Franz Jägerstätter

Beiträge zum Thema Franz Jägerstätter

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In eindrücklichen Bildern erzählt Terrence Malick das Leben von Franz Jägerstätter.
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Film über Franz Jägerstätter
Ein verborgenes Leben

Nach dem Österreicher Axel Corti 1971 hat nun der weltberühmte amerikanische Regisseur Terrence Malick das Leben des Nazi-Widerstandskämpfers Franz Jägerstätter aus dem Innviertel mit ungewöhnlichen Mitteln auf die Leinwand gebracht und überwiegend begeisterte Kritik geerntet. Von Klaus Feurstein Der Film erzählt am Anfang von einem verborgenen Leben der einfachen Bauernfamilie Jägerstätter, die in St. Radegund (OÖ) einen Hof bewirtschaftet, mit der Natur und von ihrer Hände Arbeit lebt und...

  • 04.02.20
Kunst & Kultur
Wenn Franz Jägerstätter säend über den Acker geht, muss man unweigerlich an das Gleichnis vom Sämann aus dem Evangelium denken.
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Sehenswert im Kino
Das verborgene Leben der Familie Jägerstätter

Der Film „Ein verborgenes Leben“ – ab 31. Jänner in unseren Kinos – schildert in beeindruckender Weise, was die Wehrdienstverweigerung Franz Jägerstätters für ihn und seine junge Familie bedeutete. Star-Regisseur Terrence Malick ist ein vielschichtiges religiöses Meisterwerk gelungen, das bei den Filmfestspielen von Cannes mit dem Preis der Ökumenischen Jury ausgezeichnet wurde. Was ging im Inneren des Franz Jägerstätter an Kraftanstrengung und Mut zum Widerstand vor, dass er diesen Weg trotz...

  • 22.01.20
Serien
Klarer und weitsichtiger als viele seiner Zeitgenossen war Franz Jägerstätter, nicht geblendet.

Franz Jägerstätter | Teil 04
Wie peinlich das Dahinleben so als halber Christ oft ist

  Franz Jägerstätter war ein „wacher“ Mensch. Die biblische Wachsamkeit ist für ihn eine Grundhaltung. Wachsamkeit fordert er zum einen sich selbst gegenüber, damit das klare moralische Urteil nicht verloren geht, zum anderen besonders gegen­über gesellschaftlichen und politischen Vorgängen. Wachsamkeit ist gekoppelt mit der Unterscheidungsgabe. Und Jägerstätter war eine prophetische Gestalt, weil er die Gabe der Unterscheidung der Geister hatte. Bei der Fähigkeit zur Unterscheidung der Geister...

  • 28.10.07
Serien
Franz und Franziska, seine Mutter und die drei Kinder scheinen die endgültige Trennung schon zu ahnen.

Franz Jägerstätter | Teil 03
Aber hat er nicht seine Frau verraten, die Kinder verlassen?

  Franz Jägerstätter lernte 1935 Franziska Schwaninger kennen, sie heirateten am Gründonnerstag 1936. Der Weg Franz Jägerstätters wäre ohne seine Frau nicht möglich gewesen. Sicher war es sein ureigener Weg in der Einsamkeit seiner Gewissensentscheidung. Der Wille Gottes war aber gerade auch durch Franziska vermittelt worden. Franz schreibt: „Vom Einfluss einer Frau auf den Mann erwartet der Apostel mehr als von der Predigt eines Missionars.“ Und Franziska: „Wenn ich nicht zu ihm gehalten...

  • 21.10.07
Serien
Die Grund- und Kraftfahrausbildung als Soldat machte Franz Jägerstätter (3. von links) mit, doch bei einer neuerlichen Einberufung sagte er Nein.
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Franz Jägerstätter | Teil 02
Springet aus, wenn es dabei auch das Leben kostet

  Im Jänner 1938 hatte Franz Jägerstätter einen Traum. Er sah viele junge und alte Leute auf einen Eisenbahnzug zuströmen. Dabei vernahm er eine Stimme: Dieser Zug fährt in die Hölle. „Ich möchte eben jedem zurufen, der sich in diesem Zuge befindet: ‚Springet aus, ehe dieser Zug in deine Endstation einfährt, wenn es dabei auch das Leben kostet!‘ Somit glaub ich, hat mir Gott es durch diesen Traum oder Erscheinung klar genug gezeigt und ins Herz gelegt, mich zu entscheiden, ob Nationalsozialist...

  • 14.10.07
Serien
„Entfernung von der Truppe“: Die Ausstellung der Friedensbibliothek Berlin war, begleitet von Klaus Ihlau und Jochen Schmidt (rechts, mit P. Johannes König), im Rahmen der Uraufführung der Oper „Franz Jägerstätter“ von Viktor Fortin.
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Franz Jägerstätter | Teil 01
Gewissenstäter zahlen für ihre Treue einen hohen Preis

  „Das muss jeder mit seinem Gewissen ausmachen.“ So hört man immer wieder in privaten oder öffentlichen Debatten über ethische Konfliktthemen. Darin schwingt ein resignativer Unterton mit, das heißt ein Konsens über ethische Werte und Verbindlichkeit ist nicht mehr zu erwarten.Was gut ist und was böse, das liegt jenseits vernünftiger Verständigung. In meinen Entscheidungen lasse ich mir nicht dreinreden, nicht von der Gesellschaft, nicht vom Staat, auch nicht von der Kirche; ich möchte mich...

  • 07.10.07
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