Aschermittwoch
Spaß vorbei
- Carl Spitzweg: „Aschermittwoch“ (1855-1860).
- Foto: Wikimedia Commons / Staatsgalerie Stuttgart
- hochgeladen von Matthias Wunder
Am Aschermittwoch enden Ball- und Faschingstreiben und der Spaß ist vorbei – oder so wirkt es zumindest. Vom strengen Fasten und wie man es umgeht.
Mönche waren in vielerlei Hinsicht erfinderisch. In den Klöstern Europas wurden die Pflugschar, die Brille, der Champagner, die Wasseruhr, das Bier, die karolingische Minuskel und noch so manches andere erfunden. Aber auch wenn es um das Fasten ging, das zu früheren Zeiten noch deutlich strenger war als heute, ließen sich die Klosterbrüder etwas einfallen, um sich kleine Erleichterungen zu schaffen.
So soll ein Abt einen Schweinebraten in der Fastenzeit mit Wasser übergossen und gesagt haben: „Baptisto te carpem“ – „Ich taufe dich Karpfen“, damit er als Fisch durchging und auf den Speiseplan kommen konnte.
Autor:Matthias Wunder aus Niederösterreich | Kirche bunt |
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