Ausbildung
Vernetzt in den Beruf

Die steirischen Pastoralreferentinnen mit ihrem Diplom und BegleiterInnen der Ausbildung. Von links: Michaela Drobar, Ausbildungsleiterin Maria Meyer-Nolz, Weih-bischof Anton Leichtfried, Doris Kaltenböck-Auer, Elke Koch und Ausbildungsleiter Heinrich Leineweber.
  • Die steirischen Pastoralreferentinnen mit ihrem Diplom und BegleiterInnen der Ausbildung. Von links: Michaela Drobar, Ausbildungsleiterin Maria Meyer-Nolz, Weih-bischof Anton Leichtfried, Doris Kaltenböck-Auer, Elke Koch und Ausbildungsleiter Heinrich Leineweber.
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Pastoralreferentinnen feierten Abschluss ihrer berufsbegleitenden Ausbildung in St. Pölten.

Drei Steirerinnen befanden sich unter den 16 diplomierten Pastoralassistentinnen und Pastoralassistenten, die Ende Juni in St. Pölten den Abschluss ihrer zweijährigen Ausbildung feierten. In der steirischen Diözese werden sie als Pastoralreferentinnen angesprochen. Elke Koch aus dem Seelsorgeraum Graz-Südost, Doris Kaltenböck-Auer aus dem Seelsorgeraum Hochschwab-Süd und Michaela Drobar aus dem Seelsorgeraum Graz-Nord haben die „Berufsbegleitende Pastorale Ausbildung“ absolviert.

Nach einem Gottesdienst mit dem St. Pöltener Weihbischof Anton Leichtfried stand die Abschlussfeier im Bildungshaus St. Hippolyt mit der Überreichung der Diplome im Blick auf die herausfordernde Corona-Situation unter dem Motto „Vernetzt“.

Wie die für die Ausbildung zuständigen BPAÖ-Leiter/innen Maria Meyer-Nolz und Heinrich Leineweber betonten, habe die Corona-Situation eine besondere Herausforderung für die gesamte Ausbildung bedeutet: Angesichts dreier in den Ausbildungszeitraum fallender Lockdowns haben die Teilnehmenden sich deutlich seltener persönlich treffen können. Viele Ausbildungseinheiten wurden gänzlich digital absolviert. „Das hat aber sowohl bei uns als auch bei den Absolventen das Aha-Erlebnis bewirkt: Es geht auch digital“, so Meyer-Nolz.

Ob Online-Übungen, Zoom-Sitzungen, Teams-Besprechungen oder Online-Pfarrcafés: Dies alles habe dazu beigetragen, dass die „digitale Kompetenz“ der Absolvent/innen deutlich gesteigert wurde und sich so etwas wie ein „digitaler Kirchenraum“ entwickeln konnte, so Leineweber. Entsprechend wolle man auch künftig digitale Elemente in die Ausbildung einbauen, um die notwendige Digital-Kompetenz auch bei den folgenden Jahrgängen zu fördern.

Die „Berufsbegleitende Pastorale Ausbildung Österreichs“ (BPAÖ) bildet seit Herbst 2013 PastoralassistentInnen bzw. PastoralreferentInnen aus. Nach intensiven Vorbereitungen hatte die Bischofskonferenz im Herbst 2012 das Curriculum und die Finanzierung der BPAÖ beschlossen. Im September 2013 begann die erste Gruppe mit der Ausbildung.

PastoralreferentInnen wirken in verschiedenen Gebieten der Seelsorge in Seelsorgeräumen, Pfarrgemeinden oder besonderen Bereichen. Sie gestalten das kirchliche Leben vor Ort, sie sind AnsprechpartnerInnen im Gemeindeleben, befähigen und unterstützen Menschen in kirchlichen Diensten und begleiten Menschen seelsorglich im Alltag und in besonderen Lebenssituationen.

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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