Heiliger Florian von Lorch
Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr

Für die Feuerwehren in Niederösterreich ist der Florianitag rund um den 4. Mai mehr als Brauchstumspflege - es ist ein Tag des Innehaltens. | Foto: zVg
  • Für die Feuerwehren in Niederösterreich ist der Florianitag rund um den 4. Mai mehr als Brauchstumspflege - es ist ein Tag des Innehaltens.
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Der heilige Florian von Lorch, ein ehemaliger römischer Offizier, starb 304 n. Chr. als Märtyrer. Er bewies außergewöhnliche Zivilcourage, als er für seine Überzeugungen und das Leben seiner Mitmenschen eintrat. Florian steht für Werte, die das Fundament der Feuerwehr-Arbeit bilden: Kameradschaft, Hilfsbereitschaft und der Mut, dort hinzugehen, wo andere wegrennen.

Florian zählt oft zum Ortsbild

Die Darstellung Florians mit dem Wasserbottich ist aus dem Ortsbild vieler Gemeinden nicht wegzudenken. In der modernen Feuerwehrtechnik hat er einen festen Platz gefunden: „Florian“ ist der einheitliche Funkrufname für die Brandschützer in Österreich. Er symbolisiert die ständige Erreichbarkeit und den Schutz bei jedem Einsatz – egal ob bei der Brandbekämpfung, bei Unwettern oder Verkehrsunfällen.

Für die Feuerwehrleute – alleine Niederösterreich zählt 105.000 Mitglieder – ist der Florianitag rund um den 4. Mai mehr als nur Brauchtumspflege. Er ist ein Moment des Innehaltens. Im Rahmen der Florianimessen – an denen diözesanweit Tausende teilnehmen (Bild: Gottesdienst der Feuerwehren Judenau, Baumgarten und Freundorf) – wird an die verstorbenen Kameraden erinnert und der Segen für kommende Herausforderungen erbeten.

Gerade in Zeiten steigender Einsatzzahlen und komplexer Gefahrenlagen erinnert die Erzählung vom heiligen Florian daran, dass Technik allein nicht ausreicht. Es sind die Menschen dahinter, die durch ihren selbstlosen Einsatz die Gemeinschaft stützen. Foto: zVg

Autor:

Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt

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