Diözese und Landeshauptstadt
„Ein historisches Projekt“

Bürgermeister Matthias Stadler (li.) und Bischof Alois Schwarz 
präsentierten das Konzept für die Landeshauptstadt.
  • Bürgermeister Matthias Stadler (li.) und Bischof Alois Schwarz
    präsentierten das Konzept für die Landeshauptstadt.
  • Foto: Arman Kalteis
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„Unsere Diözese ist nicht nur ein geistliches Zentrum, das religiöse Kernstück für viele Menschen dieses Landes und dieser Stadt, sondern auch ganz im Zentrum der Wege von St. Pölten verortet. Diese Zentralität ermöglicht uns gemeinsam mit der Stadtregierung, verschiedene Zukunftsprojekte gemeinsam anzugehen. Wir wollen den Menschen dienen und neue Möglichkeiten der Stadtentwicklung mittragen. Neben Kultur, mehr Platz für Menschen und eine sanfte Erschließung verschiedener diözesaner Orte wollen wir dabei immer auch unseren Kernauftrag mitdenken: den Menschen Jesus Christus nahebringen, die zahlreichen Angebote der Kirche neu vorstellen und so auch eine gute geistliche Entwicklung für die Menschen im Blick haben“, freut sich Bischof Alois Schwarz, dass die Diözese mit der Landeshauptstadt St. Pölten gemeinsame Zukunftsprojekte angehen will.

„Den Kernauftrag mitdenken: den Menschen Jesus Christus nahebringen.“

Von einer „Kooperation von historischem Ausmaß“ sprachen der St. Pöltner Bürgermeis­ter Matthias Stadler und Bischof Alois Schwarz bei der Präsentation der Eckpunkte des Konzepts: Zentrales Element dabei ist die geplante Dom-Garage, die unter dem Bischofsgarten errichtet werden soll. Ein Zugang zur Tiefgarage erfolgt dann über den Brunnenhof, der saniert wird und in Zukunft auch für kleinere Veranstaltungen genutzt werden soll. Der Domplatz wird autofrei sowie rundum neu gestaltet, auch hier sollen in Zukunft Veranstaltungen stattfinden. Ein Vorfahren, etwa bei Hochzeiten, wird auch in Zukunft möglich sein. Zudem ist die Öffnung des Alumnatsgartens „als Insel der Begegnung und Erholung“ geplant und ins derzeitige Oberbank-Gebäude am Domplatz wird die städtische Bibliothek übersiedeln, wo sich auch die Diözese mit einem repräsentativen Teil der „Domothek“ finden wird. Viele Bücher aus dem Fundus der Philosophisch-Theologischen Hochschule werden dort ausgeliehen werden können. Ein weiterer Eckpunkt der Zusammenarbeit ist ein Immobilientausch: Das Objekt Linzer Straße 10-12, das sich aktuell im gemeinschaftlichen Besitz der Diözese und Stadt befindet, wird gegen das Objekt Schulgasse 6, das derzeit im Alleinbesitz der Stadt ist, eingetauscht. In ihrer Sitzung am 28. Juni haben der Stadtsenat und der Gemeinderat der Landeshauptstadt einen Grundsatzbeschluss zur Kooperation mit der Diözese gefasst.

In den nächsten Monaten werden die Vorarbeiten starten. Geklärt werden muss u. a. die Statik und Archäologie unter dem Bischofsgarten. Der Domplatz und der Brunnenhof im Bischofshaus sollen, so der Bürgermeister, 2023 bereits fertiggestellt sein. Bischof Alois Schwarz ist es wichtig, dass die Menschen in der Stadt und speziell im Dombezirk „Rastplätze für die Seele“ finden können.

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Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt

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