Neuer Standort
KPH Campus in St. Pölten eröffnet

Das Campusgelände vom offenen Garten aus betrachtet. Im Gebäude sind keine Wohnmöglichkeiten für Studierende vorgesehen. | Foto: zVg/KPH
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  • Das Campusgelände vom offenen Garten aus betrachtet. Im Gebäude sind keine Wohnmöglichkeiten für Studierende vorgesehen.
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Im Beisein zahlreicher Ehrengäste wurde am Dienstag, 30. September, der neue Campus der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich (KPH) eröffnet – er befindet sich im neu adaptierten ehemaligen Alumnatsgebäude der Diözese St. Pölten in der Wienerstraße 38 im Zentrum der Landeshauptstadt.

Rektorin Ulrike Greiner konnte zur Eröffnung des neuen Standorts der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/NÖ eine Schar hochkarätiger Gäste aus Kirche, Bildung und Politik begrüßen. Allen voran Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Generalvikar Christoph Weiss. Bischof Alois Schwarz konnte wegen einer Hüftoperation nicht teilnehmen, er weilt derzeit auf Reha und wird voraussichtlich Ende Oktober wieder erste Termine wahrnehmen können.

„Mit dem neuen Campus in St. Pölten sind wir in Niederösterreich noch stärker präsent und bieten Studierenden und Lehrenden ein modernes, gut erreichbares Studienumfeld“, zeigte sich KPH-Rektorin Greiner überzeugt. Landeshauptfrau Mikl-Leitner würdigte die KPH als zentralen Bestandteil der Bildungslandschaft Niederösterreichs. „Mit dem neuen Campus schaffen wir die besten Voraussetzungen für die Ausbildung unserer Pädagoginnen und Pädagogen und damit auch dafür, dass unsere Kinder gut begleitet werden und die beste Zukunft vor sich haben.“

Nach den Reden und Grußworten segnete Generalvikar Christoph Weiss den Campus. Im Anschluss konnten die Gäste im Rahmen des „Open House“ die modernisierten Räumlichkeiten besichtigen, sich austauschen und das vielseitige Bildungsangebot der KPH kennenlernen.

Bis zum Ende des Studienjahres 2024/25 fanden alle Lehrveranstaltungen in Krems statt, über den Sommer wurde nach St. Pölten übersiedelt und nun mit Beginn des Studienjahres 2025/26 befindet sich der Campus im neu adaptierten Gebäude in der Wiener Straße.

Geschichtsträchtiges Gebäude im Zentrum der Landeshauptstadt

Das ehemalige Alumnatsgebäude stammt aus dem 15. Jahrhundert und war ursprünglich ein Franziskanerkloster. Nach einem Stadtbrand wurde der Bau zwischen 1643 und 1647 neu errichtet. Nach der Übersiedelung der Franziskaner in das ehemalige Karmelitenkloster auf dem Rathausplatz diente der Gebäudekomplex zunächst als Kaserne. Ab 1791 wurde im Haus ein bischöfliches Alumnat errichtet. Von 1971 bis 2022 war das Gebäude zusätzlich Sitz der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten; bis 2012 diente es als Sitz des Priesterseminars St. Pölten.

In den vergangenen Monaten wurde das Gebäude saniert, technisch aufgerüstet und den Anforderungen eines zeitgemäßen Hochschulbetriebs angepasst. Seitens der KPH zeigt man sich erfreut über eine „gelungene Kombination von historischer Bausubstanz und zeitgemäßer Inf-rastruktur“, diese schaffe ein „attraktives und funktionales Umfeld für Studium und Lehre“. Generalvikar Christoph Weiss betonte bei der Eröffnung: „Die umfassende Sanierung des traditionsreichen Alumnatsgebäudes zeigt: Bildung ist der Diözese St. Pölten ein Herzensanliegen, damit weiterhin Studentinnen und Studenten sowohl für die Volksschule als auch für den Religionsunterricht auf Grundlage des christlichen Menschenbildes gebildet und ausgebildet werden.“

Träger der KPH sind zwei
Diözesen und insgesamt fünf christliche Kirchen.

Auf die rund 600 Studierenden und etwa 80 Lehrenden warten in St. Pölten nicht nur geschichtsträchtige Räumlichkeiten, sondern auch der 1.950 Quadratmeter große Alumnatsgarten, der im Vorjahr nach einer Neugestaltung für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde und nun als grüne Oase zum Verweilen und Entspannen in der Stadt einlädt.

Die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/NÖ ist Österreichs größte private pädagogische Hochschule mit sieben Standorten in Wien und Niederösterreich. Derzeit studieren an der KPH rund 2.700 Studierende in der Erstausbildung, rund 1.000 Studierende in Weiterbildungslehrgängen sowie rund 11.000 Studierende in der Fortbildung. Träger der KPH sind neben der Diözese St. Pölten und der Erzdiözese Wien auch die Evangelische Kirche, die Griechisch-Orientalische Kirche, die Orientalisch-Orthodoxe Kirche und die Altkatholische Kirche Österreichs. Zusätzlich kooperiert sie in der Religionspädagogen-Ausbildung und im Rahmen der Förderung interreligiöser Kompetenzen mit den Freikirchen, der Islamischen Glaubensgemeinschaft, der Alevitischen Glaubensgemeinschaft, der Israelitischen Religionsgesellschaft und der Buddhistischen Religionsgesellschaft.
Die nunmehr in St. Pölten angesiedelte KPH Wien/Niederösterreich ist die vierte Hochschule in St. Pölten – neben der Fachhochschule St. Pölten, der Bertha von Suttner-Privatuniversität und der New Design University.

Das Campusgelände vom offenen Garten aus betrachtet. Im Gebäude sind keine Wohnmöglichkeiten für Studierende vorgesehen. | Foto: zVg/KPH
Wunderschön revitalisiert: Die neue KPH - Blick in den Gang. | Foto: zVg/KPH Wien/Niederösterreich
Stiegenhaus und Lifte | Foto: zVg/KPH Wien/Niederösterreich
Ein neuer Hörsaal | Foto: zVg/KPH Wien/Niederösterreich
Autor:

Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt

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