Wort zum Sonntag

Beiträge zum Thema Wort zum Sonntag

Texte zum Sonntag

11. Sonntag i.JK26: H. Sebastian Schmölz
Um Christ zu sein, bedarf es der persönlichen Begegnung mit Jesus

Das Christliche ist letztlich keine Wahrheitslehre oder Deutung des Lebens. Es ist auch das; aber darin besteht nicht sein Wesenskern. Den bildet Jesus von Nazaret, dessen konkretes Dasein, Werk und Schicksal – das heißt also eine geschichtliche Person.“ So hat Romano Guardini in seinem Buch „Das Wesen des Christentums“ geschrieben. Jesus Christus sagt von sich selbst, er ist Weg, Wahrheit und Leben. Das heißt, um Christ zu sein, bedarf es einer persönlichen Begegnung mit Christus. Es geht...

  • 10.06.26
Texte zum Sonntag
Motiv vom verlorenen Sohn in der Zwettler Stiftskirche. 
 | Foto: Leopold Schlager
2 Bilder

4.Fastensonntag: H. Sebastian Schmölz
Gott kommt dem reumütigen Sünder entgegen

Das Gleichnis vom verlorenen Sohn und vom barmherzigen Vater ist eines der bekanntesten Texte der Weltliteratur. Das Motiv daraus wurde zahlreich aufgegriffen, ob in der Literatur von Hans Sachs (1557) bis Franz Kafka (1920), fragmentarisch auch in Thomas Manns Buddenbrooks (1901). Manfred Siebald, Professor für Amerikanistik, hat über das Thema „Der verlorene Sohn in der amerikanischen Literatur“ habilitiert und zeigt die vielfache Verwendung des Motivs in unzähligen literarischen Genres auf....

  • 26.03.25
Texte zum Sonntag

6. Sonntag i. d. Osterzeit: H. Sebastian Schmölz
Jesus schenkt uns seine Freundschaft

Das heutige Sonntagsevangelium gliedert sich ein in die große Abschiedsrede (Johannesevangelium 13-17), die unser Herr Jesus kurz vor seinem Leiden und Tod gehalten hat. Er wollte damit seine Jünger auf die kommenden Zeiten vorbereiten, wissend, dass sich ihre Wege trennen werden, dass es anders als zuvor sein wird. Er ruft ihnen zu und möchte ihnen damit die Angst nehmen: Glaubt an Gott und glaubt an mich (Joh 14,1). Die Ängste der Frauen und Männer sind verständlich: Alles haben sie...

  • 30.04.24
Texte zum Sonntag

5. Sonntag d. Osterzeit: H. Sebastian Schmölz
Jesus sagt: "Ich bin der wahre Weinstock"

Im heutigen Evangelium wird uns ein wunderschönes Bild gegeben, indem Jesus Christus sagt: „Ich bin der wahre Weinstock.“ Mit diesem Bild können wir sofort an die schöne Wachau denken mit ihren malerischen Hängen mit den unzähligen Weinstöcken in den Trassen. Dort werden die saftigen Weintrauben mühevoll geerntet und daraus entsteht in den Kellereien der gute Wein.  Schon im Buch der Psalmen wird der Wein wertgeschätzt: „Und Wein, der das Herz des Menschen erfreut“ (vgl. Psalm 104). Im Buch...

  • 25.04.24
Texte zum Sonntag

33. Sonntag: H. Sebastian Schmölz
Nimm teil an der Freude des Herrn

Die Evangelienperikope aus dem 25. Kapitel des Matthäusevangeliums berichtet von einem Gleichnis, das Jesus seinen Jüngern erzählt, um ihnen das Himmelreich näher zu bringen. Es gibt einen Herrn und drei Sklaven, denen der Herr sein Vermögen aufteilt. Jeder bekommt eine beträchtliche Geldsumme, die in Talenten angegeben wird. Wie viel ein Talent war, ist nicht endgültig geklärt. Laut dem Theologen Klaus Berger (1940-2020) ist Talent eine Gewichtsangabe und entspricht ca. 30 Kilo Silber. Für uns...

  • 16.11.23

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