Wallfahrt
Besondere Rom-Wallfahrt unserer Ehrenamtlichen

75 Pilgerinnen und Pilger aus unserer Diözese auf Wallfahrt zu den vier Papstbasiliken in Rom. Mit dabei Weihbischof Anton Leichtfried als geistlicher Begleiter. | Foto: Gabi Fahrafellner
  • 75 Pilgerinnen und Pilger aus unserer Diözese auf Wallfahrt zu den vier Papstbasiliken in Rom. Mit dabei Weihbischof Anton Leichtfried als geistlicher Begleiter.
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Vom 6. bis 10. März pilgerten 75 ehrenamtlich engagierte Menschen aus unserer Diözese, unter ihnen Seniorinnen und Senioren, mit Weihbischof Anton Leichtfried zu den vier Papstbasiliken nach Rom. Höhepunkte waren das Durchschreiten der Heiligen Pforten, das Gebet in den Papstbasiliken und die hl. Messe am Petersplatz.

Eine Gruppe mit 75 Teilnehmenden aus der Diözese St. Pölten nahm an der Romwallfahrt zum „Jubiläum der Ehrenamtlichen“ im Vatikan teil. Angeführt wurden die Wallfahrer von Weihbischof Anton Leichtfried als geistlicher Begleiter und den Organisatorinnen Gabi Fahrafellner und Angelika Widrich von der Seniorenpastoral. Nach fünf Tagen konnte die Gruppe mit vielen Eindrücken und einem besonderen Geschenk nach Hause fahren: Einen der 2000 geprägten Ziegelsteine, mit denen die Heilige Pforte der Bischofskirche Santa Maria Maggiore 2015 zugemauert worden war.

Durchschreiten der Heiligen Pforten und Gebet

Höhepunkt der Wallfahrt war das Durchschreiten der Heiligen Pforten und besonders das Gebet in den vier Papstbasiliken St. Peter, St. Johannes im Lateran, Santa Maria Maggiore und Sankt Paul vor den Mauern, so Weihbischof Anton Leichtfried.
Ein weiterer Höhepunkt war die Messe am Petersplatz am Sonntag, 9. März, mit 25.000 Ehrenamtlichen aus 100 Ländern der Welt. Eigentlich hätte Papst Franziskus die Messe persönlich leiten wollen, doch aufgrund seiner Erkrankung übernahm Kardinal Michael Czerny, Leiter der vatikanischen Sozialbehörde, diese Aufgabe und verlas die Predigt des Papstes.

„Ich danke euch sehr, meine Lieben, weil ihr nach dem Beispiel Jesu eurem Nächsten dient, ohne euch eures Nächsten zu bedienen.“

Darin wandte sich das Kirchenoberhaupt direkt an die freiwilligen Helferinnen und Helfer. „Ich danke euch sehr, meine Lieben, weil ihr nach dem Beispiel Jesu eurem Nächsten dient, ohne euch eures Nächsten zu bedienen“, so der Papst. „Euer Engagement auf den Straßen und dort, wo die Menschen zu Hause sind, an der Seite der Kranken, der Leidenden und der Gefangenen, bei den Jungen und den Alten, gibt der ganzen Gesellschaft Hoffnung.“ In der Wüste der Armut und der Einsamkeit seien es die vielen kleinen Gesten selbstlosen Dienstes, die eine neue Menschlichkeit aufkeimen und erblühen ließen.

Es war dies die fünfte Großveranstaltung im Rahmen des Heiligen Jahres, das die Kirche bis Anfang 2026 begeht. Das Treffen der Freiwilligen ist eines von mehr als 30 „Mini-Jubiläen“ für unterschiedliche Zielgruppen, die über das Jahr verteilt in Rom stattfinden. Darunter finden sich etwa Heilig-Jahr-Treffen für Kranke und Gesundheitsberufe sowie für Teenager (April), für Familien, Kinder, Großeltern und Senioren (Mai), die Jugend (August) oder für Priester und Bischöfe (Juni).
Bereits zum dritten Mal nach den Sondertreffen für Kulturschaffende und Diakone, die im Februar stattgefunden haben, konnte Papst Franziskus nicht teilnehmen. Der 88-Jährige wird seit drei Wochen wegen einer komplexen Atemwegserkrankung mit beidseitiger Lungenentzündung im römischen Gemelli-Krankenhaus behandelt. Zuletzt war von einer „allmählichen, leichten Besserung“ die Rede. Seit einer knappen Woche ist der Zustand des Kirchenoberhaupts stabil und ohne weitere gesundheitliche Krisen geblieben. Bei ihrer Prognose bleiben die behandelnden Ärzte jedoch vorerst zurückhaltend.

Berichte über Reise im ORF

Über die Reise der Ehrenamtlichen und Senioren aus der Diözese St. Pölten hatte der ORF Niederösterreich direkt aus Rom berichtet. Zudem gibt es einen Beitrag über die Reise am Sonntag, 18. März, um 12.30 Uhr auf ORF 2 in der Sendung Orientierung.

Autor:

Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt

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