Gebärdensprache

Beiträge zum Thema Gebärdensprache

Menschen & Meinungen

Pfarrer Gruber und Mikesch
Seelsorger als Stimme für gehörlose Menschen

Für gehörlose Menschen sind Zusammenkünfte wichtig, bei denen sie „in ihrer Sprache“ – der Gebärdensprache – kommunizieren können. Gerne nehmen sie die Angebote in der Diözese St. Pölten an. Der Pfarrer von Ardagger, Gerhard Gruber, feiert mit ihnen Gottesdienste in der Amstettner Klosterkirche sowie im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt. Nördlich der Donau sind Krems und Horn jene Orte, wo Pfarrer Friedrich Mikesch mit dieser Gruppe feiert. Schutzpatron Franz von Sales Am 24. Jänner begeht...

  • 21.01.26
Menschen & Meinungen

Brigitte Baumann
Taubblind und aktiv

Mein Name ist Brigitte Baumann. Ich komme aus Wien und bin gehörlos aufgewachsen. Als ich ungefähr 17, 18 Jahre alt war, wurde ich taubblind; ich bekam das Usher-Syndrom, eine Gesichtsfeld-Einschränkung. Während gesunde Menschen in einem Radius von 180 Grad sehen können, kann ich aufgrund des Usher-Syndroms 5 bis 25 Grad sehen. Wie kann ich kommunizieren? Im Wesentlichen mit Gebärdensprache, je nach Situation auch in taktiler Sprache. Die Mischung machtʼs aus. Lormen (Tast-Alphabet) und Haptik...

  • 28.05.25
Bewusst leben & Alltag

Gebärdensprache
Eine besondere Sprache

Rund 10.000 Menschen verwenden die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS). Die Diözese St. Pölten bietet ab September einen Einführungskurs in diese faszinierende Welt an. Dass die Gebärdensprache mit 1. September 2005 offiziell anerkannt wurde, nennt Brigitte Baumann einen „wichtigen Schritt für die Rechte und die Sichtbarkeit gehörloser Menschen“. Seitdem ist die mit Gesten, Gesichtsmimik und Mundbild operierende Sprache ÖGS in der österreichischen Bundesverfassung als Minderheitensprache...

  • 28.05.25

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