Internationale Soldatenwallfahrt
Soldaten aus der Diözese in Lourdes
- Foto: Militärkommando
- hochgeladen von Wolfgang Zarl
Das Aufbaukommando der Melker Pioniere, Waldviertler Rekruten vom Truppenübungsplatz Allentsteig und Rekruten aus der St. Pöltner Hesser Kaserne nahmen an der großen internationalen Soldatenwallfahrt nach Lourdes teil. Sie wurden u. a. vom St. Pöltner Militärdekan Oliver Hartl, Militärpfarrer der Militärpfarre 1 beim Militärkommando Niederösterreich, begleitet.
Seit 1958 kommen jährlich tausende Soldatinnen und Soldaten aus der ganzen Welt in den berühmten südfranzösischen Marienwallfahrtsort, um ein lebendiges Zeugnis für den Frieden abzulegen und gemeinsam zu beten.
Zur 65. Internationalen Soldatenwallfahrt vom 15. bis 19. Mai reisten insgesamt 410 österreichische Pilger unter der Leitung von Militärbischof Werner Freistetter an. Insgesamt waren fast 17.000 Pilger aus 40 Nationen vertreten bei dieser weltweit größten Friedenskundgebung von Soldaten.
Die Wallfahrt ist aus einer Versöhnungsinitiative der damals verfeindeten Nationen Deutschland und Frankreich entstanden. Jetzt setzen diese pilgernden Soldaten ein Zeichen, dass Friede, Versöhnung und gemeinsames Bemühen um den Frieden möglich ist.
Lourdes ist ein Ort für Begegnungen zwischen Gesunden und Kranken, Jungen und Alten. Dort wird Kameradschaft gelebt und gemeinsam gefeiert, so die Militärpfarre. In den stilleren Abendstunden und während der Gottesdienste bietet sich die Gelegenheit, ruhig zu werden und innezuhalten. Nicht selten sieht man in der Nacht junge Menschen betend vor der Grotte sowie beim Kreuzweg.
Autor:Wolfgang Zarl aus Niederösterreich | Kirche bunt |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.