Festmesse mit Weihbischof Leichtfried
Diözese St. Pölten feierte Patron Hippolyt

Gottesdienst im St. Pöltner Dom. Oberhalb des Diözesanwappens befindet sich die Hippolyt-Reliquie. Im Bild – mit Coronasicherheitsabstand – Sängerinnen des Ensembles Triosonett v. l.: Manuela Schurr, Agnes Schaffhauser, Notburga Reiter und Organistin Elisabeth Klutz. 2. Reihe: Prälat Leopold Schagerl, Generalvikar Eduard Gruber, Weihbischof Anton Leichtfried und Dompfarrer Josef Kowar.
  • Gottesdienst im St. Pöltner Dom. Oberhalb des Diözesanwappens befindet sich die Hippolyt-Reliquie. Im Bild – mit Coronasicherheitsabstand – Sängerinnen des Ensembles Triosonett v. l.: Manuela Schurr, Agnes Schaffhauser, Notburga Reiter und Organistin Elisabeth Klutz. 2. Reihe: Prälat Leopold Schagerl, Generalvikar Eduard Gruber, Weihbischof Anton Leichtfried und Dompfarrer Josef Kowar.
  • Foto: Wolfgang Zarl
  • hochgeladen von Wolfgang Zarl

Die historischen Umstände der Verehrung des heiligen Hippolyt (vermutlich 170-235) seien „kompliziert, aber reichhaltig“. Daran erinnerte Weihbischof Anton Leichtfried beim Hochfest des Diözesan- und St. Pöltner Stadtpatrons im St. Pöltner Dom. Beim Gottesdienst, das vom Ensemble Triosonett musikalisch umrahmt wurde, wurde das Zweite Hochgebet aus der Traditio Apostolica verwendet, das dem Heiligen zugeschrieben wird.

Auch wenn in manchen Diözesen die Verehrung des Patrons in der Bevölkerung vielleicht ausgeprägter ist, so sind die Spuren Hippolyts, dessen Gedenktag der 13. August ist, in unserer Region doch vielfach: von der Legende als Gegenpapst über die Ableitung des Namens für die Landeshauptstadt, eine Apotheke oder eine Tauchschule, bis hin zum Überlieferer des Zweiten Hochgebets.

Es ist zu vermuten, dass die Hippolytreliquie im 8. Jahrhundert zunächst von den Katakomben in Rom, von dort nach St. Hippolyte im Elsass und weiter nach Saint-Denis bzw. über Tegernsee nach St. Pölten gelangt sind. Dem steht gegenüber, dass in späteren Jahrhunderten noch weitere Übertragungen von Hippolytreliquien innerhalb Roms dokumentiert sind. Wie dem auch sei, es dürfte jedenfalls mehrere Traditionen der Hippolyt-Verehrung gegeben haben: vom Gelehrten und Bischof bis zum Soldaten – als Kerkermeister des heiligen Laurentius.

Weihbischof Leichtfried verwies darauf, dass Hippolyt als Märtyrer gestorben sei und somit Heiliger wurde. Er sei ein Glaubenszeuge gewesen und habe das Geschenk der Glaubenserfahrung erhalten. Dieses Glaubenszeugnis verbinde den Diözesanpatron auch mit vielen heutigen Christen, die in aller Welt verfolgt werden.

Autor:

Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt

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