Corona-freie Zone
Virtuelle Museumsbesuche

Begeben Sie sich auf eine Zeitreise, entdecken Sie verborgene Geheimnisse. Im Bild: Kazimir Malevich – Man in a suprematist landscape (ca. 1930/31)
  • Begeben Sie sich auf eine Zeitreise, entdecken Sie verborgene Geheimnisse. Im Bild: Kazimir Malevich – Man in a suprematist landscape (ca. 1930/31)
  • Foto: Albertina, Vienna. The Batliner Collection
  • hochgeladen von Der SONNTAG Redaktion

Computer einschalten und in den Wiener Museen herumspazieren.

Das Coronavirus wirbelt die Wiener Museumslandschaft ordentlich durcheinander. Praktisch alle Ausstellungen sind wohl bis auf Weiteres geschlossen. Doch viele Museen fahren dafür ihre digitalen Angebote hoch und präsentieren die Ausstellungsobjekte auf vielfältige Weise im Internet.

So ein Onlinebesuch ist gar nicht so unpraktisch. Keine Warteschlangen an den Kassen, keine überfüllten Museumsräume, keine lästigen Time-Slots. Einfach Computer einschalten und in den Wiener Museen herumspazieren.

Eine Auswahl:

Albertina: Die Meisterwerke der Albertina werden mit Hilfe der App „Artivive“ lebendig. Man lädt die kostenlose App aufs Handy, klickt auf das Kunstwerk und bekommt eine kurze Geschichte des Bildes erzählt.

Dommuseum Wien: Direktorin Johanna Schwanberg (Director´s Tour) führt unter dem Stichwort „#DMWFromHome“ per YouTube-Video durch die Ausstellung „Family Matters“. Außerdem werden verschiedene Basteltipps angeboten.

Haus der Geschichte Österreich: Hier werden nicht nur mehrere Ausstellungen im Web angeboten, sondern sind auch viele Angebote für SchülerInnen zusammengestellt. Gerade in Zeiten des e-learning sehr nützlich.

Jüdisches Museum Wien: Direktorin Danielle Spera führt mittwochs und sonntags um 17 Uhr durch das Museum. Übertragung auf dem YouTube-Kanal des Museums. Zusätzlich gibt es Online-Austellungen über Google Arts & Culture.

Kapuzinergruft: Beim Online-Rundgang kann man hier mehr über die Habsburger lernen als oft im Geschichtsunterricht.

Kunsthistorisches Museum Wien: Eine Fundgrube für alle Kunstliebhaber ist die Online-Sammlung. Wer die großartige Bruegel-Ausstellung im Jahr 2019 versäumt hat, wird hier fündig: „Inside Bruegel“ – Virtuelle Touren durch das Museum bietet das Museum mit der App KHM Stories.

Technisches Museum Wien: Auch das TMW hat viele seiner Ausstellungsstücke digitalisiert. Außerdem werden kinderleichte Experimente-Tipps zum Downloaden angeboten.

Österreichische Nationalbibliothek: Die ÖNB hat schon seit längerem ein umfangreiches Online-Angebot. So lässt sich etwa der Prunksaal digital bewundern. Ein besonderes Objekt wird außerdem auf dem YouTube-Kanal präsentiert.

Weltmuseum Wien: 6279 Objekte kann man derzeit in der Online-Sammlung entdecken. Virtuelle Touren durch das Museum bietet die Weltmuseum Wien App.

Autor:

Wolfgang Linhart aus Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

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