Adventliche Dekotipps
Weihnachten steht vor der Tür

Die runde Form eines Kranzes symbolisiert Unendlichkeit und Verbundenheit, Naturmaterialien erinnern uns an das bunte Leben in der Natur.
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  • Die runde Form eines Kranzes symbolisiert Unendlichkeit und Verbundenheit, Naturmaterialien erinnern uns an das bunte Leben in der Natur.
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Ob als Tür- oder Adventkranz, als Tisch- oder Fenster-Deko: Selbstgemachte Kränze sind ein Klassiker in der Weihnachtszeit. Wir geben Anregungen und Ideen rund ums adventliche Dekorieren zu Hause oder in der Pfarre.

Komm herein, du Gesegneter. Ich habe das Haus bereit gemacht“, ruft Laban im Buch Genesis (24,31) dem Knecht des Abraham zu. Kirche, Haus oder Wohnung in Erwartung des Weihnachtsfestes auf Hochglanz zu bringen und zu schmücken, ist gute Tradition und darf auch heuer nicht fehlen. Oft sind es schon einige wenige Dekogegenstände wie ein Kranz oder ein Gesteck mit Kerzen, die ausreichen, um für vorweihnachtliche Stimmung zu sorgen. Sowohl für den Kirchenraum als auch im eigenen Heim gilt, so sind sich die Experten einig: Weniger ist mehr.

Einladende Kirchentür

Besonders schön machen sich ein Türkranz, ein adventliches Topf-Gesteck oder eine Laterne schon bei der Eingangstür. Ein im Advent liebevoll geschmückter Kircheneingang heißt Vorbeigehende willkommen und lädt ein, einige Minuten im Gotteshaus zu verbringen. An den Weihnachtsfeiertagen werden die Kirchen auch außerhalb der Gottesdienste gerne aufgesucht, um die weihnachtlich geschmückten Sakralräume zu genießen und die Krippe zu besuchen.

Warum wirken gerade dekorative Kränze so ansprechend auf uns? „Da erinnert uns ein Hagebuttenkranz auf der Bank vor dem Haus an sonnige Herbsttage, der vertrocknete Blumenkranz an der Tür weicht einem üppigen Beeren- und Tannenkranz, der auch mal Regen und Schnee trotzen kann…“, meint Deko-Expertin Sabine Krämer-Uhl. Die runde Form eines Kranzes symbolisiert Unendlichkeit und Verbundenheit, Naturmaterialien erinnern uns an das bunte Leben in der Natur.

In ihrem Kreativbuch „Weihnachtliche Kränze für Tisch und Tür“ ermutigt Sabine Krämer-Uhl, aus unterschiedlichen Naturmaterialien Kränze für drinnen und draußen selbst zu gestalten. Für die Umsetzung der im Buch vorgestellten Kränze benötigt man keine Vorkenntnisse. „Viele Naturmaterialien gibt es im Garten oder man findet sie auf einem Spaziergang am Wegesrand“, empfiehlt die Autorin. Herabgefallene Zweige, Zapfen oder Moose können verwendet werden.

Der Charme der Imperfektion

Bei der Herstellung der Kränze und Gestecke geht es nicht um Perfektion: „Es liegt im wahrsten Sinne des Wortes ,in der Natur der Sache‘, dass das kreative Werkeln mit Naturmaterialien niemals das gleiche Ergebnis hervorbringt. Der Charme mancher der hier gezeigten Kränze lebt geradezu von einer gewissen Lässigkeit und Imperfektion“, ermutigt Buchautorin Krämer-Uhl.

Eine gewisse Lässigkeit strahlt auch so manches schon verworfene und jetzt wieder entdeckte „Gefäß“ für adventliche Arrangements aus: Alte Gießkannen, Metallwannen, Backformen oder Körbe erfahren in Kombination mit Zweigen, Beeren, Zapfen, Kerzen sowie Christbaumkugeln ein tolles Upcycling. Beim Kauf von Kerzen ist zu beachten, dass diese möglichst aus Bienenwachs, Rapsöl oder Biomasse bestehen.

Wichtig: Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen lassen oder auf LED-Kerzen umsteigen. Dann können wir die Vorweihnachtszeit hoffentlich entspannt - und kreativ – genießen.

Autor:

Agathe Lauber-Gansterer aus Wien & NÖ-Ost | Der SONNTAG

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