Joel und Erik haben schon mehrere Jahre Erfahrung als Sternsinger. Sie brauchen für die Auftritte nicht mehr viel zu üben. Trotz aller Routine kommen aber auch „Profis“ manchmal aus dem Konzept. Gerade wenn es später wird, lassen sie sich leicht ablenken – etwa von Familienhunden, die trollig umherspielen. Oder von Lachanfällen. Aber in einer Pfarre, die vom Jugendorden der Salesianer Don Boscos betreut wird, gehört Fröhlichkeit dazu.

Die vier Freunde sagen die Sprüche und Lieder erst auf, wenn die ganze Familie versammelt ist. Danach werden Kekse und Tee gereicht, die Taschen mit Süßigkeiten vollgestopft. Aber natürlich können sie nicht überall allzu lange bleiben. Sie wissen, dass viele schon auf die Sternsinger warten; dass sie in der Gegend sind, spricht sich rasch herum.

Die Burschen trotzen jedem Wind und Wetter – und finden am unwirtlichen Wetter sogar Gefallen. Wenn Regen auch in Schnee übersetzt, wollen sie dennoch alle Haushalte schaffen. Denn ehrgeizig sind die allermeisten Sternsinger und ihnen ist bewusst, dass sie armen Kindern in armen Ländern helfen. Seit dem Jahr 1954 haben sie österreichweit 450 Millionen Euro ersungen.

Am Ende eines arbeitsreichen Tages wissen auch die Amstettner Sternsinger, wie sehr ihr Tun wertgeschätzt wird: Alle freuten sich über ihr Kommen, der Beweis sind fünf prallgefüllte Säcke an Süßigkeiten. Hochmotiviert zählen sie am Ende des Tages ihre Einnahmen und stellen fest: Die Eisenreichdornacher waren wieder sehr spendabel und es gab sogar ein Plus gegenüber dem Vorjahr!

Autor:

Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt

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