Marienschwester aus Erla über ihr Hobby
Schwester Huberta bittet zum Tanz

Sr. Huberta Rohrmoser
  • Sr. Huberta Rohrmoser
  • Foto: Christof Schruf
  • hochgeladen von Wolfgang Zarl

Erla. „Mensch, lerne tanzen, denn sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts anzufangen.“ Dieser Spruch des heiligen Augustinus ist eines der Lieblingszitate von Sr. Huberta Rohrmoser, Marienschwester aus Erla. Sie ist Exerzitien- und Meditationsleiterin. Eine ihrer Lieblingstätigkeiten ist der meditative Tanz. Dazu gibt es regelmäßig Angebote in Verbindung mit Meditation und Exerzitien.

Den letzten meditativen Tanzabend hat sie im Oktober im Mutterhaus der Schwestern in Linz angeboten, daran haben 20 Personen teilgenommen. Es sei unter Sternenhimmel ein wunderbarer Abend gewesen. Auch während der schwierigen Corona-Zeiten tanzt sie gern, derzeit eben alleine. Sie wird dabei begleitet von klassischer, moderner, israelischer und Taizé-Musik – oder Stille. Tanzen tue gut, es gebe Kraft, „aber am liebsten tanze ich in Gemeinschaft, das trägt“, so Sr. Huberta. Besonders wertvoll seien „leichte Tänze“ mit einfachen Bewegungen. Der Sinn dabei: „Im gegenwärtigen Augenblick voll da zu sein und damit die Gegenwart Gottes zu spüren. Wiederholt man diese Bewegungen immer wieder, merkt man das Leben so richtig.“ Und weiter: „Das hebt das Herz zu Gott empor.“ Ihre Kurse werden von allen Altersschichten besucht, gerne besucht sie selber Fortbildungen zu sakralem Tanz, bei denen Bewegungen aus allen Religionen gelehrt werden. Die ausgebildete Pädagogin hat viele weitere Kurse absolviert: für Meditation, Exerzitienbegleitung, geistliche Begleitung und Systemische Supervision.

Schon als junges Mädchen tanzte sie gerne. „Ich war ein Tanzkittel“, sagt sie. Tanzen und Bewegung macht ihr Freude. Als Jugendliche habe sie ganze Nächte durchgetanzt und musste dann beim Nachhausekommen im Stall helfen. Auch Schülerinnen vermittelte sie die Freude am Tanzen und lehrte sie Walzertanzen.

Sr. Huberta Rohrmoser, die 1947 in Großarl zur Welt gekommen und 1967 in die Kongregation eingetreten ist, ist ein sehr fröhlicher Mensch und voller Humor. Die Ordensfrau sagt immer, das sei ihrem Geburtsdatum geschuldet: dem 1. April. Sie tanzt langsame und schnelle Tänze. Einmal ist bei einem Oster-Auferstehungstanz sogar ihr Schleier in weitem Bogen davongeflogen, weil sie soviel Schwung und Osterfreude in den Tanz hineinlegte, wie ihre Mitschwestern aus Erla schmunzelnd erzählen.

„Mein Hobby“ ist eine Reihe von Kirche bunt, in der außergewöhnliche Talente und interessante Hobbys von kirchlichen Persönlichkeiten vorgestellt werden.

Autor:

Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt

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