H. Benedikt Felsinger berichtet
Kräuterpfarrer-Zentrum von Karlstein nach Geras übersiedelt
- hochgeladen von Wolfgang Zarl
Nach fast fünf Jahrzehnten in Karlstein ist der „Verein Freunde der Heilkräuter“ nach Geras übersiedelt, wie Kräuterpfarrer H. Benedikt Felsinger berichtet: Gemeinsam mit der „Kräuterpfarrer Produktions- & Vertriebs GmbH“ wurde der Standort mit zwölf Mitarbeitenden verlegt, er grenzt an den Kräutergarten des Prämonstratensterstiftes. In Geras gibt es jetzt eine einzigartige Schauproduktion und einen erweiterten Kräutergarten sowie ein Verkaufsgeschäft für Heilkräuter, Besucherangebote, die das Wissen von Kräuterpfarrer Josef Weidinger und seines Nachfolgers Benedikt lebendig weiterführen. Neben wirtschaftlichen Gründen ist es auch das Ziel gewesen, neue Synergien zu schaffen.
„Das alte klösterliche Wissen soll bewahrt bleiben und ins Heute übertragen werden“, so H. Benedikt. Ihm ist es ein Anliegen, das zu verbinden, was früher von den Klöstern getragen worden ist: die Kombination Kirche und Heilung. Der Kräuterpfarrer sieht sich mit seinem Tun im Dienst der Kirche und will das Thema Heilung und Begleitung von Menschen weiter forcieren.
Sein Engagement im „Kräuterpfarrer-Zentrum“ und seine Bücher dienen dazu, das überlieferte Wissen der Klostermedizin und der Volksheilkunde zu bewahren und zugänglich zu machen. Dieses Wissen wird als wertvolle, jahrhundertealte Erfahrung betrachtet, die auch heute noch relevant ist. Für den Ordensmann, der durch seine Medienauftritte sehr bekannt ist, sind Heilkräuter ein Zeichen für die Sympathie Gottes mit den Menschen, ein „Lächeln des Schöpfers”.
Autor:Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.