Kunst in unseren Pfarren
Mosaike als Bausteine der Würdigung der Schöpfung

Maria Rita Fuchs zeigt die Franziskus-Darstellung auf der Hausmauer.
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  • Maria Rita Fuchs zeigt die Franziskus-Darstellung auf der Hausmauer.
  • Foto: Wolfgang Zarl
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Auf liebevolle Weise hat Maria Rita Fuchs aus der Pfarre Großreinprechts mit Bruchfließen-Mosaiken den heiligen Franz von Assisi auf ihrer Hausmauer dargestellt. Der pensionierten Waldviertler Religionspädagogin ist es ein Herzensanliegen, dass die Lehre des großen Heiligen von der Bewahrung der Schöpfung und von der Liebe zu allen Geschöpfen möglichst viele erreicht. „Ich möchte, dass meine Kinder und Enkelkinder eine gute Zukunft haben“, betont Fuchs und Franziskus zeige den Weg dazu. Auch ihre Familie und weitere Heilige hat die Musikliebhaberin in verschiedene Werke eingearbeitet.

Sie sei ein großer Freund des berühmten Sonnengesangs von Franziskus, dieser sei „Weisheitsliteratur pur“. Rund um ihr Haus zeigt die Schwester des Göttweiger Benediktinerpaters Benno Maier vieles, das ihre Liebe zur Schöpfung erahnen lässt: von der Sonnenuhr bis hin zum Insektenhotel. Ein anderes Werk, das in der Morgensonne beeindruckend leuchtet, ist eine Darstellung unseres Planeten und von Sternen. Fuchs fasziniere deren „vorgezeichnete Bahn durch den Weltraum außerordentlich“. Ihr sei das Glück wichtig, das sie durch ihre Familie und ihre Enkelkinder habe, so die 75-Jährige. Das strahle in ihren Mosaikwerken mit. Sie meint: „Nicht die Glücklichen sind dankbar, sondern die Dankbaren sind glücklich.“

Geschichte der Schöpfung

Auch Karl Schuldmayer, engagierter und kreativer ehrenamtlicher Mitarbeiter in der St. Pöltner Pfarre St. Johannes Kapistran, schuf aus Mosaiken beeindruckende Abhandlungen. 2020 gestaltete er die Osterkerze für die Pfarre mit zahlreichen künstlerischen Details.

Sein jüngstes Werk besteht aus acht Teilen, die die Geschichte von Gottes Schöpfung thematisieren: das Sein, Propheten, Geburt, Auferstehung, Gemeinde, Nächstenliebe, Familie und den Jüngsten Tag. „Jedes Werk besteht wieder in sich aus vielen Teilen“, erklärt Schuldmayer. Nimmt man diese Quad­rate auseinander, so könne man die Stücke wieder anders gestalten. Demnächst will er das achtteilige Schöpfungswerk auch in einer Ausstellung zeigen. Dem pensionierten Maschinenbauer ist die Diskussion darüber wichtig und er freut sich schon auf die Reaktionen. Wie Maria Fuchs sind dem St. Pöltner der Glaube und das Geschenk der Schöpfung ein Anliegen.
Von Wolfgang Zarl

Maria Rita Fuchs zeigt die Franziskus-Darstellung auf der Hausmauer.
Karl Schuldmayer zeigt sein achtteiliges Werk zur Schöpfung.
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Kirche bunt Redaktion aus Niederösterreich | Kirche bunt

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