Schule
Neuerungen im aktuellen Schuljahr

Das Schuljahr 2020/21 ist gestartet und bringt wieder einige Neuerungen für Schüler, Lehrer und Eltern. Hier ein kurzer Überblick über einige wesentliche Reformen:

Das Corona-Ampelsystem
Um einen Lockdown im Bildungssys­tem zu verhindern, gilt das vierstufige Ampelsystem auch für Schulen und Kindergärten. Es regelt die Hygienemaßnahmen entsprechend der Ampelstufen grün-gelb-orange-rot. Bei Grün muss kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, aber möglichst viele Aktivitäten sollen ins Freie verlagert werden. Außerdem soll die Möglichkeit, wenn nicht schon vorhanden, geschaffen werden, digital mit Eltern und Schü­lern zu kommunizieren.
Weitere Informationen findet man auf der Homepage des Bildungsministeriums unter www.bmbwf.gv.at.

Ja zu Schulveranstaltungen
Schulveranstaltungen dürfen – unter Einhaltung der jeweils geltenden Hygienemaßnahmen – im Schuljahr 2020/21 durchgeführt werden. Reisen ins Ausland sind unter Beachtung von Reisewarnungen und der allgemeinen Covid 19-Entwicklung möglich. Es wird empfohlen, auf eine Stornoversicherung nicht zu verzichten, weil der Covid-19-Schulveranstaltungsausfall-Härtefonds ausgelaufen ist.

Einheitliche Herbstferien
Die Tage vom 27. bis 31. Oktober sind seit dem aktuellen Schuljahr gesetzlich österreichweit als Herbstferien festgelegt: Damit ist von 26. Oktober bis 2. November schulfrei. Dafür werden die bisher schulfreien Dienstage nach Ostern und Pfingsten zu Schultagen sowie ein Teil der schulautonomen Tage für die Herbstferien herangezogen. Näheres unter www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/zrp/hf.html

Die Neue Mittelschule wird Mittelschule
Mit Herbst 2020 ersetzt die Mittelschule (MS) die Neue Mittelschule (NMS) als Pflichtschule für 10- bis 14-jährige Schüler/innen. Ebenfalls neu: In den Fächern Deutsch, Mathematik und lebende Fremdsprache können wieder dauerhafte Leistungsgruppen gebildet werden. Es entfällt u. a. die siebenteilige Notenskala, neu eingeführt werden die beiden Leistungsniveaus „Standard“ und „Standard AHS“.
Details enthält die Broschüre des Bildungsministeriums „Die Mittelschule“, die zum Download unter www.bmbwf.gv.at bereit steht (zu finden mit der Suchfunktion).

Digitalisierung schreitet voran
Eine Auswirkung des Schul-Lockdowns im März und April ist ein Vorantreiben des digitalen Unterrichts und der digitalen Verwaltung. So sollen die IT-Inf­rastrutur der Schulen ausgebaut und die Lernplattformen pro Schulstandort vereinheitlicht werden. Dazu wird es ein breit gefächertes Weiterbildungsangebot für Lehrkräfte den Fernunterricht betreffend geben. Die Edu­thek liefert Unterrichts- und Lernmaterial. Ab dem Schuljahr 2021/22 sollen alle 10- und 11-jährigen Kinder Tablets bekommen.

WhatsApp & Co.
Für die Kommunikation zwischen Schule, Schüler/innen und Eltern ist die Verwendung von Messenger-Diens­ten wie WhatsApp bzw. die Einrichtung von Gruppenchats in anderen sozialen Medien nicht zulässig.

Neue Lehrpläne
Die Polytechnischen Schulen und Spezial-Handelsakademien (z. B. MediaHAK) bekommen neue Lehrpläne. An den Berufsschulen sollen elf Übergangslehrpläne sicherstellen, dass der Unterricht dort den aktuellen Arbeitsmarktanforderungen entspricht und neu eingeführte Lehrberufe wie Fertigungsmesstechnik abgedeckt sind.

Schulversuche
Es starten neun Schulversuche zur Pflegeausbildung: sechs „Höhere Lehranstalten für Sozialbetreuung und Pflege“ (fünfjährig mit Matura) und drei Fachschulen für Sozialberufe.

Tipp: Über Neuerungen informiert auch die kostenlose Schulanfangszeitung des Katholischen Familienverbands, die unter www.familie.at/schulanfangszeitung heruntergeladen oder unter Tel. 01/51 611-1400 bestellt werden kann.

Autor:

Patricia Harant-Schagerl aus Niederösterreich | Kirche bunt

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